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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Gelebte Inklusion im WTZ Sömmerda

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Stiftung Finneck eröffnete Wohn- und Therapiezentrum in der Lucas-Cranach-Straße

Als einen Tag der Freude nannte der Vorstand der Stiftung Finneck, Joachim Stopp, am 4. Juli 2019 die Einweihung des Wohn- und Therapiezentrums (WTZ) in der Sömmerdaer Lucas-Cranach-Straße. Im Beisein des Landrates Harald Henning, des 1. Beigeordneten der Stadt Sömmerda Christian Karl, vieler Stiftungsmitarbeiter, künftiger Bewohner und Nutzer sowie von Vertretern der am Bau beteiligten Firmen konnte er freudig verkünden, dass das Objekt trotz steigender Baupreise mit einer Bauzeit von 18 Monaten zeit- und mit 3,6 Millionen Euro kostengerecht gebaut werden konnte.
Pfarrerin Juliane Baumann segnete den Neubau. Musikalische Grüße überbrachte der Frauenchor „Bella Musica 2008 e.V.“

„Abenteuer beginnen, wo Pläne enden“, mit diesem Spruch von der Einladung zur Hauseinweihung umriss Andrea Wehling, Bereichsleiterin Komplexe Ambulante Dienste in der Stiftung Finneck, die Bauphase. Diese sei ein Abenteuer mit positiven Ausgang gewesen, denn noch während dieser Zeit gab es viele Veränderungen, um zum einen den gesetzlichen Gegebenheiten optimal zu entsprechen und zum anderen vor allem den Wünschen der künftigen Bewohner gerecht zu werden. Auch jetzt noch sei man dabei, Wände einzureißen, so Andrea Wehling.

Sie nannte das Wohn- und Therapiezentrum ein Gesamtprojekt, an dem neben den Planern, Bauleuten und ihrem Mitarbeiterteam auch Vertreter des Kunsthauses „Lukas“ und der Möbelwerkstatt der Finneck-Werkstätten beteiligt waren. So gestalteten der Leiter des Kunsthauses Michael Dyrow gemeinsam mit dem Betreuten Steffen Ruge künstlerisch die Gänge des Hauses mit farbigen Bildern. 98 Prozent der Einrichtung besonders im Therapiebereich im Erdgeschoss fertigten die Beschäftigten der Möbelwerkstatt.

Landrat Harald Henning zeigte sich vom Neubau beeindruckt und dankte allen am Bau Beteiligten. Der 1. Beigeordnete der Stadt Sömmerda, Christian Karl, erinnerte an den Abriss der einst hier befindlichen Wohnblöcke und an die Zeit, als diese Fläche ungenutzt war. Das WTZ sei ein erster Baustein im neu entwickelten Wohngebiet und ein Gewinn für die Stadt, denn hier sei nun inklusives Wohnen möglich. Es gehöre in Zeiten sich verändernder Rahmenbedingungen viel Mut dazu, soziale Einrichtungen neu zu entwickeln. Aufgabe der Politik sei es, die entsprechenden Voraussetzungen dafür zu schaffen, so Christian Karl.

Unter dem Beifall der zahlreichen Anwesenden übergab Architektin Renée Möser den symbolischen Schlüssel an Andrea Wehling und Joachim Stopp und damit das Haus zur Nutzung. Sodann war es an den Gästen, die Räumlichkeiten selbst in Augenschein zu nehmen.
Im Erdgeschoss des dreietagigen Neubaus befindet sich der Förderbereich mit 18 Plätzen für Menschen mit Schwerstmehrfachbehinderungen sowie ein Therapiebereich mit Physio- und Ergotherapie, der allen Interessenten offensteht. Hier sind 5 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig.
In der ersten und zweiten Etage befinden sich 25 Wohnungen für 25 Menschen mit Behinderungen, davon 12 Wohnungen für Menschen mit erhöhtem Pflegebedarf und/oder Schwerstmehrfachbehinderung. Das Besondere an dieser Einrichtung ist, dass die Bewohner ambulant wohnen und betreut werden. Den Alltag und die Pflegeleistungen gestalten sie so selbstständig wie möglich. Auf die Situation des jeweiligen Bewohners abgestimmt, erfolgt die Betreuung sowohl über pflegerische Leistungen als auch über die Eingliederungshilfe individuell. Ihnen zur Seite steht ein Pflege- und Betreuerteam von 20 Frauen und Männern.

