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Aktuelles aus dem Landkreis

 

  Ehrenamt braucht Anerkennung

Vorschläge für Auszeichnungen bis zum 7. April 2020 einreichen

Kaum ein Bereich unserer Bürgergesellschaft kommt ohne das Ehrenamt aus. Senioren- und Kinderbetreuung, ein breites Kulturangebot, Umweltschutz, Brand- und Katastrophenschutz, das Training im Sportverein: All das und noch vieles mehr wäre ohne die rund 700.000 ehrenamtlich Tätigen in Thüringen nicht denkbar oder würde viel schlechter funktionieren.

Eine finanzielle Gegenleistung erwarten die engagierten Personen dafür nicht. Oftmals reicht ein ehrliches „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft, eigene Kraft und Ideen und vor allem eigene Zeit zu investieren, als Motivation.

Mehrmals im Jahr hat Landrat Harald Henning die Möglichkeit, besonders aktive Ehrenamtliche für verschiedene Auszeichnungen der Thüringer Ehrenamtsstiftung und des Freistaates Thüringen, wie beispielsweise den Thüringer Engagementpreis oder den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen, bzw. für Ehrungen anderer Institutionen vorzuschlagen.

Ehrenamtliches Engagement geschieht jedoch oft im Verborgenen und wird vielmals nur von denen wahrgenommen, die direkt davon profitieren. Deshalb ruft der Landrat dazu auf, ihm Vorschläge von Personen zu unterbreiten, die unbedingt einmal eine Würdigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit verdient haben und bisher noch keine Berücksichtigung gefunden haben. Vorgeschlagen werden kann jeder Ehrenamtliche, der im Landkreis Sömmerda wohnt bzw. hier sein Ehrenamt ausübt, unabhängig vom Alter oder einer Vereinszugehörigkeit.

Dabei wird darauf hingewiesen, dass nicht nur verdiente Engagierte, die ihr Ehrenamt schon viele Jahre ausüben, vorgeschlagen werden können. Es ist ausdrücklich gewünscht, dass auch jüngere Menschen, die besonders engagiert sind, Berücksichtigung finden. 

Die Vorschläge richten Sie bitte bis zum 7. April 2020 an die Ehrenamtsverantwortliche im Landratsamt Sömmerda, Stefanie Stockhaus, unter

Landratsamt Sömmerda

Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda
Telefon: 03634 354-244
E-Mail: ehrenamt@lra-soemmerda.de
 


Bundespräsident ist Ehrenpate von Salvatore Harald

aktueller Presseartikel

In Deutschland ist es seit 1949 eine schöne Tradition, dass der Bundespräsident die Ehrenpatenschaft für das siebte Kind einer Familie übernimmt. Zu den inzwischen über 81.000 Ehrenpatenkindern des ersten Mannes der Bundesrepublik gehört nun auch Salvatore Harald Fiedler aus Sömmerda. Der Junge erblickte am 8. Mai 2019 als siebtes Kind von Nadine Fiedler und René Vogelgesang im Klinikum Weimar das Licht der Welt. Den Zweitnamen Harald erhielt er in Erinnerung an seinen Großvater.

Am 5. März 2020 war der knapp zehn Monate alte Junge mit seinen Eltern bei Landrat Harald Henning zu Gast, um stellvertretend aus seinen Händen die Patenschaftsurkunde in Empfang zu nehmen. Verbunden ist die Ehrenpatenschaft mit einer finanziellen Zuwendung in Höhe von 500 Euro. Diese sollen nach Aussage der Eltern in die Ausstattung des Kindes eingesetzt werden.

Nadine Fiedler und René Vogelgesang erzählten dem Landrat, dass ihre Kinder Celina (15 Jahre), Stella (12), Nayla (10), Severino (8), Davina (4), Deven Lee (3) und Salvatore Harald (10 Monate) willkommene Zufälle gewesen seien. Es sei nicht immer leicht, alle und alles unter einen Hut zu bekommen, berichtete Nadine Fiedler. Um 6 Uhr klinge der Wecker und dann ständen in den folgenden 90 Minuten die Kinder im Mittelpunkt, die in die Schule bzw. in den Kindergarten gehen. In der Familie gebe es klare Verhaltensregeln und jeder habe seine Aufgabe im Familienverbund.

Da die Familie in zwei nebeneinander befindlichen Wohnungen lebt, gibt es genügend Platz für ein eigenes Zimmer für jedes Kind. Doch bald gilt es etwas zusammenzurücken, denn Nadine Fiedler erwartet ihr achtes Kind.


Stand 10.03.2020


Vorsitzender der VG „Gramme-Vippach“ ernannt

aktueller Presseartikel


Genau eine Woche nachdem ihn die Mitglieder der Gemeinschaftsversammlunng der neugegründeten Verwaltungsgemeinschaft (VG) „Gramme-Vippach“ mit großer Mehrheit gewählt hatten, erhielt Ulrich Georgi von Landrat Harald Henning die Ernennungsurkunde als VG-Vorsitzender. Zuvor leistete er im Beisein des bisherigen Beauftragten für die VG und Bürgermeister von Udestedt, Dr. Gunnar Dieling, sowie des Mitarbeiters der Kommunalaufsicht Thomas Koch den Amtseid.

Landrat Harald Henning gratulierte dem 43-Jährigen zur Wahl. Als ehemaliger Vorsitzender der VG „Gramme-Aue“ wisse er um die Herausforderungen dieser Funktion und sicherte ihm seine Unterstützung zu.

