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Aktuelles aus dem Landkreis

 

„Nicht mit mir“ – Ein starkes Projekt für starke Kinder

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Kursleiter Heiko Kupke und Peter Dittmann als „Thüringer des Monats“ geehrt

Am 25. März 2019 fand in der Aula des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda der Abschlusskurs des Projekts „Nicht mit mir!“ statt. Dazu waren alle Schüler der Klasse 6c mit ihren Eltern, Großeltern und Geschwistern eingeladen. Seit dem Schuljahr 2014/2015 führen Ju-Jutsu-Trainer des Polizeisportvereins Sömmerda diese Gewaltpräventionskurse an den weiterführenden Schulen im Landkreis durch.

Bevor die jungen Teilnehmer jedoch ihren Gästen zeigen konnten, was sie in den vergangenen fünf Wochen zum Thema Gewalt erarbeitet und trainiert haben, erwartete ihren Kursleiter Peter Dittmann und den zweiten Projektverantwortlichen Heiko Kupke eine faustdicke Überraschung. Plötzlich stand ein Kamerateam des MDR im Saal und entführte alle Anwesenden ins benachbarte Foyer. Hier erfuhren sie von Sina Reeder und Lutz Gerlach, dass die Wahl zum „Thüringer des Monats März“ auf die beiden Sömmerdaer Kursleiter gefallen ist.

Die Auszeichnung des MDR Thüringen und der Thüringer Ehrenamtsstiftung würdigt Menschen, die in ehrenamtlicher Arbeit Außergewöhnliches leisten oder sich in besonderer Weise für Mitmenschen in Thüringen einsetzen. So wie Heiko Kupke und Peter Dittmann, die mit Leidenschaft und Sachverstand das Projekt „Nicht mit mir“ betreuen, das Kindern helfen soll, mit alltäglichen wie auch außergewöhnlichen oder gar gefährlichen Situationen klar zu kommen und entsprechend richtig handeln zu können.

Es geht unter anderem um das Reagieren auf Mobbing und den Umgang mit individuellen Gewalterfahrungen. Die lizensierten Kursleiter gehen fachkompetent, einfühlsam und kindgerecht auf das Thema „Gewalt“ ein. Beide begleiten das Projekt ehrenamtlich mit außergewöhnlichem Engagement. Sie nehmen für die Kurse, die in der Schulzeit einmal in der Woche vormittags stattfinden, frei und arbeiten die Zeit dann nach.
„Peter Dittmann und Heiko Kupke leisten mit ihren Kursen an den Schulen im Landkreis einen wichtigen Beitrag. Wir können ihnen nicht oft genug dafür danken, wie engagiert sie sich in ihrer Freizeit für die Entwicklung unserer jungen Menschen zu selbstbewussten Persönlichkeiten einsetzen,“ erklärte Landrat Harald Henning, der den beiden persönlich gratulierte. Er hatte sie für diese Auszeichnung vorgeschlagen und nutzte die Gelegenheit, sich bei der anschließenden Abschlussveranstaltung noch einmal selbst einen Eindruck vom Projekt zu machen.

Hier stellten die Schülerinnen und Schüler der 6c in Rollenspielen ihr Können zum Thema Selbstbehauptung und Deeskalation unter Beweis und zeigten mit Begeisterung die im Kurs erlernten Selbstverteidigungstechniken. Wie Kursleiter Peter Dittmann allerdings betonte, sei der Einsatz solcher Techniken immer das letzte Mittel. Das Projekt funktioniere nach dem so genannten umgekehrten Ampelprinzip.

Grün steht für Prävention. Hier geht es um Gefahrenbewusstsein und das Erkennen und Vermeiden bedrohlicher Situationen. Gelb steht für Selbstbehauptung. Hier lernen die Schüler, ihr Selbstvertrauen zu stärken, mögliche Konfrontationen zu entschärfen, sich Konflikten zu entziehen und Hilfe zu organisieren. Rot steht für Selbstverteidigung. In diesem Bereich lernen die Schüler einfache Techniken, um sich wehren bzw. die Flucht ergreifen zu können.

Bei „Nicht mit mir!“ handelt es sich um ein Projekt des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes e.V., welches bundeseinheitlich von lizensierten Kursleitern angeboten wird. Die Gewaltpräventionskurse werden im Rahmen der schulbezogenen Jugendsozialarbeit gefördert. Wie sinnvoll diese Art der Unterstützung ist, wurde den anwesenden Gästen an diesem Abend eindrucksvoll präsentiert.

Weitere Infos und Ansprechpartner zum Projekt „Nicht mit mir!“ finden Sie im Internet unter www.ju-jutsu-soemmerda.de.



