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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Musiktalente rockten die Volkshausbühne

aktueller Presseartikel


„Alles außer Klassik“ hieß es am 27. September 2019 im Volkshaus Sömmerda bereits zum 24. Mal. Der Name des Jugendwettbewerbes war dann auch Programm für den Abend. Junge Musik von jungen Talenten auf die Bühne gebracht. Da machte es dem gut besetzten Saal sichtlich große Freude, zuzuhören, mitzufiebern und gelungene Auftritte gebührend zu bejubeln.

Doch bevor die 24 Teilnehmer ihre Stücke in den Kategorien „Sologesang“, „Soloinstrument“ und „Gruppendarbietung“ zu Gehör brachten, richtete Landrat Harald Henning als bekennender Fan dieser Veranstaltung, die der Landkreis zusammen mit der Stadt Sömmerda und der Musikschule organisiert, ein paar Worte an Akteure und Auditorium. Er führte gleich mehrere gute Gründe an, warum „Alles außer Klassik“ seiner Meinung nach gar nicht mehr aus den Kreiskulturwochen wegzudenken ist.

Der Wettbewerb sei eine Plattform für junge Musiker, die ihr Können öffentlich zeigen wollen und eine wunderbare Möglichkeit, Talente zu erkennen und zu fördern. Sowohl er selbst als auch Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt hätten für das Preisgeld in die Tasche gegriffen. Außerdem habe man wieder auf die großzügige Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen zählen können.

Landkreis und Stadt Sömmerda sei es ein besonderes Anliegen, den Jugendwettbewerb auch künftig zu erhalten. Dies gelinge nicht zuletzt dank der Unterstützung vieler Partner, wie etwa dem Förderverein der Stadt- und Kreismusikschule „Wilhelm Buchbinder“.

Dass sich dieses Engagement lohnt, bewiesen die insgesamt 17 Darbietungen der jungen Künstler, die trotz aller Aufregung und Lampenfieber bravourös Bühne und Publikum eroberten. Die Sänger und Musiker performten auch in diesem Jahr wieder auf sehr hohem Niveau. Kaum Jemand wollte in der Haut der Jury stecken, die sich in diesem Jahr aus Philipp Häse (selbst ehemaliger Teilnehmer und heute Musiklehrer), Bea Fischer (Musikerin in der Band „Fräulein Honig“), Christine Cremer (Kantorin), Susanne Kaselow (Leiterin der Stadt- und Kreismusikschule) sowie Udo Fischer (Sparkasse Mittelthüringen und Mitglied des Fördervereins der Stadt- und Kreismusikschule) zusammensetzte.

Am Ende haben sich die Jurymitglieder für folgende Preisträger entschieden:

Sologesang:
1. Pia Kasperczyk
2. Karl Rackow
3. Sasha-Michelle Scherz

Soloinstrument:
1. Paul Stadelmann (Tenorsaxophon)
2. Sina Hartwig (Klavier)
3. Lena Weidich (Violine)

Gruppe:
1. Jolina Maliqi & Isabell Straube
2. Lena Weidich, Kristin Rückbeil, Lara & Fabio Krickow
3. Madison Bergmann & Leni Adler

Verlierer gab es an dem Abend keine. Jeder der jungen Musiker ist neben der Erfahrung, sich einem großen Publikum zu präsentieren, um ein kleines Präsent reicher.


Stand: 15.10.2019

 

Berufsstart mit vielseitigen Chancen

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Landratsamt schreibt zwei Ausbildungsstellen zum Verwaltungsfachangestellten aus

Jolina Oeftger möchte Verwaltungsfachgestellte werden. Die 16-Jährige interessiert sich für die Umsetzung und Anwendung von Gesetzen und ist sich sicher, dass diese Tätigkeit vielseitig und abwechslungsreich für sie sein wird. Gemeinsam mit vier anderen jungen Leuten wird die Haßlebenerin ab 1. September 2019 im Landratsamts Sömmerda ihre Ausbildung beginnen. Sie konnten aus dem Pool der 86 Bewerberinnen und Bewerber auf die ausgeschriebenen Lehrstellen in den Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen schlussendlich am meisten überzeugen.

Derzeit bildet das Landratsamt sechs Verwaltungsfachangestellte aus. Eine von ihnen wird im Sommer die Ausbildung erfolgreich beenden und danach quasi nahtlos als frischgebackene Verwaltungsfachangestellte Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

Somit absolvieren im Ausbildungsjahr 2019/2020 zehn junge Frauen und Männer im Landratsamt ihre dreijährige Lehrzeit als duale Blockausbildung im Wechsel von Theorie und Praxis. In der theoretischen Ausbildung am Staatlichen Berufsschulzentrum Sondershausen werden Kenntnisse im Verwaltungsrecht und anderen Rechtsgebieten, der Organisation sowie dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken vermittelt. Die praktische Ausbildung findet im Landratsamt Sömmerda in wechselnden Bereichen statt. Mit einem erfolgreichen Abschluss haben die Auszubildenden eine gute berufliche Perspektive, denn die Kreisverwaltung bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Und das Landratsamt Sömmerda bildet weiter aus und bietet ab dem Ausbildungsjahr 2020/2021 zwei weiteren jungen Menschen einen beruflichen Werdegang als Verwaltungsfachangestellter in einer modernen Verwaltung. Um interessierten Schülerinnen und Schülern genügend Zeit zur Bewerbung zu geben, werden diese beiden Stellen bereits ab Anfang Juli bis Mitte September ausgeschrieben. Voraussetzungen sind ein guter Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand, gute Leistungen in Deutsch und Mathematik, gutes Allgemeinwissen und EDV-Kenntnisse, Interesse für Rechtsfragen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft sowie Kontaktfreudigkeit im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

AUSBILDUNG ZUR/ZUM VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN FÜR DAS JAHR 2020

Suchen Sie eine interessante Berufsausbildung in einer modernen öffentlichen Verwaltung?
Dann bewerben Sie sich bei uns auf eine der zwei Ausbildungsstellen zur/zum

VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN

Anforderungen:

- mindestens erfolgreicher Realschulabschluss
- guter Notendurchschnitt und gute Leistungen
   in Deutsch und Mathematik
- guter schriftlicher und mündlicher Ausdruck
- Interesse an rechtlichen Angelegenheiten
- sicheres und korrektes Auftreten

Die Ausbildung beginnt am 01.09.2020 und dauert drei Jahre.