Offiziell antreten wird der Diplom-Verwaltungsfachwirt das Amt am 1. April 2020. Bis dahin erfüllt er seine Aufgaben als Leiter der Verwaltungsgemeinschaft Greußen. So es seine Zeit erlaubt, möchte er sich jetzt schon in seine künftige Tätigkeit bei der VG „Gramme-Vippach“ einarbeiten, die 12 dazugehörenden Gemeinden kennenlernen und von den bisherigen Erfahrungen und Kenntnissen des Beauftragten Dr. Dieling profitieren.

Der im Unstrut-Hainich-Kreis geborene Ulrich Georgi ist ein erfahrener Verwaltungsexperte. Dafür sprechen seine bisherigen beruflichen Stationen: Thüringer Verwaltungsfachhochschule, Thüringer Staatskanzlei, Bürgermeister von Großenehrich, Hauptamtsleiter und seit 2016 Vorsitzender der Verwaltungsgemeinschaft Greußen.

Er freue sich auf die neue Aufgabe und möchte in enger Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern die Strukturen der noch junge Verwaltungsgemeinschaft aufbauen und profilieren. „Die Bürgermeister müssen die Ideen haben. Die Verwaltungsgemeinschaft ist dazu da, sie umzusetzen“, so seine Maxime. Am Herzen liege ihm dabei eine funktionierende Personalstruktur und die Digitalisierung der Verwaltung.



Stand:10.03.2020



Moderne Technik für den Feuerwehreinsatz

aktueller Presseartikel


Drohne und Wärmebildkameras an Feuerwehren übergeben

Auf Einladung von Landrat Harald Henning und der Sparkassenversicherung fanden sich am 28. Februar 2020 Feuerwehrkameraden aus den Freiwilligen Feuerwehren Nöda, Schloßvippach/Dielsdorf und Vogelsberg im Bürgerhaus in Vogelsberg ein. Freudiger Anlass war die Übergabe modernster Technik: eine Drohne für den Feuerwehreinsatz, welche durch den Landkreis Sömmerda beschafft wurde, sowie drei Wärmebildkameras, welche als Spende der SV SparkassenVersicherung/SV Kommunal übergeben wurden.

Landrat Henning erläuterte kurz den Verfahrensgang und die Anforderungen zur Drohnenbeschaffung: Die Drohne wurde auf der Grundlage der Zuwendungsrichtlinie Brandschutz des Freistaates Thüringen angeschafft. Dabei konnte jeder Landkreis einen Antrag auf Förderung stellen, die Drohne muss den festgelegten technischen Mindestanforderungen entsprechen, diese war kassenwirksam in 2019 abzuwickeln sowie einer leistungsfähigen Feuerwehr zu übergeben.

Lobend erläuterte Landrat Henning die Geschwindigkeit zur Beschaffung. Nach nicht mal einem Monat nach Antragsstellung lag der Förderbescheid vor, sodass anschließend die Drohne ausgeschrieben werden konnte. Sie liefert Bilder und Aufnahmen von der Einsatzstelle in Echtzeit. Diese dienen zur Lagebeurteilung, zur Personensuche oder dem Auffinden von Glutnestern.

Landrat Harald Henning übergab mit Freude die Drohne der Freiwilligen Feuerwehr Vogelsberg, in welcher bereits acht Kameraden den Kenntnisnachweis zum Führen der Drohne erworben haben. Insgesamt investierte der Landkreis Sömmerda rund 7.900 Euro in Ausrüstung und Ausbildung der Drohneneinheit.

Die Drohne wird in den kommenden Wochen mit den Funktionen und möglichen Einsatzgebieten in den Ortsbrandmeistersitzungen vorgestellt. Ab 1. April wird die Drohneneinheit dann im Landkreis Sömmerda für Einsätze zur Verfügung stehen.

Die SV SparkassenVersicherung/SV Kommunal fördert seit vielen Jahren die Feuerwehren. Dabei haben Feuerwehr und Versicherer Schutz und Rettung von Menschenleben im Blick, aber natürlich auch die Gebäuderettung und die Verhütung von Schäden. Jubiläumsprämien, Zuschüsse zu Brandschutzkoffern und vor allem innovative Feuerwehrausrüstung fallen unter die Förderung der letzten Jahre.

Da viele Einsatzabteilungen der Feuerwehren noch nicht über eine Wärmebildkamera verfügen, können bei der SV SparkassenVersicherung versicherte Kommunen über den Versicherungsschutz KRISTALL diese kostenfrei erhalten. Hiermit soll die Einsatzfähigkeit der Wehren gestärkt und der kommunale Haushalt entlastet werden.

Die Gemeinden Nöda, Schloßvippach/Dielsdorf und Vogelsberg haben am 28. Februar je eine Wärmebildkamera im Wert von je 1.600 Euro kostenfrei von Björn Gelbe von der SV SparkassenVersicherung in Empfang nehmen können. „Wärmebildkameras sind ein Mittel der modernen Brandbekämpfung bei Gebäudebränden. Ihr Einsatz ermöglicht es, in einem brennenden Haus den Brandort zu lokalisieren und effektiv zu bekämpfen und kann damit gleichzeitig helfen, den Brand- und Löschwasserschaden zu reduzieren“, betonte Björn Gelbe bei der Übergabe.