Stand: 04.04.2019


Das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda ist online

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Im vergangenen Jahr wurde das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda mit dem Ziel gegründet, Transparenz zu den Pflegeangeboten im Landkreis Sömmerda zu fördern und Beratungssuchende mit Informationen hilfreich zu unterstützen.

Seit März 2019 steht Bürgerinnen und Bürgern nun auch die Internetpräsenz des PflegeNetzes unter http://www.pflegenetz.lra-soemmerda.de zur Verfügung. Ob altersgerechtes Wohnen, ambulante sowie stationäre Pflege, Angaben zu weiteren sozialen Diensten oder aber auch Veranstaltungstipps – die neue Homepage des PflegeNetzes soll als zuverlässige Informationsquelle dienen.

Das PflegeNetz ist hierzu natürlich nach wie vor auf die Mithilfe und die Zusammenarbeit der Expertinnen und Experten aus dem Pflegebereich angewiesen, um die Website auf dem aktuellsten Stand zu halten und den Beratungssuchenden ein möglichst umfassendes Informationsangebot bieten zu können.
Hinweise und Anregungen zu den Inhalten nehmen wir gern unter unserer E-Mail-Adresse pflegenetz@lra-soemmerda.de oder auch telefonisch unter der 03634 354-792 entgegen. Auch entsprechende Anbieter, die im Bereich der ambulanten und/oder stationären Pflege tätig sind und von uns bisher auf der Website nicht benannt sind, werden gebeten, mit uns in Kontakt zu treten.

Das PflegeNetz des Landkreises Sömmerda wird in Kooperation von der Stiftung Finneck und dem Landratsamt koordiniert und nach § 45 c Absatz 9 aus Mitteln des Ausgleichfonds des Spitzenverband Bund der Pflegekassen gefördert.

 

Stand: 09.04.2019



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2019

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Die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda führen auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie sonstige an der Geschichte der Region interessierte Personen durch. Angesprochen fühlen dürfen sich insbesondere auch Lehrer und Schüler. Geplant sind zunächst zwei Veranstaltungen.

Höhepunkt der Veranstaltungen zur Heimatgeschichte im Jahr 2019 wird zweifellos die Präsentation der Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ anlässlich des Thüringentages am letzten Juni-Wochenende in Sömmerda sein. Nachdem die als dreiteiliger Zyklus konzipierte Ausstellung in den Jahren 2016-2018 mit jeweils einem Teil auf der Wirtschaftsmesse SÖM zu sehen war, wird sie zum Thüringentag erstmals als Gesamtausstellung im Volkshaus Sömmerda präsentiert.

Die diesjährige Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird am 18. Oktober in Udestedt durchgeführt. Das Thema lautet „Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda“. Auf der Tagung soll ein forschender Blick in Geschichte und Tradition des Feierns gewagt werden. Vielleicht gelingt es, die noch unbekannten Ursprünge des einen oder anderen Festes zu ergründen.

Die Veranstaltungstermine:

Freitag, 28. Juni bis Sonntag 30. Juni 2019 (während des Thüringentags)
Sonderausstellung 200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda 1816/17 bis heute
Ort: Volkshaus Sömmerda, Weißenseer Straße 33/35
Zeit: Fr. und Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr, So. 10.00 bis 14.00 Uhr

Am Freitag (28. Juni) ist die Ausstellung bereits ab 9.00 Uhr für Schulklassen geöffnet.


Freitag, 18. Oktober 2019
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda
Thema: Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda
Ort:  Dorfgemeinschaftshaus „Weimarischer Hof“ in Udestedt
Zeit:  13.00 bis 18.00 Uhr


Da wir in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Gründung der ersten Geschichtsvereine im damaligen preußischen Thüringen (Provinz Sachsen) begehen, ist für den Sommer eine entsprechende Veranstaltung in Bilzingsleben geplant. Dort hatte am 20. Juli 1819 die Stiftungsveranstaltung der ersten Gesellschaft stattgefunden.

Im Herbst 2019 wird es zudem eine dreitägige Tagung in Schulpforta geben, die sich dem aus dem Bilzingslebener Verein 1819/20 mit hervorgegangenen Thüringisch-Sächsischen Geschichtsverein widmen wird. Dazu ist eine Exkursion nach Bilzingsleben und Gorsleben in Planung. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852 erfragt werden.
Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 18. Oktober in Udestedt ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand:08.03.2019


Frühjahrsputz auf dem Unstrutradweg

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Am 4. April 2019 hatte der Unstrutradweg e.V. alle Kommunen entlang des Unstrutradwegs aufgerufen, mit einer gemeinsamen Putzaktion die diesjährige Radfahrsaison zu eröffnen. Im Mittelpunkt standen dabei die Neuanbringung fehlender Beschilderung, die Säuberung verschmutzter Schilder und der Wege sowie die Reinigung von Sitzgelegenheiten und Papierkörben an Rastplätzen und Infotafeln.