Schwerpunkte liegen im Erlernen und Anwenden von Rechtsvorschriften. Die theoretische Ausbildung findet am Staatlichen Berufsschulzentrum in Sondershausen und an der Thüringer Verwaltungsschule, Standort Mühlhausen, statt. Die praktische Ausbildung erfolgt im Landratsamt Sömmerda.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, die beiden letzten Schulzeugnisse, Praktikumsbeurteilungen) richten Sie bitte bis zum 30.10.2019 an das

Landratsamt Sömmerda
Personalamt
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda

Bewerbungen die per E-Mail eingehen, werden nicht berücksichtigt!

Bewerbungen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten sind ausdrücklich erwünscht. Ein entsprechender Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.

Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Eingereichte Bewerbungsunterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn der Bewerbung ein ausreichend frankierter Freiumschlag beigefügt wurde. Anderenfalls werden die Unterlagen zwei Monate nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Unsere datenschutzrechtlichen Informationen nach Maßgabe des Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können im Internet unter folgendem Link abgerufen werden: www.lra-soemmerda.de/upload/personalamt_bewerbung_datenschutz_7981.pdf. Auf Wunsch senden wir diese Informationen gern auch postalisch zu.

Henning
Landrat

 

Stand: 01.07.2019



Freiflächen des Ottenhäuser Vereinszentrums übergeben

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Das Vereinszentrum im Weißenseer Ortsteil Ottenhausen wird seit dem Jahr 2010 saniert. Nach den Arbeiten im Innenbereich sowie der energetischen Ertüchtigung (Vollwärmeschutz) wurden die Baumaßnahmen mit der Erneuerung der Außenanlagen abgeschlossen und am 9. Oktober 2019 offiziell ihrer Bestimmung übergeben.

Möglich wurde das dank der Bewilligung von Fördermitteln in Höhe von 50.000 Euro zur Gestaltung der Außenanlagen über das LEADER-Programm durch das Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlicher Raum im November 2018. Die Stadt Weißensee hatten einen entsprechenden Fördermittelantrag im Jahr 2017 bei der „Regionalen Aktionsgruppe Sömmerda-Erfurt e.V.“ (RAG) gestellt.

Ziel war eine bessere Erreichbarkeit des Vereinszentrums für die Einwohner. Ein offen gehaltener, überdachter Zwischengang verbindet nunmehr das Vereinszentrum mit dem benachbarten Bürgerhaus. Die Zufahrt wurde befestigt und einige Parkplätze sowie die Grünanlagen neugestaltet. Neu geordnet wurde auch die Regenentwässerung.

Im Beisein zahlreicher Einwohner durchschnitten Landrat Harald Henning, Weißensees Bürgermeister Matthias Schrot, das Kreistagsmitglied Rita Schmidtke und der Vorsitzende des Sportvereins 1921 Ottenhausen e.V. Uwe Schlegel ein symbolisches Band.

Zuvor erinnerte Matthias Schrot an den Verlauf der insgesamt 130.000 Euro teuren Baumaßnahme. Er freue sich, dass diese noch rechtzeitig vor dem Jubiläumsjahr 2020 fertig geworden ist, denn mit einem Festwochenende im Juni werde man die „runden Geburtstage“ des Männergesangvereins 1670 e.V., der Ottenhäuser Blasmusikanten e.V. sowie des Kirmesburschenvereins 1995 Ottenhausen e.V. feiern. Aus diesem Anlass wird die Gemeinde auch Gastgeber des Kreisblasmusikfestes sein.

Landrat Harald Henning dankte den am Bau Beteiligten und lobte das aktive, funktionierende Vereinsleben des Ortes. Er freue sich bereits auf das Festwochenende im Juni kommenden Jahres.

Nach dem Banddurchschnitt konnten sich alle Gäste von den vielfältigen Angeboten des Vereinszentrums überzeugen. So nutzt der Kegel- und Tischtennisverein das Objekt für seinen Spielbetrieb. Auch die Rassegeflügelzüchter sowie der Chor sind regelmäßige Nutzer.



Stand:21.10.2019


Offene Türen im Gewerbegebiet

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Unternehmen der Kiebitzhöhe lockten mit Betriebsrundgängen und Informationsangeboten

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen öffneten am 14. September 2019 zum dritten Mal Firmen des Gewerbegebiets Kiebitzhöhe ihre sonst verschlossenen Betriebstore, um einen Einblick in ihr Leistungsspektrum und die Produktion zu gewähren. Viele Interessierte waren der Einladung gefolgt, um sich zu informieren, der Familie den Arbeitsplatz zu zeigen oder vielleicht selbst einen neuen Arbeitsplatz in einer der Firmen zu finden. Das schöne Wetter lockte auch viele Radfahrer, die an diesem Tag der offenen Tür von Unternehmen zu Unternehmen radelten und sich so einen Überblick verschafften.