Weiterhin wies er darauf hin, dass die Kameras auch gezielt zur Personensuche und -rettung eingesetzt werden können. „Eine Wärmebildkamera wandelt die Infrarotstrahlung, die von einer Wärmequelle ausgeht, um in ein für Menschen sichtbares Bild. So kann es sein, dass man mit bloßem Auge in einem verrauchten Raum nichts erkennen kann, aber mit der Wärmebildkamera mehr und besser sieht. Damit hilft die Wärmebildkamera, vermisste Personen schneller zu retten. Aber auch zur Lagebeurteilung, bei Gefahrguteinsätzen oder bei der Personensuche nach Verkehrsunfällen ist sie ein wichtiges Hilfsmittel.“

Die SV SparkassenVersicherung plant, bis 2023 über 800 versicherte Kommunen mit einer kostenlosen Wärmebildkamera auszustatten. Sie investiert damit ca. 1,3 Millionen Euro in diese Maßnahme der Feuerwehrförderung.

A. Hesse



Stand:10.03.2020


Sömmerdaer Heimatheft 18 erschienen

aktueller Presseartikel


In neuer Aufmachung liegt die jüngste Ausgabe des Sömmerdaer Heimatheftes mit seinen Beiträgen zur Heimatkunde des Landkreises Sömmerda und der Unstrut-Finne-Region vor. Die Herausgeber haben sich dabei in Analogie zu den meisten Sonderheften der Reihe für ein größeres Format und größere Buchstaben entschieden. Damit soll nicht zuletzt die Lesefreundlichkeit erhöht werden.

In gewohnter Weise beinhaltet das Heft auf 136 Seiten einen bunten Reigen an Beiträgen in chronologischer bzw. sachthematischer Folge. Begonnen wird deshalb mit Ausführungen von Cornelia Zühlsdorff (Kleinbrembach) zu Ergebnisse der archäologischen Grabung von 2011 im Sömmerdaer Gewerbegebiet „Am Unterwege“ mit aufschlussreichen Funden insbesondere aus der römischen Kaiser- bis in die frühe Völkerwanderungszeit.

Peter-Jürgen Klippstein (Erfurt) widmet sich anschließend der Geschichte von Angehörigen der Familien Dreyling und Bendleb, die im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts in Sömmerda – Karl Dreyling war hier von 1910-1920 Bahnmeister – ansässig waren. In dieselbe Zeitspanne fällt der Beitrag von Andreas Schulz (Sprötau), der sich mit dem Anteil der Ortschaften des Amtsgerichtsbezirks Großrudestedt an der Kartoffelversorgung der Residenzstadt Weimar im 1. Weltkrieg (speziell 1915-1916) beschäftigt. Der umfangreiche Aufsatz von Wolfgang Sieler (Sömmerda) widmet sich auf der Grundlage zum Teil eigener Erfahrungen einem speziellen Aspekt der DDR-Geschichte von 1945 bis 1978, indem er die bisher nur ungenügend beachteten und erforschten landwirtschaftlichen Verhältnisse von Weißensee in den Fokus nimmt.

Im Anschluss folgt ein sachthematischer Block, der sich mit Denkmälern/ Memorialen beschäftigt. Zunächst widmet sich Frank Boblenz (Sömmerda) dem bisher nicht bekannten Vorschlag des Sömmerdaer Pfarrers Johann Rudolph Beyer von 1812 zur Errichtung eines Denkmals für den kurz zuvor verstorbenen Pädagogen Christian Gotthilf Salzmannn in der Unstrutstadt. Daran schließt sich die Veröffentlichung der Rede an, die Rüdiger Lehmann (Schloßvippach) anlässlich der Einweihung des Gedenksteins für den in Schloßvippach 1945 ermordeten kanadischen Flieger Thomas Maynard Draper gehalten hat und in welcher er auf die damaligen Ereignisse eingeht. In einer folgenden Miszelle wird schließlich auf den 2014 in Sömmerda errichteten Gedenkstein zum Mittelpunkt des Landkreises Sömmerda – er ziert auch das Titelbild – eingegangen.

Constanze Mann (Jena) würdigt danach mit ihrer Laudatio anlässlich der Verleihung des Thüringer Archivpreises 2018 an das Kreisarchiv Sömmerda die Leistungen dieser für unser Kreisgebiet maßgebenden Einrichtung und deren Mitarbeiter unter Leitung von Thomas Hildebrand. Des Weiteren erinnern Klaus-Jürgen Jacob (†) und Wolfgang Hoffmann (Gebesee) an den 2017 verstorbenen Prof. Dr. phil. Joachim Kuhles und sein Engagement für die Erforschung und Vermittlung der Geschichte der Stadt Gebesee.

Aktuell sind schließlich die Ausführungen von Ilona Stark (Sömmerda) zur neuen Internetseite des Kreisarchivs für die Familienforschung auf der Grundlage der dort befindlichen und schon erschlossenen Personenstandsunterlagen. Vorgestellt worden war das beispielgebende Projekt auf der jüngsten Tagung der Ortschronisten und Heimatforscher in Udestedt am 18. Oktober 2019.