Landrat Harald Henning und Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt waren diesem Ruf gefolgt und legten nahe der Unstrutbrücke in der Kreisstadt selbst Hand an.

Unterstützung bekamen sie dabei von Mitarbeitern der Gemeinnützigen Gesellschaft für Jugend- und Sozialarbeit GJS Kölleda, die sich im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres oder eines Naturprojektes für den Erhalt und die Pflege der Umwelt engagieren. Sie sorgten mit einer Grasmahd entlang des Weges in Sömmerda für eine bessere Befahrbarkeit.


Stand:09.04.2019

Ehemalige Bewohner virtuell zu neuem Leben erweckt

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Saison in der Ausgrabungsstätte „Steinrinne“ Bilzingsleben eröffnet

Vor ca. 375.000 Jahren lebten in der Region rund um Bilzingsleben eiszeitliche Säugetiere. Bei Ausgrabungen fand man zwischen den Knochen eindeutige Spuren menschlicher Bearbeitung. Im Laufe der Forschungen zeigte sich, dass die Steinrinne eine der weltweit wichtigsten Fundstellen früher Menschen ist. Erstmals war es hier möglich, einen absichtlich gepflasterten Platz am Rande einer Siedlung als ältestes überliefertes Bauwerk der Menschen nachzuweisen.

Seit zehn Jahren ist die Fundstelle in ihrer heutigen Form den Besuchern zugänglich und bietet die einmalige Möglichkeit, die Funde aus der Frühzeit der Menschheit in ihrer Originalfundposition zu erleben. Unter diesen sind allein die Überreste von 54 verschiedenen Wirbeltierarten. Wie deren Analyse zeigt, war der Urmensch in Thüringen vor rund 375.000 Jahren ein hochspezialisierter Großwildjäger, auf dessen Speisekarte Elefant und Nashorn dominierten.

Da es sich bei den Knochenfunden von Bilzingsleben vorranging um kleingeschlagene Speiseabfälle handelt, war es bisher für den Besucher manchmal schwierig, aus einem Knochenfragment zum Beispiel auf einen gigantischen, über 4,5 Meter großen Eurasischen Altelefanten zu schließen.
Um diese besondere Tierwelt von Bilzingsleben dem Besucher besser erlebbar zu machen, wurde vor zwei Jahren ein Projekt zur interaktiven audiovisuellen Darstellung der Lebenswelt vor 375.000 Jahren gestartet. Dank des Fördervereins und der Unterstützung durch die Sparkasse Mittelthüringen hat die Firma Monumedia in internationaler Kooperation mit Fachleuten aus Großbritannien, China und Deutschland die ersten vier Lebewesen visuell zu neuem Leben erweckt.

Mit dem Start in die Saison 2019 steht diese multimediale Erweiterung der Ausstellung den Besuchern zur Verfügung. In einer Vorpremiere hatten am 31. März die Bilzingslebener die Gelegenheit, die neue 3D-Visualisierung zu erleben. Etwa 150 von ihnen nutzten die Einladung des Landkreises zu einem kostenlosen Besuch der Ausgrabungsstätte und sahen, wie virtuell der Eurasische Altelefant, das eiszeitliche Waldnashorn, der riesige Mossbacher Löwe und der Homo erectus bilzingslebenensis aus kleinsten Knochenfragmenten rekonstruiert und schließlich in bewegten Bildern in ihrer natürlichen Umgebung erlebbar wurden. Das große Tablet hält zudem weitere zahlreiche Informationen bereit.

Nach den Einwohnern von Bilzingsleben eröffnete Landrat Harald Henning einen Tag später im Beisein von Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik, von Sponsoren, Unterstützern, Fachleuten und Interessierten vor Ort offiziell die diesjährige Saison in der Ausgrabungsstätte und stellte auch ihnen das neue Informationssystem vor. Ihr Engagement habe dieses Projekt ermöglicht, dankte Harald Henning den Anwesenden. Er erhoffe sich vom neuen Angebot nicht nur mehr Besucher, sondern auch bei Geschichtsinteressierten, Heimatkundlern und vor allem Schulklassen das Interesse für einen Besuch zu erhöhen.

Die im Museum auf der Ausgrabungsstätte Steinrinne neu installierte interaktive Informations- und Projektionstechnik ist so konzipiert, dass sie schrittweise erweitert werden kann und auch jederzeit neue Forschungsergebnisse in die Präsentation integriert werden können.
Bis zum 3. November 2019 sind alle Besucher eingeladen, täglich (außer Montag) auf der Ausgrabungsstätte „Steinrinne“ Bilzingsleben in die Welt unserer Vorfahren vor rund 375.000 Jahren einzutauchen.