Eröffnet wurde die Veranstaltung vom Fanfarenzug Kölleda vor der STIHL Timbersports Showbühne auf dem Gelände des Autohauses Reifenstein. Nach der Begrüßung durch Kölledas stellvertretenden Bürgermeister Helmut Probst ergriff Landrat Harald Henning das Wort. Er sei Stolz auf die geballte Wirtschaftskraft, welche die vielen innovativen und zukunftsorientierten Unternehmen des Gewerbegebiets präsentierten, und freue sich über die gute Entwicklung der hier ansässigen Betriebe. Diese hätten dazu beigetragen, dass auf der Kiebitzhöhe einer der bedeutendsten Industriestandorte Thüringens entstanden ist.

Seinen Rundgang startete Landrat Henning mit einer Besichtigung der neuen Ausstellungshalle bei Reifenstein Forst- und Gartengeräte. „Die Halle stand nach acht Monaten Bauzeit“, berichtete Inhaber Matthias Kaptur. Nicht nur das begeisterte die Besucher. Auf der großen Bühne hinter der Halle präsentierten Deutschland beste Sportholzfäller Lars Seibert und Danny Mahr ihr Können an Axt und Säge und sorgten damit für spektakuläre Szenen und mitreißenden Spitzensport.

Anschließend stand die Besichtigung der im Jahr 2000 gegründeten va-Q-tec AG auf dem Programm. Hier präsentierte Werkleiter Thomas Schwab den Gästen eindrucksvoll die Produktvielfalt und enorme Weiterentwicklung des Unternehmens. Zu den Produkten gehören unter anderem Vakuumisolationspaneelen, thermische Hochleistungsverpackungen in Form von Einwegboxen bis hin zu Mehrweg-Flugcontainern.
Danach ging es weiter zu der Firma „Glocken & Turmuhren Beck“, wo Geschäftsführer Christian Beck die Neugier der Besucher für sein Handwerk weckte. Des Weiteren besuchte Landrat Henning die Agrar-Markt DEPPE GmbH, die ihren Landmaschinen-Fuhrpark vorstellte. Zum Leistungsprofil gehören der Vertrieb von Ersatzteilen sowie der Handel und die Reparatur von Geräten der Land- und Forsttechnik, von Kommunal- und Motorgeräten sowie Golfplatz- und Grünflächentechnik.

Der vorletzte Halt war bei der Firma MSP Möbel-Systeme-Produktions GmbH & Co.KG, die in der Herstellung von Produktlösungen im Holzwerkstoffbereich tätig ist. Auch der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter, der ThAFF, der IHK und der Kreishandwerkerschaft, die vor dem Firmengebäude mit kreativen Informationsständen lockten, stattete Landrat Harald Henning einen Besuch ab.

Abschließend ging es noch zur Funkwerk AG, wo neben Führungen durch die Fertigung Jung und Alt viel geboten wurde. Von der gastronomischen Versorgung über einen Human Table Soccer bis hin zum Bungee-Trampolin war alles dabei. Die Besucher waren rundum zufrieden und das Wetter hat perfekt mitgespielt.


Stand:23.09.2019



Klein, aber fein

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Schulbesichtigungen in Udestedt und Walschleben

Am 27. September 2019 setzten die Mitglieder des Kreistags, des Schulträger- sowie des Bau- und Vergabeausschusses den Reigen der Schulbesichtigungen fort. An den Grundschulen in Udestedt und Walschleben konnte sich die Delegation, zu der auch der 2. Beigeordnete des Landrats, Heiko Koch, Sozialdezernent Thomas Schorcht und die Leiterin des Amtes für Schulen und Sport, Steffi Radestock, gehörten, über die Investitionstätigkeit und die Unterrichtsbedingungen an den Schulen des Landkreises informieren.

Staatliche Grundschule Udestedt

Schulleiter Thomas Resch hatte eine aufregende Woche hinter sich. Denn bevor er an diesem Montagmorgen stolz sein aufwändig saniertes Schulhaus präsentieren konnte, galt es am Freitag zuvor ein besonderes Jubiläum zu feiern. Der altehrwürdige Klinkerbau wurde vor 150 Jahren eingeweiht. Seitdem diente er als Schule, zwischenzeitlich als Schulteil der Polytechnischen Oberschule Kerspleben.

Seit der Gründung der Staatlichen Grundschule Udestedt 1991 lernen hier Kinder aus sieben Gemeinden in den Klassenstufen 1 bis 4. Den aktuell 119 Schülerinnen und Schüler bieten sich optimale Lernbedingungen. In den vergangenen 25 Jahren hat der Landkreis rund 1,7 Millionen Euro in die komplette Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Altbaus und in den Anbau mit Werken- und Turnraum investiert.
Noch einmal 1,2 Millionen Euro wurden für den Neubau des Hortgebäudes aufgewendet, das im Jahr 2012 eingeweiht wurde. Er wurde nötig, weil die baulichen und brandschutztechnischen Voraussetzungen am alten denkmalgeschützten Nebengebäude eine kosteneffiziente Sanierung unmöglich machten. Deshalb entschied der Kreistag, ein neues Hortgebäude bauen zu lassen.

„Wir haben hier ideale Bedingungen für die Ganztagsbetreuung“, freute sich Thomas Resch über das Engagement des Landkreises am Schulstandort. Davon konnten sich auch die Besucher überzeugen, denen er beim Rundgang Einblicke in Klassenzimmer, Computerkabinett, Speiseraum, Werkenraum, und Turnhalle gewährte. Auch der mit Buntstein gepflasterte Schulhof mit Grünflächen, Klettereinrichtungen und angrenzendem Schulgarten konnte beeindrucken.