Abgerundet wird der Band schließlich durch die vom Kreisarchiv Sömmerda (Thomas Hildebrand/ Cornelia Liebermann) verfasste Chronik des Landkreises Sömmerda für die Jahre 2011 bis 2014. Sie umfasst die wichtigsten Ereignisse im gesellschaftlichen Leben unseres Kreises bis hin zu Übersichten über Jubiläen mit dem Spektrum Sozialwesen, Orte- und Vereine sowie Handel und Gewerbe (einschließlich Betriebsjubiläen). Zum Schluss folgt von Frank Boblenz die Bibliographie zur Unstrut-Finne-Region 2005, die insbesondere Ortschronisten und Heimatforschern einen leichteren Zugang zur neueren Literatur ermöglichen soll, die für ihre lokal und regionalgeschichtlichen Forschungen bis hin zu Genealogie von Relevanz sein können.

Da die Heimathefte auch künftig in der angestrebten thematischen Vielfalt erscheinen sollen, sei abschließend wieder die Bitte um inhaltliche Beteiligung an alle Heimatfreunde und Forscher ausgesprochen. Für die Einsendung oder eine Rücksprache steht die Redaktion (Dr. Frank Boblenz; Tel.: 03643 870120) bzw. das Kreisarchiv Sömmerda (03634 354-851) gerne zur Verfügung.

Die Sömmerdaer Heimathefte können u. a. im örtlichen Buchhandel, der Tourist-Information Sömmerda sowie dem Kreisarchiv Sömmerda erworben werden. Das aktuelle Heft kostet 6,00 Euro.

Dr. Frank Boblenz


Stand: 18.02.2020


 Das Jugendamt informiert: Fortbildungsangebote 2020


Veranstaltungsnummer 15/2020

Selbstwertstärkung für Kinder und Jugendliche


Ziele:
Die Teilnehmer*innen erfahren im Seminar etwas über die frühkindliche Entstehung des Selbstwertes und die damit einhergehende Entstehung von selbstwertrelevanten Ab- oder Aufwertungsmechanismen. Im Verlauf des Seminars werden die Aspekte der Selbstabwertung bzw. Selbstaufwertung besprochen. Dabei werden unterschiedliche Bewältigungsversuche (z.B. Gewalt, Versagen, Aufopferung, Anerkennungsleistungen, etc.) reflektiert und nach Konsistenzbestrebungen verändert.


Inhalte: 

  • Selbstwert – eine Einführung
  • selbstwertrelevante Konstrukte kennenlernen
  • verinnerlichte Selbstwertmuster erkennen
  • Analyse von Selbstwertkillern
  • Selbstreflexionsmöglichkeit zum Thema Selbstwert
  • Selbstwert als konsistentes Bedürfnis
  • Kompensationsmöglichkeiten bei geringem Selbstwert
  • Einsetzen von Strategien zur Selbstwertstärkung
  • Resilienzfaktoren zur Selbstwertprävention

Zielgruppe:
Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Erzieher*innen und Interessierte


Referent:
Stefan Werner, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Supervisor, Ausbilder für Sozialtherapie Impulssteuerung, Bingen

Datum, Zeit, Ort:
Mittwoch, 22. April und Donnerstag, 23. April je 09.00-16.00 Uhr Landratsamt Sömmerda, Kultur- und Medienraum, Bahnhofstraße 9, 99610 Sömmerda


Bemerkungen:

Es wird eine Teilnahmegebühr von 42,00 € pro Teilnehmer*in erhoben. Die Anmeldung erfolgt bis zum 31.03.2020 per Tel.: 03634 354-721 oder E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de

Veranstaltungsnummer 16/2020

„Psychisch kranke Eltern und ihre Kinder im Kontext der pädagogischen Arbeit“

Ziele:
Psychische Erkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland. Schätzungsweise 33 Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Damit erleben etwa drei Millionen Kinder jährlich einen Elternteil mit einer psychischen Erkrankung. Glücklicherweise finden die Alltagsprobleme, Belastungen und Beeinträchtigungen dieser Kinder zunehmend Beachtung in der Fachwelt. Diese Fortbildung zielt auf die Auseinandersetzung mit dem Thema und verhilft, in einen fachlichen Diskurs zu treten.

Inhalte: 
Psychische Erkrankung von Eltern stellt sowohl für die Betroffenen selbst, für deren Familie und für die umgebenden Fachleute eine besondere Herausforderung dar. Sowohl das allgemeine Verstehen von psychischer Krankheit, als auch konkrete Handlungsempfehlungen und Instrumente erleichtern den adäquaten Umgang mit der Erkrankung und ihren Auswirkungen auf die Familien. So werden Resilienzfaktoren gestärkt und die gesunde Kindesentwicklung unterstützt. Konkrete Arbeitssituationen werden unter supervisorischem Blick gemeinsam betrachtet, um pragmatische erste Schritte zu ermöglichen. Folgende Themen versucht das Seminar vielfältig und praxisbezogen zu bearbeiten:

  • Wie erleben Kinder und Jugendliche das Zusammenleben mit psychisch erkrankten Eltern?
  • Welche Auswirkungen kann die elterliche Erkrankung auf die Entwicklung der Kinder haben?
  • Was stärkt die Kinder und hilft ihnen, mit der psychischen Erkrankung ihrer Eltern umzugehen?
  •  Welche Folgen können für das Familiensystem auftreten (Stigmatisierung, Tabuisierung, Isolation etc.)?
  •  Überblick über die häufigsten psychischen Erkrankungen
  • Informationen zur Resilienz
  • Möglichkeiten der Hilfestellung aus der Sicht der unterschiedlichen Akteure (Kinder/Jugendliche, Eltern, Familienangehörige, Erzieher/Lehrer

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen, aus dem Bereich der Hilfen zur Erziehung, dem Gesundheitswesen, Interessierte

Referentin:
Dagmar Wiegel, freiberufliche Supervisorin (DGSF) für Organisationen im Bereich Beratung, Team-begleitung und Moderation. Sie führt gezielt Seminare und Vorträge zum Thema „Professioneller Umgang mit psychisch erkrankten Eltern und ihren Kindern“ sowie zeitgemäßer Netzwerkarbeit durch. Als Führungskraft der Stiftung Leuchtfeuer in Köln baute sie einen speziellen Fachbereich auf, in dem sie mit ihrer Abteilung psychisch kranken Eltern und ihren Kindern Unterstützung anbietet.