Stand: 09.04.2019


Start der Schulbesichtigungen 2019 in Sömmerda

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Am 25. März 2019 starteten die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses und des Schulträgerausschusses in Sömmerda den diesjährigen Reigen der Schulbesichtigungen. An der Diesterweg-Grundschule und der Thüringer Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ konnte sich die Delegation, zu der neben dem Landrat auch die Leiterin des Amtes für Schulen und Sport, Steffi Radestock, und Bauingenieurin Astrid Keschke gehörten, über die Investitionstätigkeit an den Schulen des Landkreises informieren.

Grundschule „Adolph Diesterweg“ Sömmerda

Schulleiterin Heidrun Saalfeld dankte den Gästen für den Besuch und die Gelegenheit, ihre Schule vorstellen und dabei auch auf nötige Investitionen am Schulstandort hinweisen zu dürfen. Zunächst aber lobte sie die bisher erfolgten Sanierungsmaßnahmen. Sie selbst sei zwar „erst“ seit 2007 hier Schulleiterin, war aber viele Jahre als Fachberaterin in ganz Thüringen unterwegs und konnte sich so einen Eindruck verschaffen, dass längst nicht alle Schulen im Land so gut aufgestellt sind wie die im Landkreis Sömmerda.

So ist auch die Grundschule mit Baujahr 1965 heute kaum wiederzuerkennen. Seit 1992 hat der Landkreis insgesamt über 3,8 Millionen Euro in die Sanierung und Modernisierung der Diesterweg-Schule investiert. So flossen beispielsweise zwischen 1992 und 1994 fast 590.000 Euro in die Sanierung der Eingänge, Fenster und Fassade an der Südseite. Auch Heizungs- und Sanitäranlagen kamen in den Folgejahren schrittweise in die Kur, der Osteingang wurde neugestaltet und der Werkraum modernisiert.

Die Turnhalle auf dem weitläufigen Schulgelände wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert. Fortlaufend wurden die alten Fenster ausgetauscht und mit Sonnenschutz versehen. 2006 erhielt die Schule dann einen neuen Speiseraum, der von einem großen Teil der aktuell 234 Schülerinnen und Schülern gern genutzt wird. Bei schönem Wetter haben sie hier sogar die Möglichkeit, im Freien zu essen.

Ein Schwerpunkt der letzten Jahre waren, wie in den meisten anderen Schulen des Landkreises auch, umfangreiche Brandschutzmaßnahmen. Zuletzt wurden im Jahr 2013 erforderliche Modernisierungen auf der Grundlage des Brandschutzkonzeptes realisiert. Dabei erfolgten der Einbau von Feuer- bzw. Rauchschutztüren in den Treppenhäusern, Fluren und Technikräumen und der Einbau von dicht- und selbstschließenden Türen in den Unterrichtsräumen, Brandschutzverkofferungen, Maler- und Bodenbelagsarbeiten. Darüber hinaus wurden eine Hausalarm- und eine Sicherheitsbeleuchtungsanlage installiert. Rund 390.000 Euro Haushaltsmittel standen dafür zur Verfügung.

Zwischen 2016 und 2018 erhielt die Fassade eine neuerliche Frischzellenkur. In freundlichen Farben begrüßt die Schule ihre kleinen Schützlinge und punktet auch im Außenbereich mit zahlreichen Möglichkeiten, dem Bewegungsdrang der sechs- bis zehnjährigen Schüler nachzugeben. Beeindruckt waren die Besucher auch von der großzügigen Sportanlage mit Laufbahn, Sprunggrube und Basketballfeld. In direkter Nachbarschaft befindet sich der Spielplatz der Schule und wem das nicht genug ist, hat auf dem Schulhof reichlich Platz zum Rennen und Toben.

Für die kommenden Sommerferien ist in sieben Klassenräumen die Umrüstung auf LED-Beleuchtung geplant. In den nächsten Jahren sollen dann weitere Fenstersanierungen, die Sanierung des Schulhofs, eine neue Fassade für die Turnhalle sowie die Erneuerung der Heizungsregelung und der Elektroanlage erfolgen. Auf der Liste der noch ausstehenden Maßnahmen steht ebenfalls die Herstellung eines barrierefreien Zugangs.


So können wöchentliche Sprechzeiten an den Schulen durch Berufsberater das Thema Berufsorientierung früher in den nicht immer leichten Prozess des Übergangs von Schule zu Beruf einbinden und langfristig Vertrauen zwischen den Schülern und dem Berufsberater aufbauen. Das führe nicht nur zu einer stärkeren Präsenz der Berufsberatung an der Schule, sondern bedeute für die Schüler und ihre Eltern auch kürzere Wegzeiten sowie vereinfachte Abstimmungsprozesse.