Zum Abschluss führte der Schulleiter seine Gäste durch das moderne Hortgebäude mit seinen großen Panoramafenstern. Die fünf aus der Fassade herausragenden Fensterboxen ziehen die Blicke auf sich. Sie wurden mit intensiven Farbtönen in Rot, Orange, Gelb, Blau und Grün betont. Der jeweilige Farbton prägt auch das Erscheinungsbild des dahinterliegenden Hortraumes. So sind Türen und Fußböden im gleichen Farbspektrum gehalten. Im Innenbereich wurden die Boxen mit Holz verkleidet und bieten den Kindern die Möglichkeit, diese zum Lesen, Ausruhen aber auch zum Spielen zu nutzen. Für diesen außergewöhnlichen Entwurf vergab die Jury des Deutschen Fassadenpreises 2013 dem Erfurter Bauplanungsbüro Pfistner eine Anerkennung in der Kategorie Öffentliche Gebäude.

Im Innenbereich wurden fünf Horträume geschaffen. Zwei dieser Räume können auch als Klassenraum genutzt werden. Dank großer Schiebetüren lässt sich bei zwei Räumen die Aufteilung variieren. Außerdem bietet der grundsolide Bau Platz für ein Büro und eine Behindertentoilette im Erd- sowie die Hortküche im Obergeschoss. Das gesamte Erdgeschoss wurde barrierefrei hergestellt.
Das Engagement des Landkreises danken Lehrer, Erzieher, Kinder und nicht zuletzt der Hausmeister der Udestedter Schule, Holger Krautwurm, mit einem sorgsamen Umgang. Diese Bemühungen um einen tadellosen Zustand des Schulkomplexes fanden großes Lob vom Landrat und von den Ausschussmitgliedern.

 

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Staatliche Grundschule „Hans Christian Andersen“ Walschleben

Welchen hohen Stellenwert die gute sachliche Ausstattung der Schulen in seiner Trägerschaft für den Landkreis hat, ist auch an der Walschlebener Grundschule offensichtlich. In Rahmen der Komplettsanierung wurden an diesem Schulstandort seit 1998 rund 2,7 Millionen Euro investiert. Aktuell lernen hier 218 Mädchen und Jungen aus Walschleben, Andisleben, Elxleben und Witterda. Schulleiter Peter Seifert freut sich, dass in „seiner“ Schule ausreichend Platz für deren Unterricht und Nachmittagsbetreuung ist.

So steht das historische Schulgebäude in der Schulstraße ganz den drei 1. Klassen zur Verfügung. Neben Unterrichtsräumen gibt es hier im ausgebauten Dachgeschoss auch viele Möglichkeiten zum Spielen. Im Jahr 2004 waren ein neues Treppenhaus als 2. Fluchtweg an dem Gebäude errichtet sowie Sanitärräume in einem neugebauten Anbau eingerichtet worden. Auch die Außenanlagen wurden im Zuge dieser Baumaßnahme neu gestaltet.

Die älteren Schüler haben im Schulteil in der Querstraße ihr Domizil. Das ehemalige Schulgebäude war hier aufgestockt und grundhaft saniert worden, wodurch zwei neue Klassenräume und eine Bibliothek mit Leseraum geschaffen werden konnten. Außerdem entstand hier ein neues Mehrzweckgebäude mit Sportraum, Umkleide- und Sanitärräumen, einem Werkenraum und einem Mehrzweck-Speiseraum inklusive Essensausgabe.

Gleichermaßen Möglichkeiten zum Austoben wie auch Ruhezonen bietet der Schulhof. Nach 15 Jahren intensiver Nutzung trete hier jedoch die ein oder andere Stolperfalle zu Tage, erklärte Peter Seifert. Deren Beseitigung wolle man sich im Zuge der laufenden Werterhaltungsmaßnahmen schnellstmöglich annehmen, versprach Steffi Radestock.

Trotz kleinerer Mängel sei Peter Seifert zufrieden mit den Lern- und Arbeitsbedingungen an der Schule. Und dass er von „seiner“ Schule spreche, solle nicht despektierlich klingen, sondern zeuge von seinem Verständnis als Schulleiter, betonte er. Gemeinsam mit seinem engagierten Lehrer- und Erzieherkollegium, den Eltern und dem Förderverein sorge er dafür, dass der sichtbar gepflegte Zustand der Schule erhalten bleibt. Als wichtigen Partner an seiner Seite kann er dabei auch auf die Unterstützung von Hausmeister Andreas Reiffarth zählen.



Stand: 21.10.2019


Ein Dankeschön für die Lebensleistung

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700 Gäste beim Herbstfest der Generationen in der Unstruthalle

Traditionell wurde auch in diesem Jahr wieder das Herbstfest der Generationen mit 700 Gästen in Sömmerdas Unstruthalle gefeiert. Nach wie vor zählt dieses gesellige Beisammensein zu den beliebtesten Veranstaltungen im Rahmen der Kreiskulturwochen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Programm verbrachten die Seniorinnen und Senioren des gesamten Landkreises am 14. September einen vergnügten Nachmittag.

Landrat Harald Henning hieß seine Gäste mit grüßenden Worten zur „größten Ü-60 Party des Landkreises“ willkommen. Er nutzte die Gelegenheit, sich herzlich bei den anwesenden Seniorinnen und Senioren für ihre Lebensleistung zu bedanken: für ihre langen Arbeitsjahre, für die Erziehung ihrer Kinder und Enkelkinder und für all das, was sie für die Gesellschaft geleistet haben.