Datum, Zeit,  Ort:
Mittwoch, 1. Juli 09.00-16.00 Uhr Landratsamt Sömmerda, Kultur- und Medienraum, Bahnhofstraße 9, 99610 Sömmerda

Bemerkungen:
Es wird eine Teilnahmegebühr von 30,00 € erhoben. Die Anmeldung erfolgt bis zum 31.05.2020 per Tel.: 03634 354-721 oder E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de

Fachtag  Veranstaltungsnummer 17/2020

Wenn schwanger dann ZERO!

Inhalte: 
In Deutschland wird jede Stunde mindestens ein Kind mit FASD geboren (FASD = Fetal Alcohol Spectrum Disorder). Dies ist die häufigste nicht genetisch bedingte Ursache für angeborene Fehlbildungen, geistige Behinderungen, Wachstums- und Entwicklungsstörungen sowie für extreme Verhaltensauffälligkeiten.

Das Krankheitsbild FASD ist zu 100 Prozent vermeidbar, wenn werdende Mütter während der Schwangerschaft konsequent auf Alkohol verzichten würden. Menschen mit FASD sind für ihr gesamtes Leben geschädigt, wobei die größten Probleme oft in der Bewältigung des Alltags liegen.
Der Fachtag soll dazu beitragen, dass die Grundlagen der Krankheit FASD, wie Begriffsdefinition, Entstehung von FASD, Ausprägungen von FASD, Alkoholkonsum von Schwangeren, sichtbare und unsichtbare Schäden bei Feten und Neugeborenen, Überblick über die diagnostischen Möglichkeiten, rechtliche Möglichkeiten etc. betrachtet werden. Weiterhin soll die Notwendigkeit frühzeitiger Präventionsarbeit verdeutlicht, Schutzmaßnahmen für das Ungeborene diskutiert und dargelegt werden. Weitere Ziele des Fachtages sind die Hilfemöglichkeiten/-stellen für Betroffene bekannter zu machen, Handlungsempfehlungen und einen breiten Diskurs zu dem Thema in der Fachöffentlichkeit zu ermöglichen.
In der Ausstellung ZERO des FASD-Netzwerkes Nordbayern e.V., welche Sie gezeigt bekommen, wird anschaulich über die Risiken, die Alkohol für das ungeborene Kind hat, aufgeklärt.

Zielgruppe:
Fachkräfte der Bereiche Jugend-, Sozial- und Gesundheitswesen, Bildung und Erziehung, der Justiz, der Polizei, der Frühen Hilfen und andere Fachkräfte, die in ihrem beruflichen Kontext in Kontakt mit Kindern und Jugendlichen stehen

Methoden:

  • theoretische Inputs in Form von Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen
  • Praxisreflexion
  • Netzwerkarbeit

Datum, Zeit, Ort
Mittwoch, 16.Juni 09.00-16.15 Uhr Landratsamt Sömmerda, Kultur- und Medienraum, Bahnhofstraße 9, 99610 Sömmerda

Bemerkungen:
Die Teilnahmegebühr beträgt 15,00 €. Die Anmeldung erfolgt bis zum 20.05.2020 per Tel.: 03634 354-721 oder E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de

Veranstaltungsnummer 8/2020

„Kind, warum tust Du das? –Kinder verstehen lernen“

Kinder tun oft Dinge, die von außen betrachtet unverständlich sind, deren Sinn sich uns nicht erschließt und die sie uns Erwachsenen nur schwer erklären können, v. a. dann nicht, wenn wir die typische Frage nach dem „Warum?“ stellen. Das Handeln der Kinder können wir erst nachvollziehen, wenn es uns gelingt, uns „in die Schuhe“ der Kinder zu stellen, die Welt aus ihrer Sicht zu sehen und mit ihnen darüber in den Dialog zu kommen. Notwendig dafür ist eine partizipative, dialogische und feinfühlige Grundhaltung der pädagogischen Fachkräfte. Gerade dann, wenn die Kinder Sichtweisen und Deutungsmuster entwickeln, die sich von unseren Ideen unterscheiden oder wenn ihre Lernwege andere Ergebnisse hervorbringen, als wir erwartet haben. Aber wie kann es uns gelingen, Gesten und Gewohnheiten von Kindern zu verstehen, die uns Erwachsene und andere Kinder irritieren? Wie lassen sich plötzlich verändernde Verhaltensweisen verstehen? Wie können wir einen Zugang zu auffälligen Verhaltensweisen entwickeln?

Mit diesen und Ihren weiteren Fragestellungen werden wir uns in der Fortbildung beschäftigen.

