Das Modellprojekt ist auf einen Zeitraum von etwas mehr als vier Jahren angelegt und endet voraussichtlich am 31. Juli 2012. Der Landkreis als kommunaler Entscheidungsträger erhält für diese Zeit weitreichende Kompetenzen. Ihm wird das erzieherische Personal, welches die Bildung und Betreuung vor und nach dem Unterricht absichert, übertragen. Die inhaltliche Ausgestaltung der Ganztagsbetreuung liegt ebenso in seiner Verantwortung. Damit wird sichergestellt, dass die Einheit von Unterricht und Betreuung erhalten bleibt und in ihrer Qualität weiterentwickelt werden kann. Der Landkreis kann im Rahmen seiner jetzigen Zuständigkeit verlässliche und am Bedarf ausgerichtete Angebote in den Grundschulen schaffen und zugleich regionale Bildungslandschaften mit den unterschiedlichen Netzwerkpartnern aufbauen.
Die Zusammenarbeit dieser Netzwerkpartner ist wichtig, damit das Kind, das im Mittelpunkt der Bemühungen steht, eine optimale und chancengerechte Entwicklungsförderung erhält.
Zur erfolgreichen Umsetzung der Erprobungsmodelle hat der Landkreis „Leitlinien zur Weiterentwicklung der Grundschulen im Landkreis Sömmerda“ vorgegeben, welche den Grundschulen als fachliche Orientierung und Gestaltungshilfe bei der Schulkonzeptionsentwicklung dienen.