Henning hob hervor, wie sich in den letzten Jahren das Bild der Omas und Opas gewendet habe und, dass es wichtig sei, diese Generation nicht in den Schaukelstuhl zu verbannen, sondern ihr Wissen und ihre Erfahrung zu nutzen. Dem Dank an die Gäste schloss der Landrat ein großes Dankeschön in Richtung Sparkasse Mittelthüringen an, die durch ihre großzügige Spende das Herbstfest in dieser Form überhaupt möglich macht.

Im Mittelpunkt des Nachmittages stand wie in jedem Jahr der offene und lebhafte Dialog bei Kaffee, Kuchen und Tanz. Für die musikalische Umrahmung des Nachmittages sorgten die „Waldspitzbuben“ mit peppiger Moderation, lustigen Trinksprüchen und Liedern, die dem Publikum mit guter Laune ansteckten. Auch die Orgelpfeifer aus Schloßvippach und der Heimatverein Wenigensömmern begeisterten mit musikalischer und tänzerischer Darbietung.

Die Infostände des ASB Kreisverbandes Sömmerda, der Pro Seniore Residenz Sömmerda, DRK Kreisverbandes Sömmerda, des Seniorenbeirats Sömmerda sowie des evangelischen Seniorenbüros Frömmstedt rundeten das Angebot ab.

Eine besondere Überraschung war in diesem Jahr der Besuch verschiedener Hoheiten aus der Region. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde fungierten diese als Glücksfeen und zogen die ersten Lose der beliebten Tombola, bei der am Ende des Tages 88 Gewinner und Gewinnerinnen ermittelt werden konnten.

Traditionell halfen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landratsamts Sömmerda bei der Vorbereitung und Bewirtung der Herbstfestgäste mit. Sie unterstützten die Profis des Café Ballhaus Sömmerda, welches in diesem Jahr wieder für ein reibungsloses Catering sorgte.

Ein besonderes Dankeschön geht an alle Sponsoren:
• Adler Apotheke Sömmerda
• Bäckerei Bergmann Frömmstedt
• Stadt- und Kreisbibliothek Sömmerda
• DM Drogeriemarkt Sömmerda
• Erdbeerhof Gebesee
• Funkwerk AG Kölleda
• MERIDIAN Sömmerda
• Monraburg Mosterei Großmonra
• Pro Seniore Residenz Sömmerda
• Reisebüro Terramania Kölleda
• REWE-Markt Fackelmann Sömmerda
• Tannen-Wulf Sömmerda
• Verwaltungsgesellschaft des ÖPNV Sömmerda

Hauptsponsor:
• Sparkasse Mittelthüringen



Stand:23.09.2019





Glückwünsche zum Betriebsjubiläum in Weißensee

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Im April 1994 begann die HISTA GmbH in Weißensee ihren Betrieb mit einer freien Werkstatt für Land- und Fahrzeugtechnik. Seither ist das Unternehmen stetig gewachsen. So kamen der Vertrieb von Landtechnik und die Eröffnung zweier Tankstellen und Waschanlagen hinzu.

Heute blickt das Unternehmen mit 40 Mitarbeitern auf eine 25-jährige Betriebsgeschichte. Anlässlich dieses Jubiläums gratulierte Landrat Harald Henning am 6. September 2019 den Mitarbeitern persönlich zur geleisteten Arbeit und zum Unternehmenserfolg. Als eigenständiger Bereich innerhalb der Agrargenossenschaft Weißensee leistet das Tochterunternehmen den größten Umsatzbeitrag im Gesamtbetrieb.

Im Rahmen der Veranstaltung sprach der Landrat mit dem Vorstandsvorsitzenden der Agrargenossenschaft Weißensee, Jürgen Paffen, über die beginnende Hopfenernte. Der Einladung, sich die Ernte vor Ort einmal persönlich anzuschauen, folgte der Harald Henning keine Woche später und ließ sich am 11. September von Hopfenmeister Bert Christmann alles über die vierwöchige Ernte erzählen.

In der Pflückmaschine werden die Dolden vom Hopfenstock getrennt. Anschließend landen die weichen und feuchten Dolden in der so genannten Darre, wo sie solange getrocknet werden, bis sie nur noch etwa 11 Prozent Feuchtigkeit enthalten. Zum Schluss wird der Hopfen in Säcken gepresst und gelagert, bevor es zur weiteren Verarbeitung in die Hallertau nach Bayern geht, dem größten zusammenhängenden Hopfenanbaugebiet der Welt.

Das Anbaugebiet in Weißensee umfasst 41 Hektar. Durchschnittlich werden hier 60 Tonnen pro Jahr geerntet. Allerdings sei auf Grund der extremen Trockenheit in diesem Jahr deutlich weniger zu erwarten. Hauptsorten in Weißensee sind die Bitterhopfen Herkules und Magnum sowie der Aromahopfen Mandarina Bavaria. Hopfenmeister Bert Christmann ist gespannt, mit welcher Qualität und Menge die Weißenseer in diesem Jahr abschließen werden.



Stand: 23.09.2019




„Revolution Train“ zeigte Gefahren des Alkohol- und Drogenmissbrauchs

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650 Schülerinnen und Schüler des Landkreises nutzten das Angebot

Wer glaubt, Suchterkrankungen und speziell der Konsum von Drogen sind im Landkreis Sömmerda kaum ein Thema, irrt. Auch hier ist die Zahl derer, die illegale Drogen wie Cannabis oder Crystal Meth konsumieren, steigend. So wurden laut Polizeilicher Kriminalitätsstatistik im Jahr 2018 im Landkreis 342 Straftaten im Bereich Rauschgiftkriminalität registriert. Und die Dunkelziffer ist mit Sicherheit um einiges höher.