Inhalte:
Theoretische Impulse I: Kindliches Verhalten verstehen lernen – Ausgewählte entwicklungspsychologische Aspekte
Theoretische Impulse II: Kindliches Verhalten verstehen lernen – Verhalten aus systemisch-konstruktivistischer Sicht
Von der Theorie zur Praxis – Sich mit den Kindern feinfühlig und dialogisch austauschen

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen und Interessierte

Methoden:

  • interaktiv und prozessorientiert: die Themen und Lösungen werden mit den beteiligten Personen erarbeitet – Änderungen und Ergänzungen sind jederzeit möglich;
  • methodisch vielfältig und erkenntnisorientiert: vielfältige Methoden, wie z.B. Impulse, Arbeitsphasen, Plenumsdiskussionen etc. – immer mit dem Anspruch eigene Erkenntnisprozesse bei den Teilnehmer*innen anzuregen und gemeinsame, passgenaue Lösungen zu erarbeiten.
  • praxis- und alltagstauglich: wissenschaftliche Erkenntnisse und rechtliche Vorgaben werden für das jeweilige Thema und Praxisfeld aufbereitet – mit dem Ziel, diese anwendbar in der täglichen Arbeitspraxis zu machen.
  • reflektierend und analysierend: Reflexionen und Feedbacks werden basierend auf einem unabhängigen Blick von außen und Erfahrung in vielfältigen anderen Einrichtungen zur Verfügung gestellt – immer als eine weitere bereichernde Sichtweise neben den vorhandenen im Team theoretischen Inputs

Referentin:
Frau Anhut, Dipl.-Pädagogin, Zusatzausbildung Systemische Pädagogik und Beratung

Datum, Zeit, Ort:
23. März 09.00-16.00 Uhr Landratsamt Sömmerda, Kultur- und Medienraum, Bahnhofstraße 9, 99610 Sömmerda

Bemerkungen:
Es wird eine Teilnahmegebühr von 40,00 € erhoben. Die Anmeldung erfolgt bis zum 24.02.2020 per Tel.: 03634 354-118 oder E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de

Veranstaltungsnummer 11/2020

Entspannungsinseln in mir selbst entdecken/Teil 1

Miteinander gehen wir auf eine Reise, auf der wir gemeinsam Entspannung im Alltag leicht und spielerisch wieder für uns entdecken können.
In einem gebenden Beruf und einem Alltag, der stark auf Machen und Tun ausgelegt ist, ist es umso wichtiger, wieder loslassen, entspannen, aufatmen zu können.
Ich geben Ihnen hier Raum und Möglichkeit, in Einzel und Gruppenerfahrung, diverse Entspannungsmethoden kennenzulernen, zu erfahren und für sich Wohlfühl-Oasen zu entdecken.

Inhalte:
Theorie und viel Praxis für Ihren Insel-Tag

Methoden:
praktische Übungen
theoretischer Input

Zielgruppe:
Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und Schulen, Entspannungs-Interessierte

Referentin:
Jennifer Elke Maurer, Pädagogin, Keramikerin, Entspannungskünstlerin

Datum, Zeit, Ort:
3. April 09.00-12.00 Uhr Haus „Im Sonnenstrahl“ (ehemalige Schule), Kirchplatz 3, 99631 Günstedt

Bemerkungen:
Es wird eine Teilnahmegebühr von 40,00 € erhoben. Die Anmeldung erfolgt bis zum 06.03.2020 per Tel.: 03634 354-118 oder E-Mail: jugendamt@lra-soemmerda.de

Bitte warme Socken und bequeme Kleidung mitbringen.



Stand: 18.02.2020


Film ab: Unterwegs mit Taktfahrplan

aktueller Presseartikel


Wie ein Integraler Taktfahrplan, durch welchen Busse und Bahnen, Städte und Kreise besser miteinander verbunden sind, aussehen kann, haben Mitglieder der Europa-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda in einem Kurzfilm festgehalten.

Ergebnis des gemeinsamen Videoprojekts von Landratsamt, Schülern und des aus dem Kreis stammenden Animationskünstlers Marcus Grysczok ist eine rund 3-minütige Geschichte einer Reise durch den Landkreis bis nach Erfurt.


Das Video können Sie auf der Facebook-Seite des Landkreises Sömmerda sehen sowie auf dem YouTube-Kanal des Projekts SubNodes.

Stand:10.02.2020





Neues Masernschutzgesetz


Am 13. Februar 2020 wurde das sogenannte „Masernschutzgesetz“ veröffentlicht und tritt am 1. März 2020 in Kraft.

Ziel des Gesetzes ist ein verbesserter Schutz vor der hochansteckenden Infektionskrankheit Masern insbesondere für Schul- und Kindergartenkinder. Das Gesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in den Kindergarten und später in die Schule, die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen oder den Nachweis der Immunität vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis erfolgen.

Der Nachweis ist vor der erstmaligen Aufnahme gegenüber der Leitung der Einrichtung zu erbringen bzw. bei Kindern, die zum Stichtag 01.03.2020 bereits in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden, bis zum 31.07 2021. Dies kann durch Vorlage des Impfausweises oder eines ärztlichen Attestes (insbesondere bei durchgemachter Erkrankung) erfolgen. Eine Ausnahme besteht nur, wenn eine Impfung wegen vorliegender Kontraindikationen nicht/noch nicht erfolgen kann, was ebenfalls durch ein ärztliches Attest zu belegen ist.

Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch das Personal muss die Impfungen nachweisen oder die Immunität nach durchgemachter Krankheit.

Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.
Weitere Informationen zu dem Thema erhalten Sie auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums unter https://www.bundesgesundheitsministerium.de/impfpflicht.html

oder auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung BZgA https://www.masernschutz.de/

Das Gesundheitsamt wird Ihnen auch gerne zu den üblichen Sprechzeiten Auskunft erteilen, soweit es uns bereits möglich ist. Zur Umsetzung des Gesetztes fehlen in Thüringen aber noch Durchführungsbestimmungen des Landes. So ist es möglich, dass wir Ihnen auf einzelne Fragen, z.B. zu den Ordnungswidrigkeitsverfahren, die mit fehlenden Impfungen verknüpft sein können, noch keine abschließende Antwort geben können.


Stand: 27.02.2020


Das Gesundheitsamt informiert zum Thema Covid-19 (neuartiges Coronavirus)

Aus aktuellem Anlass möchten wir eine kurze Information zum Thema Coronavirus geben:

Durch das gehäufte Auftreten von Infektionsfällen in Norditalien und den in dieser Woche neu aufgetretenen Fällen auch in Deutschland ohne Zusammenhang zu Kontakten nach China hat sich die Einschätzung der Lage verändert bzw. verändert sich stetig.

Aktuell gibt es im Landkreis keinen bestätigten Erkrankungs- oder Verdachtsfall. Daher bitten wir die Bürger, sich weiterhin besonnen zu verhalten und möchten ihnen einige allgemeine Verhaltensregeln mitteilen.

Eine Infektion mit dem neuen Coronavirus (Covid-19) führt zu einer Erkrankung der oberen Atemwege. Die Symptomatik ist vergleichbar einer Grippe oder grippalem Infekt mit Husten, Schnupfen, Fieber und gelegentlich Durchfall.

Die Übertragung erfolgt von Mensch zu Mensch als Tröpfcheninfektion. Insbesondere beim Husten und Niesen gelangen kleinste, virushaltige Tröpfchen des Nasen-Rachen-Sekrets von Erkrankten in die Luft und können von anderen Menschen in der Nähe eingeatmet werden. Auch über die Hände werden die Viren weitergereicht, wenn diese mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind. Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können die Viren, genau wie Grippeviren, über die Schleimhäute in den Körper eindringen.

Um eine Weiterverbreitung zu vermeiden, sollten Sie den Kontakt zu anderen Personen, die offensichtlich unter grippalen Symptomen leiden, möglichst einschränken und Abstand halten. Waschen Sie sich häufig die Hände mit Wasser und Seife und vermeiden Sie möglichst das Händeschütteln.

Sollten Sie selbst an einem akuten Atemwegsinfekt leiden, bleiben Sie in der Krankheitsphase zu Hause. Sorgen Sie für eine regelmäßige Durchlüftung des Krankenzimmers bzw. Aufenthaltsraumes. Halten Sie eine sogenannte Husten-Nies-Etikette ein, d.h. Sie wenden sich ab und husten oder niesen in ein Einmaltaschentuch bzw. in die Ellenbeuge. Wenn Sie beim Niesen oder Husten doch die Hand vor dem Gesicht hatten, waschen Sie sich möglichst direkt danach die Hände. Gleiches gilt auch nach der Benutzung von Einmaltaschentüchern.

Sollten Sie sich innerhalb der letzten 14 Tage in dem Risikogebiet in Norditalien aufgehalten haben (aktuell: Provinz Lodi in der Region Lombardei und die Stadt Vo in der Provinz Padua in der Region Venetien) und jetzt Symptome einer akuten Atemwegsinfektion entwickelt haben, so melden Sie sich telefonisch in Ihrer Hausarztpraxis zur Absprache des weiteren Vorgehens.

Wichtige und tagesaktuelle Informationen zum Thema finden Sie unter:

www.infektionsschutz.de
www.bzga.de (Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
www.rki.de (Robert-Koch-Institut)


Stand:28.02.2020


Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2020

aktueller Pressesartikel


In diesem Jahr führen die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda zwei Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie weitere historisch interessierte Personen durch. Eingeladen sind insbesondere auch Lehrer und Schüler.

Den Auftakt macht der bundesweite Tag der Archive am 7. März. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Kommunikation. Von der Depesche bis zum Tweet“. Wie in den Jahren zuvor laden zu diesem Anlass das Kreisarchiv und das Stadtarchiv in Sömmerda zum Tag der offenen Tür ein, präsentieren kleine Ausstellungen und geben einen Einblick in die Archivarbeit.

Die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird in diesem Jahr am 16. Oktober in Tunzenhausen durchgeführt. Im Fokus stehen die Ereignisse des Jahres 1945 unter regionalen Aspekten, angefangen von Kriegsende, Flucht und Vertreibung über Enteignungen und Bodenreform bis zu demokratischen Neuanfängen und Landesgründung.

Freitag, 16. Oktober 2020
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda

Thema: Das Jahr 1945 im Gebiet des Landkreises Sömmerda
Ort:  Altes Gutshaus Tunzenhausen
Zeit:  13:00 bis 18:00 Uhr

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter 03634 354-852 erfragt werden.


