Das Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt ist zuständig für die Sachgebiete
- Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und Tierarzneimittelüberwachung
- Lebensmittelüberwachung und Fleischhygiene
Die Aufgabenbereiche umfassen
- die Verhütung und Bekämpfung von Tierkrankheiten, die eine Gefahr für Tierbestände darstellen oder auf den Menschen übertragen werden können,
- die Erhaltung und Entwicklung leistungsfähiger Tierbestände,
- den Schutz des Menschen vor Gesundheitsgefährdungen sowie vor Irreführung und Täuschung durch Lebensmittel und Erzeugnisse tierischer und pflanzlicher Herkunft,
- die Erhaltung und Steigerung der Güte von Lebensmitteln,
- den Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere sowie die Verhütung von Leiden
- und den Schutz der Umwelt vor schädlichen Einflüssen, die von Tieren, tierischen Erzeugnissen und von Abfällen dieser Herkunft ausgehen können.
Dem Verbraucherschutz, mit dem Ziel der Gewinnung gesundheitlich unbedenklicher Lebensmittel kommt höchste Priorität zu. Um dies zu gewährleisten bedarf es der möglichst lückenlosen Kontrolle aller Be- und Verarbeitungsschritte, beginnend im Stall oder auf dem Acker über alle Verarbeitungsstufen einschließlich aller Handelsebenen.
Dazu gehört die Überwachung, ob die Eigenkontrolle der Betriebe funktioniert, sowie die Untersuchung der Schlachttiere und des Fleisches sowie die spezielle Rückstands- und die Tierarzneimittelüberwachung.
Der Tierschutz, der in den letzten Jahren einen immer höheren Stellenwert erhalten hat, ist ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet.
Der Schutz des Lebens und des Wohlbefindens der Tiere soll durch Überwachung und Beaufsichtigung von Nutztierhaltungen bis hin zu Heimtierhaltungen, Verhütung von Tierleiden durch Ermittlung und Ahndung von Verstößen gegen das Tierschutzgesetz, Kontrollen von Tiertransporten und insbesondere durch die Aufklärung über eine artgerechte Tierhaltung erhalten und verbessert werden.
Die Tierseuchenbekämpfung, vor allem die Bekämpfung der vom Tier auf den Menschen übertragbaren Krankheiten (Zoonosen), ist nach wie vor eine weitere wichtige Aufgabe.
Wichtige Instrumentarien dazu sind regelmäßige Kontrollen der Tierbestände auf Seuchenfreiheit, ein geeignetes Krisenmanagement beim Auftreten gefährlicher Seuchen, eine schnelle Diagnose bei Seuchenverdacht, aber auch die lückenlose Tierkennzeichnung durch Ohrmarken, ein europaweites, EDV-gestütztes Melde- und Berichtswesen und letztlich eine sichere Tierkörperbeseitigung.