Beunruhigend ist dabei, dass drei der 286 Tatverdächtigen jünger als 13 Jahre und 39 Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren waren. 35 Tatverdächtige waren Heranwachsende im Alter von 18 bis 20 Jahren und 209 über 21 Jahre. In ganz Thüringen gab es 2018 17 Todesfälle durch den missbräuchlichen Konsum von Rauschgift.

Vor diesem Hintergrund und der Tatsache, dass dieses brisante und damit aktuelle Thema vor keinem Ort und damit auch vor keiner Schule Halt macht, war es den Mitgliedern des Arbeitskreises „Sucht im Landkreis“ nach dem Erfolg im Vorjahr gelungen, am 17. und 18. September 2019 den „Revolution Train“ erneut nach Sömmerda zu holen.

Diesmal hatten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen aus den Schulen des Landkreises die Möglichkeit, sich auf dem Sömmerdaer Bahnhof in dem aus Tschechien stammenden Anti-Drogen-Zug intensiv und auch emotional mit den Ursachen und Folgen von Drogenmissbrauch auseinanderzusetzen.

Ergänzend zum Projekt waren entlang des Zuges folgende Aktions- und Informationsstände präsent: die AOK Hessen-Thüringen, die Suchtberatungsstelle, das Sozialberatungsprojekt ThINKA und der Rettungsdienst des ASB Kreisverbandes Sömmerda, der Rettungsdienst und die Familien- und Schwangerschaftsberatungsstelle des DRK-Kreisverbandes, der Sozialpsychiatrische Dienst im Gesundheitsamt des Landkreises, der Kinderschutzdienst im Jugendamt, das Jobcenter Sömmerda, der Deutsche Kinderschutzbund, die Kreisverkehrswacht Sömmerda sowie der THEPRA Landesverband Thüringen.

Zu den ca. 650 Schülerinnen und Schülern sowie den etwa 250 Interessenten, die dieses Angebot während der öffentlichen Führungen nutzten, gehörten auch 16 Mädchen und Jungen der Klasse 8a der Staatlichen Regelschule Schloßvippach. Vorab von der Schulsozialarbeiterin auf die Thematik vorbereitet, begaben sie sich mit ihrer Lehrerin Renate Trebuth auf die 90-minütige „Zugfahrt“. Begleitet wurden sie dabei von der „Revolution Train“-Moderation Sabine Müller, Jugendrichterin am Amtsgericht Sömmerda.

In jedem der sechs Waggons konnten sie anhand von Filmszenen, nachgestellten realen Schauplätzen sowie Informationsmaterialien eindrucksvoll mitverfolgen, wie schnell man drogenabhängig werden und welch fatale Folgen das für sich selbst und andere haben kann. Die Drogenpille in der Disco, ein im Vollrausch verursachter Unfall mit tödlichem Ausgang, eine Gefängniszelle, die verwahrloste Behausung eines Drogensüchtigen bis hin zum Auffindeort eines Drogentoten – alles Schauplätze einer realen „Drogenkarriere“, die im Zug zu sehen waren.

Die emotional bewegenden Filmsequenzen, die nachgestellten Szenarien und damit die intensive Beschäftigung mit dem Thema über 90 Minuten zeigten bei den Schloßvippacher Regelschülern Wirkung. Die Mehrzahl von ihnen verließ den Zug nachdenklich. Es war interessant, informativ bis zu „Drogen sind Mist“, so ihre ersten Reaktionen.

Im Nachgang werden die Moderatoren des „Revolution Train“ mit allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern über dieses Anti-Drogen-Projekt ins Gespräch kommen und das Gesehene und Erlebte gemeinsam mit ihnen reflektieren.

Darüber hinaus zieht sich das Thema Drogenprävention an der Staatlichen Regelschule Schloßvippach auf vielfältige Weise durch das Schuljahr. So ist für den 24. Oktober 2019 ein Aktionstag an der Schule geplant. Zu Gast sein wird dann der Buchautor Dominik Forster. Heute als Coach seines Drogenaufklärungsevents „Flashback“ unterwegs, wird er den Schülern authentisch und schonungslos ehrlich über seine Drogensucht, sein Abrutschen als Dealer ins Gefängnis und seinen schweren Weg zurück ins Leben berichten.

Mit diesem Aktionstag beteiligte sich die Regelschule am Wettbewerb „IdeenMachenSchule“ der TEAG Thüringer Energie AG. Aufgrund dessen Nachhaltigkeit und Vorbildwirkung ernannte die Jury das Schloßvippacher Projekt zu einem „Leuchtturm“. Verbunden war das, sehr zur Freude der Schüler und Lehrer, mit einem Preisgeld von 1.000 Euro, einem Pokal, einer Urkunde und Gewinner-T-Shirts. Überreicht wurde die Auszeichnung am 13. September 2019 in Schloßvippach im Rahmen der Schulsprecherwahl.

Hintergrund:

Der im Jahr 2018 gegründete Arbeitskreis „Sucht im Landkreis Sömmerda“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Bevölkerung für diese Problematik zu sensibilisieren, Präventionsstrategien zu entwickeln und zielgruppenorientierte Projekte zum Thema zu initiieren. Ziel ist es, als starkes Netzwerk die Kräfte zu bündeln, um den individuellen und gesellschaftlichen Folgen des Drogenmissbrauchs entgegenwirken zu können.
Im Arbeitskreis vertreten sind die Polizeiinspektion, das Amtsgericht und die Bewährungshilfe Sömmerda, der ASB Kreisverband Sömmerda mit der Suchtberatung und dem ThINKA-Projekt, der THEPRA Landesverband mit dem Quartiersmanagement und der Schulsozialarbeit, der Jugendtreff B27 Sömmerda, das Jobcenter sowie Mitarbeiterinnen der Gesundheitsförderung und des Jugendschutzes im Landratsamt, die in unterschiedlichen Funktionen ständig mit der Problematik konfrontiert sind.