Stand: 20.02.2020


Delegiertenversammlung des Kreisfeuerwehrverbands verschoben


Wie der Kreisfeuerwehrverband Sömmerda e.V. informiert, wird der für Freitag, den 20. März 2020 in Großrudestedt angesetzte 30. Feuerwehrverbandstag des Kreisfeuerwehrverbands Sömmerda auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die aktuelle Situation der Ausbreitung des Coronavirus zwang den Vorstand, das Risiko der Durchführung des Verbandstages neu zu bewerten.
Da die Teilnehmer der Veranstaltung überwiegend Einsatzkräfte der Feuerwehren sind und die Gefahr der Quarantäne ganzer Menschengruppen bei einem bestätigten Ansteckungsfall realistisch ist, wäre die Einsatzbereitschaft einzelner Wehren eventuell nicht mehr gegeben. Auch viele ältere Kameraden werden zur Verbandsversammlung erwartet. Gerade die Älteren sind besonders gefährdet und auch dieses Risiko möchte niemand eingehen.

„Um dem Feuerwehrverein Großrudestedt als Gastgeber die Möglichkeit zu geben, den Beteiligten zur Ausrichtung des Verbandstages rechtzeitig abzusagen und dadurch auch finanziellen Schaden vom Verband abzuwenden, haben wir uns entschlossen, den Verbandstag zu verschieben,“ erklärt Peter Schmidt, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbands Sömmerda e.V.

Ein neuer Termin wird nach entsprechender Bewertung der Lage rechtzeitig mitgeteilt. Der Kreisfeuerwehrverband Sömmerda bittet um Verständnis.


Stand: 11.03.2020


25. BERUFSINFOBÖRSE und 3. BERUFSINFOABEND abgesagt

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Laut Information des Robert-Koch-Institutes sind inzwischen in allen Bundesländern Infektionsfälle mit dem neuen Coronavirus (SARS-CoV-2) bestätigt worden. Auch in Thüringen steigt die Zahl der bestätigten Fälle.

In Folge dessen hat das Land Thüringen am 10. März 2020 die Landkreise und kreisfreien Städte angewiesen, wegen des Coronavirus landesweit Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern abzusagen.

Davon betroffen sind auch die 25. BERUFSINFOBÖRSE Sömmerda am 2. April und der 3. BERUFSINFOABEND am 1. April 2020.

Beide Veranstaltungen werden zunächst auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die Veranstalter und Organisatoren bitten um Verständnis.


Stand: 12.03.2020



 

Prominenter Patenonkel für Toni Oskar

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Toni Oskar erblickte am 29. Mai 2019 im Krankenhaus Sömmerda das Licht der Welt und hat einen prominenten Patenonkel. Als siebtes Kind von Katharina Jasmin und Matthias Weicht übernahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft über den aufgeweckten Jungen. Diese ist mit einer finanziellen Zuwendung verbunden.

Landrat Harald Henning hatte am 2. März 2020 die schöne Aufgabe, stellvertretend die Patenschaftsurkunde an die Eltern zu übergeben. Er freute sich über den Besuch von Toni Oskar und erfuhr im Gespräch mit den Eltern viel über den Alltag der neunköpfigen Familie, die in Vogelsberg zuhause ist.

Aus Erfurt kommend haben die Weichts hier vor acht Jahren einen Bauernhof gekauft und fühlen sich seitdem wohl im Landkreis Sömmerda. „Hier haben wir Platz und unsere Kinder können naturverbunden aufwachsen“, erzählte die 34-jährige Katharina Weicht. Auch dass ihr Mann jeden Tag zu seiner Arbeitsstelle nach Ichtershausen fahren muss, sei kein Problem. „Zeitmäßig nimmt sich das nichts zu meinem früheren Weg von Erfurt in die Gemeinde im Ilmkreis“, so seine Einschätzung. Sowohl die Eltern wie auch die Kinder engagieren sich im Ort unter anderem bei der Freiwilligen Feuerwehr oder im Faschingsverein.

Seit seiner Geburt ist Nesthäkchen Toni Oskar der Mittelpunkt der Familie, zu der ebenfalls seine Brüder Fabian Gabriel (17 Jahre), Nico Emanuel (14), Paul Tobias (13), Christian Matthias (10) und seine beiden Schwestern Nicole Katharina Christamaria Diana (7) und Anna-Lena Lea-Marie, Emma Jasmin (5) gehören. Der fröhliche Junge genießt diese Aufmerksamkeit und fordert sie auch ein. „Er will jeden Tag mindestens einmal zu jedem von uns Kontakt haben“, so seine Mutter schmunzelnd.

Wie es sich für einen Bauernhof gehört, leben auf dem Grundstück auch Tiere. So gibt es zum Frühstück die Eier ihrer Hühner. Auch Pony Anna und die Dackel Lissy und Purzel sind hier zuhause.

Ein Muss bei den Weichts ist der gemeinsame jährliche Urlaub in Dänemark. Dafür mieten sie einen Bus und einen Anhänger, um alle Familienmitglieder, das Gepäck und die Verpflegung transportieren zu können.

Nicht nur die Ehrenpatenschaft des Bundespräsidenten ist in diesem Jahr ein Höhepunkt im Familienleben. Auch die Jugendweihe von Nico Emanuel und den 40. Geburtstag von Vater Matthias werden sie zusammen feiern. Die finanzielle Zuwendung in Höhe von 500 Euro wollen Katharina und Matthias Weicht für ihren Jüngsten anlegen, eventuell einmal für den Führerschein.


Stand:10.03.2020





     
 
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