 

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Thüringer Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ Sömmerda

Wenn es auch an einigen Stellen kurzfristigen Handlungsbedarf gebe, zeigte sich Beate Raube, stellvertretende Schulleiterin der „Albert Einstein“-Gemeinschaftsschule, sehr zufrieden mit den Bedingungen am Schulstandort in der Neuen Zeit in Sömmerda. Immerhin sind in den vergangenen 27 Jahren insgesamt 5,3 Millionen Euro in zahlreiche Sanierungsmaßnahmen geflossen. So sind auch dieser Schule ihre fast 47 Jahre kaum anzusehen. Und dafür sorgt der Landkreis als Schulträger in vielen kleinen und großen Schritten.

Allein die energetische Sanierung der angrenzenden Turnhalle zwischen 2009 und 2012 hat 1,5 Millionen Euro gekostet. In diesem Zusammenhang wurde auch die Beleuchtung der Halle auf langlebige und energiesparende LED-Technik umgestellt. Auch das Schulgebäude kam schon einmal für über 1,4 Millionen Euro komplett in die Kur. So wurden Dach, Fenster, Heizung und Fachkabinette modernisiert, der Schuleingang neu gebaut und der Schulhof saniert. Ebenso sind notwenige Brandschutzmaßnahmen erfolgt.

Davon, dass es an der Gemeinschaftsschule aber auch noch einigen Handlungsbedarf gebe, konnten sich die Gäste beim Rundgang durch das Schulgelände ein eigenes Bild machen. So sind die Heizkörper der Schule noch im Originalzustand. Allerdings haben sie schon neue Thermostatventile erhalten. Nötig wäre aber eine grundhafte Sanierung der Heizungsanlage inklusive Rohrleitungsnetz, Heizkreisverteilung und Regelung. Auch die Elektroanlage steht auf der Liste der geplanten Maßnahmen. Zunächst aber sollen die West- und Ostseite des Schulhauses eine moderne Wärmedämmung mit Treppenhausverglasung erhalten.

Nach dem Auszug der zwischenzeitlich in einem Teil des Gebäudes untergebrachten evangelischen Grundschule 2017 wurden zuletzt acht Klassenräume und der Speiseraum renoviert. Aktuell bietet die Schule 325 Schülern von der 1. bis zur 10. Klasse Platz zum Lernen. „Die sächlichen Voraussetzungen dafür passen“, lobte Beate Raube das Engagement des Landkreises für die Schulen in seiner Trägerschaft. Auswärtige Kollegen würden ihr gegenüber immer wieder bestätigen, wie gut die Schulen im Landkreis ausgestattet sind.

Neben der energetischen Sanierung und Modernisierung wolle der Landkreis auch die Digitalisierung an seinen Schulen weiter vorantreiben, erklärte Landrat Harald Henning in diesem Zusammenhang. So werde bei größeren Baumaßnahmen künftig die Vernetzung immer schon mit vorbereitet. Außerdem sei geplant, im Zuge des Breitbandausbaus im Landkreis auch an jeder Schule Glasfaser bis zum Gebäude anlegen zu lassen. Der Landrat betonte zum Abschied, dass Investitionen in die Schulen weiterhin im Fokus der Haushaltsplanung des Landkreises stünden. Er und die Mitglieder des Kreistags seien sich einig, dass dies für die Zukunft gut angelegtes Geld sei.


Stand: 04.04.2019




2. Elterninfoabend und 24. Berufsinfobörse in Sömmerda


Das Landratsamt Sömmerda und die Stadtverwaltung Sömmerda laden, am 11. April 2019 von 9.00 bis 15.00 Uhr, wieder zur BERUFS-INFOBÖRSE SÖMMERDA (BIB) und zum ELTERN-INFOABEND ein. Bereits zum 24. Mal präsentiert sich mit der BIB die bedeutendste Berufsmesse der Region in der Unstruthalle der Kreisstadt Sömmerda.

Über 60 Ausbildungsunternehmen sowie Bildungseinrichtungen aus den Bereichen Industrie, Handwerk, Handel, Dienstleistung, Landwirtschaft, Gesundheit und Soziales informieren zu Berufswahl, Ausbildungsangeboten, Studienmöglichkeiten und Praktika in der Region. Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, die Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden zu unterstützen und Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über diverse Berufsbilder und Karrierechancen zu informieren.

Parallel zur BIB startet der 5. AUSBILDUNGSPARCOURS. Die Aussteller laden Jugendliche ein, an ihren Ständen berufstypische Tätigkeiten vor Ort auszuprobieren und wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten für den jeweiligen Ausbildungsberuf kennenzulernen. Wie in den Vorjahren wird es wieder ein Parcours-Gewinnspiel geben.