Eines der Projekte des Arbeitskreises ist der aus Tschechien kommende sogenannte „Revolution Train“. Der Anti-Drogen-Zug ermöglicht eine interaktive und emotionale Auseinandersetzung mit den Ursachen und Folgen von Drogenmissbrauch. Dank der Unterstützung durch zahlreiche Sponsoren machte der „Revolution Train“ auch in diesem Jahr wieder in Sömmerda Halt.

Die Organisatoren bedanken sich bei:
- Sparkasse Mittelthüringen
- Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz
- MDC Power GmbH
- Audifon GmbH
- WWG Kölleda
- WGS Sömmerda
- Bauer Bauunternehmen
- Funkwerk Systems
- BHT Bachra
- SEV GmbH
- DRK Kreisverband Sömmerda
- ASB Kreisverband Sömmerda
- Fujitsu Technology Solutions GmbH Sömmerda
- sowie zahlreichen privaten Unterstützer.



Stand:30.09.2019



Gesundheitssorge im Rahmen der rechtlichen Betreuung

aktueller Pressesartikel


Kann ein Mensch, aufgrund einer körperlichen, geistigen oder seelischen Erkrankung keine eigenen Entscheidungen mehr treffen, muss eine legitimierte Person an seiner Stelle verantwortungsvoll einstehen und fundiert an seiner Stelle handeln. Vor allem im Bereich der Gesundheitssorge geht es dabei nicht selten um Leben oder Tod, aber auch um strafrechtliche Folgen einer Heilbehandlung oder um Fragen der Einwilligungsfähigkeit eines Patienten. All diese Aspekte beleuchtete am 12. September 2019 der im Betreuungsrecht renommierte Fortbildungsdozent Horst Deinert in den Räumen des Landratsamtes. Die Veranstaltung konnte in enger Kooperation mit dem ASB-Betreuungsverein (Bahnhofstraße 2, 99610 Sömmerda, Tel.: 03634 320960) organisiert werden, wobei 17 BerufsbetreuerInnen teilnahmen, die im Landkreis diese wichtige Funktion wahrnehmen.

Diese Veranstaltung möchten wir erneut zum Anlass nehmen, Sie über das Angebot der Betreuungsbehörde zu informieren. Wir stehen Ihnen gern auch zur Seite, wenn es um Fragen rund um die rechtliche Betreuung geht. Außerdem unterstützen wir Sie beim Erstellen einer Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung in Form einer ausführlichen, kostenfreien Beratung. Eine Beglaubigung der Dokumente ist in der Betreuungsbehörde ebenfalls möglich. Dies ist allerdings gebührenpflichtig und kostet 10 Euro pro Beglaubigung.

Sollten Sie Beratungsbedarf haben, vereinbaren Sie am besten einen festen Termin. Sie erreichen Sie uns zu den Sprechzeiten im Landratsamt, Wielandstraße 4, 99610 Sömmerda wie folgt:

Dienstag:  8 – 11.30 Uhr, 14 – 18 Uhr
Freitag: 8 – 11.30 Uhr

Tel.:  03634 354-370 /-371/-375/-751

Natürlich vereinbaren wir auch Termine außerhalb der Sprechzeiten und bei Bedarf als Hausbesuch.

Ihr Team der Betreuungsbehörde


Stand: 30.09.2019


Informationsveranstaltung „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“


am 18. November 2019, 17.00 Uhr, Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“

Referenten aus der Praxis geben Auskunft zu den Fragen: Wie sieht eine Vorsorgevollmacht aus? Was sollte darin festgelegt sein? Welchen Inhalt sollte eine Patientenverfügung haben, um verbindlich zu sein?

Jeder von uns kann in eine Situation geraten, in der er auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen ist. Dann ist es gut, wenn wir Vorkehrungen getroffen haben und sicher sein können, dass sich alle Entscheidungen an unserem Willen orientieren.

Die Patientenverfügung und die Vorsorgevollmacht bieten verschiedene Möglichkeiten, die eigenen Wünsche für die Zeit festzulegen, in der man selbst nicht in der Lage ist, seine Angelegenheiten zu regeln. Diese Dokumente geben den Vertrauenspersonen die Befugnis, später in Ihrem Sinne zu handeln.
Das Gesundheitsamt Sömmerda und der ASB Betreuungsverein informieren zum Thema „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“:

Termin:  Montag, 18. November 2019, 17.00 Uhr
Ort: Bürgerzentrum „Bertha von Suttner“, Straße der Einheit 27, 99610 Sömmerda

Referent/innen: 
Susanne List, Ambulanter Hospiz- und Palliativberatungsdienst Sondershausen-Sömmerda-Artern
Mandy Reichhardt, Landratsamt Sömmerda, Betreuungsbehörde
Susanne Riemann, ASB Betreuungsverein Sömmerda e.V.

Die Veranstalter stehen natürlich auch ganzjährig für eine Beratung zur Vorsorgevollmacht zur Verfügung:

Kontakt:

ASB-Betreuungsverein, Bahnhofstraße 2, 99610 Sömmerda – Bitte vereinbaren Sie einen Termin unter Tel.: 03634 320966.

Landratsamt Sömmerda – Betreuungsbehörde –, Wielandstraße 4, 99610 Sömmerda. Die Mitarbeiterinnen sind telefonisch unter 03634 354-370 oder -371 zu erreichen.


Stand: 21.10.2019


 Richtfest für den Erweiterungsbau an der Staatl. Regelschule „Prof. Gräfe“ Buttstädt

aktueller Presseartikel


Vor fast genau einem Jahr erfolgte im Kreistag der Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines modernen Multifunktionsgebäudes als Ersatzneubau und zur energetischen Sanierung des Hauptgebäudes inkl. Anbau eines Aufzuges an der Regelschule Buttstädt. Das Vorhaben stand auf der Prioritätenliste des Landkreises weit oben. Denn der einstöckige Flachbau, welcher die Schulspeisung, Essensausgabe, eine Lehrküche und den Hausmeisterbereich beherbergte, musste 2016 auf Grund massiver statischer Probleme gesperrt werden. Seitdem ermöglicht eine fünfteilige Containeranlage die Aufrechterhaltung der Schulspeisung.

Dank der Förderung durch das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Höhe von rund 1,56 Mio. Euro konnte der Landkreis Sömmerda die insgesamt knapp 2,1 Mio. Euro teure Baumaßnahme in Angriff nehmen. Unter Federführung des Planungs- & Entwurfsbüros Axel Weber aus Kirchheilingen entsteht ein eingeschossiger Flachbau mit Flachdach und Attikaausbilung über eine Gesamtbruttofläche von 710 qm. Das Multifunktionsgebäude verfügt künftig über eine Aula mit angegliedertem Bühnenbereich und Musikraum (getrennt durch eine mobile Trennwand), eine Küche mit Essensausgabe, Sanitär- und Hausmeisterbereich, zwei Klassenzimmer, einen Differenzierungsraum, einen Raum für Sozialarbeit sowie eine Bibliothek bzw. Medienraum.

Die Baumaßnahme startete im Januar 2019 mit dem Rückbau des Bestandsgebäudes durch die Firma UTL aus Daasdorf am Berge. Nach Herstellung der Baufreiheit und erfolgter öffentlicher Ausschreibung realisierte das Bauunternehmen Henning Bau GmbH aus Urbich im Sommer die Gründungsarbeiten inklusive Entwässerung und Bodenplatte. Seit Ende Juli ist die Firma Hoch- und Tiefbau Ebeleben mit den Rohbauarbeiten beschäftigt. Im Anschluss widmet sich die Firma Fischer Flachdach GmbH aus Weißenberg den Dachdeckerarbeiten.

Auch wenn kein Dachstuhl gerichtet werden musste, wollte Landrat Harald Henning nicht darauf verzichten, mit einem kleinen Richtfest allen am Bau Beteiligten zu danken und um weiterhin unfallfreie Bauarbeiten zu bitten. Gemeinsam mit seinen Gästen konnte sich der Landrat am 25. September 2019 vom Stand der Bauarbeiten überzeugen. Dass der Bauablauf im Soll ist, sei nicht zuletzt der Zuverlässigkeit der Baufirmen zu verdanken, hob auch Planer Axel Weber hervor.

„Wenngleich wir in den vergangenen Jahren über 100 Millionen Euro investiert haben, um durch Neubau und Sanierung vorhandener Bausubstanz für beste Unterrichtsbedingungen an unseren Schulstandorten zu sorgen, ist so ein Neubau auch für uns als Kreis nichts Alltägliches“, betonte Landrat Harald Henning in seiner Ansprache. Mit seiner Millioneninvestition in Buttstädt beweise der Landkreis Sömmerda erneut, wie wichtig ihm die räumlichen Voraussetzungen an den Schulen in seiner Trägerschaft sind. Henning dankte den Mitgliedern des Bau- und Vergabeausschusses und des Kreistags für ihre Zustimmung zu diesem Projekt und die zur Verfügung gestellten Mittel.


Stand: 15.10.2019




Fördermittel für neuen Kunstrasentrainingsplatz übergeben

aktueller Presseartikel


Während des Hochwassers 2013 wurde der Übungsplatz des SV Rot-Weiß 1950 Wundersleben e.V. überflutet und ist seitdem nicht mehr bespielbar. Für den Spiel- und Wettkampfbetrieb des 153 Mitglieder zählenden Vereins, davon 69 Kinder und Jugendliche, ist das seitdem eine starke Belastung. Deshalb fassten die Mitglieder um den Vereinsvorsitzenden Christian Krug den Entschluss, einen ganzjährig bespielbaren und beleuchteten Kunstrasenplatz auf dem Gelände zu bauen. Jedoch fehlten den Sportfreunden die dazu notwendigen finanziellen Mittel. Deshalb beantragten sie beim Landessportbund Thüringen e.V. sowie beim Landkreis Fördermittel für den Neubau eines 20 x 40 Meter großen Kunstrasentrainingsplatzes.

Am 2. Oktober 2019 überreichten Landrat Harald Henning und der Hauptgeschäftsführer des Landessportbundes Thüringen e.V., Thomas Zirkel, vor Ort in Wundersleben dem Vereinsvorsitzenden die entsprechenden Bescheide. Danach fördert der Landkreis das insgesamt 118.000 Euro teure Vorhaben mit 19.834 Euro. Der Landessportbund Thüringen e.V. unterstützt die Maßnahme mit 47.000 Euro und die Gemeinde Wundersleben mit 15.000 Euro. Hinzu kommen unentgeltliche Arbeitsleistungen der Vereinsmitglieder in Höhe von ca. 3.000 Euro. Die verbleibende Differenz trägt der Sportverein.

Damit gibt es grünes Licht für den Bau des Platzes auf einem Grundstück der Gemeinde. Diese hat mit dem Sportverein eine Nutzung der Anlage bis mindestens Ende 2040 vereinbart. Die Organisation, Durchführung und Verantwortung für die Umsetzung liegt beim Verein. Eine Baugenehmigung liegt vor. Bis Ende November soll der neue Übungsplatz fertig sein.



Stand:15.10.2019




     
 
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