Außerdem findet wieder ein ELTERN-INFOABEND statt. Dieser wird erneut am Vorabend der BIB, also am 10. April 2019 von 18.00 bis 20.00 Uhr, in der Unstruthalle stattfinden. Dort haben Eltern die Gelegenheit, direkt mit den Vertretern der Ausbildungsunternehmen bzw. weiterführenden Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen.

Weitere Informationen zu Ausstellern, Hallenplan, Ausbildungsmöglichkeiten etc. finden Sie auf www.berufemap.de/soem. Dabei handelt es sich um eine kartenbasierte Suchmaschine, die nach Anbietern in den Bereichen Ausbildung, Studium, Duales Studium recherchieren kann. Darüber hinaus werden Veranstaltungen zur Nachwuchsgewinnung (vor allem Berufsmessen) und entsprechende Messeteilnehmer angezeigt.

Unter www.berufemap.de/soem kann gezielt nach Messeausstellern und ihren Angeboten zur BIB 2019 gesucht werden. Unentschlossenen hilft ein kurzer Interessencheck bei der Auswahl. Gut vorbereitet behalten sie auf der BIB den Überblick und steuern gezielt passende Aussteller an. Eine Kartenansicht informiert über den Standort der Aussteller.

berufeMAP.de-Ergebnisse kann man auf dem Smartphone ablegen oder als Übersicht ausdrucken.


Stand: 04.04.2019




Der Jugendzahnärztliche Dienst informiert

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Im Landkreis Sömmerda werden auf gesetzlicher Grundlage alle Kinder in Kindertagesstätten und Schulen durch den Jugendzahnärztlichen Dienst (JZÄD) des Gesundheitsamtes jährlich zahnärztlich untersucht. Zusätzlich erfolgt bis zum 12. Lebensjahr bei allen Schülern und bei Risikogruppen auch darüber hinaus eine gruppenprophylaktische Betreuung durch den JZÄD.

Neben Instruktionen zur richtigen Mundhygiene und Informationen zu zahngesunder Ernährung erfolgt bei vorliegendem Einverständnis durch die Sorgeberechtigten eine Zahnschmelzhärtung mit einem Fluoridpräparat in der Schule. Alle Erstklässler erhalten ein Zahnputzmäppchen, damit in der Schule das Zähneputzen durchgeführt werden kann.

In den Kitas übernehmen die gruppenprophylaktische Betreuung Patenschaftszahnärzte sowie eine bei der Landesarbeitsgemeinschaft Jugendzahnpflege Thüringen (LAGJTh) angestellte Prophylaxefachkraft, so dass gegenwärtig alle Kinder im Landkreis flächendeckend gruppenprophylaktisch betreut werden.

Durch die jährlichen Vorsorgeuntersuchungen der Zahnärztlichen Dienste der Gesundheitsämter können Aussagen zur Entwicklung der Zahngesundheit in Thüringen gemacht werden. Dabei wurde festgestellt, dass die Kariesverbreitung in den letzten 25 Jahren in Thüringen stark zurückgegangen ist.
Der Anteil der Sechsjährigen mit naturgesunden Gebissen steigerte sich von 33,8 Prozent im Jahr 1993 auf 52,9 Prozent im Jahr 2017. Allerdings ist man von dem von der Bundeszahnärztekammer für das Jahr 2020 festgelegten Ziel, dass 80 Prozent der Schulanfänger kariesfrei sein sollen, noch weit entfernt. Große Sorgen bereitet, dass schon 13,5 Prozent der dreijährigen Thüringer Kinder 2017 ein behandlungsbedürftiges Gebiss aufwiesen.
Auch im Landkreis Sömmerda ist diese Tendenz zu verzeichnen. So wiesen 1996 nur 26,1 Prozent der Sechsjährigen naturgesunde Gebisse auf, 2018 sind es 49 Prozent. Es gilt aber weiterhin, verstärkt auf die Gefahren kaputter Milchzähne und ihren Einfluss auf die allgemeine Gesundheit hinzuweisen, denn auch bei uns haben derzeit 14,3 Prozent der Dreijährigen schon „Karieserfahrung“. Das unkontrollierte Trinken gesüßter Getränke aus der Nuckelflasche spielt dabei die größte Rolle.

Eltern sollten vom Durchbruch des ersten Zähnchens bei ihrem Kind auf die Zahnpflege achten und regelmäßig – unabhängig von der zahnärztlichen Untersuchung in der Kita – mit ihrem Kind einen Zahnarzt aufsuchen. Der gemeinsame Bundesausschuss der Krankenkassen hat dafür im Januar 2019 die Voraussetzungen geschaffen, dass zahnärztliche Früherkennungsuntersuchungen zukünftig bereits ab dem 6. Lebensmonat wahrgenommen werden können. Bislang war dies erst für Kinder ab dem 3. Lebensjahr vorgesehen.

Zwischen dem 6. und 34. Lebensmonat besteht nun ein neuer Anspruch auf drei Früherkennungsuntersuchungen. Diese sind zeitlich auf die U-Untersuchungen abgestimmt. Zur Koordination und Dokumentation dient der „Zahnärztliche Kinderpass“, der in Thüringen im letzten Jahr überarbeitet wurde. Alle Eltern in Thüringen erhalten diesen seit 2012 zur Geburt des Kindes in der Geburtsklinik ausgehändigt.

Bei den 12-Jährigen ist im Landkreis Sömmerda die Kariesverbreitung (DMFT-Index) in den letzten 20 Jahren von durchschnittlich 2,78 kariösen oder behandelten Zähnen (1996) auf 0,57 im vergangenen Schuljahr zurückgegangen. Das bedeutet, dass früher ein 12-Jähriger im Durchschnitt knapp drei kariöse oder behandelte Zähne aufwies, heute ist es etwas mehr als „ein Halber“.

Es ist vermehrt das Augenmerk auf die Kinder zu legen, die eine Karieserfahrung haben. Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass zwar deutlich weniger Kinder Karies aufweisen, dass sich aber die Kinder mit behandlungsbedürftigen Gebissen tendentiell seltener adäquat zahnärztlich versorgen lassen. Für diesen Personenkreis gilt es entsprechende Strategien zur Gesundheitsförderung zu entwickeln.

Die LAGJTh hat für Grundschulen ein Modul „Lernen an Stationen“ bereitgestellt. Dabei können von den Schülern an verschiedenen Stationen Kenntnisse zum Zahnaufbau, zum Hygieneverhalten und zur zahngesunden Ernährung erworben und vertieft werden, sowie auch Berührungsängste zum Thema Zahnarzt abgebaut werden. Dieses Material kann von allen Grundschulen nach vorheriger Anmeldung im Gesundheitsamt ausgeliehen und für den Heimat- und Sachkundeunterricht oder Projekttage genutzt werden.



Stand:09.04.2019



1. Fischerprüfung 2019


Die Untere Fischereibehörde des Landkreises Sömmerda gibt bekannt, dass am 4. Mai die 1. Staatliche Fischerprüfung 2019 in Sömmerda stattfinden wird.

Interessenten, die bereits an einem Lehrgang teilgenommen haben bzw. zur Zeit teilnehmen, können sich bis spätestens

 18. April 2019

im Landratsamt Sömmerda, Untere Fischereibehörde, Bahnhofstraße 9 in 99610 Sömmerda zur Fischerprüfung anmelden.

Gleichzeitig mit der Anmeldung werden 15,00 Euro Prüfungsgebühren erhoben.



Stand:18.03.2019




 

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Gedenkstein für ermordeten kanadischen Soldaten eingeweiht

Am 8. März 1945 wurde in der Nähe von Buttstädt ein britischer Bomber abgeschossen. Das kanadische Besatzungsmitglied Thomas Maynard Draper rettete sich mit dem Fallschirm und wurde in Schloßvippach vom Ortspolizisten festgenommen. Der damalige Landrat des Kreises Weimar-Land, Franz Hofmann, eilte heran und erschoss den Gefangenen in Höhe des heutigen Sportplatzes in Schloßvippach.

Die Interessengemeinschaft „Liberty Convoy“ im Verein der Natur- und Heimatfreunde Niederzimmern e.V. hat sich Schicksalen wie diesem angenommen und historisch aufgearbeitet. Auf ihre Initiative wurde 74 Jahre später am 8. März 2019 nahe der Stelle des Verbrechens ein Gedenkstein für den ermordeten kanadischen Soldaten eingeweiht.

Über 120 Schloßvippacher und Interessenten aus der Region wohnten in stillem Gedenken der Feierstunde bei. Begrüßen konnte Schloßvippachs Bürgermeister Uwe Köhler dazu auch den Verteidigungsattaché in der kanadischen Botschaft in Berlin, Oberst im Generalstab Chuck Mathé und seine Frau, Landrat Harald Henning sowie mit Oswin Vogel, Rüdiger Lehmann, Christian Handwerk und Frank Münch den Vorsitzenden sowie weitere Mitstreiter in der Interessengemeinschaft „Liberty Convoy“. Besonders der Schloßvippacher Frank Münch hatte sich für die Aufarbeitung dieses Mordfalls in seinem Heimatort und für die Errichtung des Gedenksteins eingesetzt.

In seiner Begrüßung betonte Uwe Köhler, dass Kriege immer brutal und grausam sind. Der Zweite Weltkrieg habe hier einen besonders traurigen Maßstab gesetzt. „Deshalb ist es wichtig, allen Opfern aller Kriege zu gedenken“, mahnte Köhler.

Wie wahnwitzig und sinnlos der Mord an Thomas Maynard Draper war, zeigen die Ergebnisse ihrer Nachforschungen zu diesem Fall, die Christian Handwerk und Rüdiger Lehmann von der Interessengemeinschaft „Liberty Convoy“ vortrugen. Bewegt vernahmen die Anwesenden die Grußworte von Gordon Draper, dem Bruder des kanadischen Soldaten, die Oswin Vogel vorlas.

Militärattaché Chuck Mathé bedankte sich für die Einladung zu dieser Gedenkfeier und würdigte seinen Landsmann als einen Menschen, der sein Leben für andere geopfert habe.

Landrat Harald Henning betonte, wie wichtig Gedenkstunden wie diese seien, denn „wir dürfen nicht vergessen, dass Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu Krieg, Gewalt, Terror und damit zu blindem Morden führen, welches auch Thomas Maynard Draper am 8. März 1945 das Leben kostete. Sein Tod sollte uns mahnen, Opfer wie ihn nicht zu vergessen.“ Er rief auf, wachsendem Populismus und nationalistischen Tendenzen die Stirn zu bieten und stattdessen lieber die Hand zur Versöhnung auszustrecken. Als ein solches Zeichen verstehe er die Gedenkfeier und die Anwesenheit des kanadischen Verteidigungsattachés.

„An uns ist es, unseren Kindern und Enkeln zu vermitteln und vorzuleben, dass Gewalt keine Konflikte löst“, mahnte Harald Henning. Es sei in ihrem Interesse, die Erinnerung wach zu halten und nicht zu vergessen, wie wertvoll Frieden ist. Unter anderem auch deshalb schlug er vor, im kommenden Jahr neben dem Gedenkstein eine Tafel mit weiteren Informationen zu diesem kaltblütigen Mord vom 8. März 1945 zu errichten und sicherte dafür seine Unterstützung zu.

Am Ende griff Uwe Köhler noch einmal den Gedanken des Nicht-Vergessens auf. Die Veranstaltung zeige, dass aus ehemals verbitterten Feinden inzwischen Verbündete, Partner und sogar Freunde geworden sind. Er verband das mit der Hoffnung, „dass die Menschen, die verschiedenen Völker und Kulturen aufeinander zugehen, Verständnis füreinander entwickeln und friedlich miteinander leben“, so der Bürgermeister in seinen Abschlussworten.


Stand: 18.03.2019



Ehrenamt braucht Anerkennung


Vorschläge jetzt einreichen

Kaum ein Bereich unserer Bürgergesellschaft kommt ohne das Ehrenamt aus. Senioren- und Kinderbetreuung, ein breites Kulturangebot, Umweltschutz, Brand- und Katastrophenschutz, das Training im Sportverein: All das und noch vieles mehr wäre ohne die rund 700.000 ehrenamtlich Tätigen in Thüringen nicht denkbar oder würde viel schlechter funktionieren.

Eine finanzielle Gegenleistung erwarten die engagierten Personen dafür nicht. Oftmals reicht ein ehrliches „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit und die Bereitschaft, eigene Kraft und Ideen und vor allem eigene Zeit zu investieren, als Motivation.

Mehrmals im Jahr hat Landrat Harald Henning die Möglichkeit, besonders aktive Ehrenamtliche zu würdigen oder für verschiedene Auszeichnungen des Freistaates Thüringen vorzuschlagen. Ehrenamtliches Engagement geschieht jedoch oft im Verborgenen und wird vielmals nur von denen wahrgenommen, die direkt davon profitieren.

Deshalb ruft der Landrat dazu auf, ihm Vorschläge von Personen zu unterbreiten, die unbedingt einmal eine Würdigung ihrer ehrenamtlichen Arbeit verdient, aber bisher noch keine Berücksichtigung gefunden haben.

Die Vorschläge richten Sie bitte an die Ehrenamtsverantwortliche Frau Stockhaus im

Landratsamt Sömmerda
Amt für Öffentlichkeitsarbeit
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda
Tel.: 03634 354-244
E-Mail: ehrenamt@lra-soemmerda.de

Vorgeschlagen werden kann jeder Ehrenamtliche, der im Landkreis Sömmerda wohnt bzw. hier sein Ehrenamt ausübt, unabhängig vom Alter oder einer Vereinszugehörigkeit.


Stand:18.03.2019




     
 
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