Das Wohn- und Therapiezentrum sei das erste Objekt im Landkreis Sömmerda, in dem nach den Anforderungen des Bundesteilhabegesetzes gelebt wird. Es soll die Selbstbestimmung und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen wirksamer als bisher ermöglichen, ist Andrea Wehling stolz.
Bis zum 1. August 2019 sollen die Bewohner im neuen Wohnzentrum eingezogen und vielleicht auch schon etwas heimisch geworden sein.



Stand: 16.07.2019


Berufsstart mit vielseitigen Chancen

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Landratsamt schreibt zwei Ausbildungsstellen zum Verwaltungsfachangestellten aus

Jolina Oeftger möchte Verwaltungsfachgestellte werden. Die 16-Jährige interessiert sich für die Umsetzung und Anwendung von Gesetzen und ist sich sicher, dass diese Tätigkeit vielseitig und abwechslungsreich für sie sein wird. Gemeinsam mit vier anderen jungen Leuten wird die Haßlebenerin ab 1. September 2019 im Landratsamts Sömmerda ihre Ausbildung beginnen. Sie konnten aus dem Pool der 86 Bewerberinnen und Bewerber auf die ausgeschriebenen Lehrstellen in den Einstellungstests und Vorstellungsgesprächen schlussendlich am meisten überzeugen.

Derzeit bildet das Landratsamt sechs Verwaltungsfachangestellte aus. Eine von ihnen wird im Sommer die Ausbildung erfolgreich beenden und danach quasi nahtlos als frischgebackene Verwaltungsfachangestellte Mitarbeiterin der Kreisverwaltung.

Somit absolvieren im Ausbildungsjahr 2019/2020 zehn junge Frauen und Männer im Landratsamt ihre dreijährige Lehrzeit als duale Blockausbildung im Wechsel von Theorie und Praxis. In der theoretischen Ausbildung am Staatlichen Berufsschulzentrum Sondershausen werden Kenntnisse im Verwaltungsrecht und anderen Rechtsgebieten, der Organisation sowie dem Einsatz von Informations- und Kommunikationstechniken vermittelt. Die praktische Ausbildung findet im Landratsamt Sömmerda in wechselnden Bereichen statt. Mit einem erfolgreichen Abschluss haben die Auszubildenden eine gute berufliche Perspektive, denn die Kreisverwaltung bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten.

Und das Landratsamt Sömmerda bildet weiter aus und bietet ab dem Ausbildungsjahr 2020/2021 zwei weiteren jungen Menschen einen beruflichen Werdegang als Verwaltungsfachangestellter in einer modernen Verwaltung. Um interessierten Schülerinnen und Schülern genügend Zeit zur Bewerbung zu geben, werden diese beiden Stellen bereits ab Anfang Juli bis Mitte September ausgeschrieben. Voraussetzungen sind ein guter Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand, gute Leistungen in Deutsch und Mathematik, gutes Allgemeinwissen und EDV-Kenntnisse, Interesse für Rechtsfragen, Teamfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft sowie Kontaktfreudigkeit im Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

AUSBILDUNG ZUR/ZUM VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN FÜR DAS JAHR 2020

Suchen Sie eine interessante Berufsausbildung in einer modernen öffentlichen Verwaltung?
Dann bewerben Sie sich bei uns auf eine der zwei Ausbildungsstellen zur/zum

VERWALTUNGSFACHANGESTELLTEN

Anforderungen:

- mindestens erfolgreicher Realschulabschluss
- guter Notendurchschnitt und gute Leistungen
   in Deutsch und Mathematik
- guter schriftlicher und mündlicher Ausdruck
- Interesse an rechtlichen Angelegenheiten
- sicheres und korrektes Auftreten

Die Ausbildung beginnt am 01.09.2020 und dauert drei Jahre.

Schwerpunkte liegen im Erlernen und Anwenden von Rechtsvorschriften. Die theoretische Ausbildung findet am Staatlichen Berufsschulzentrum in Sondershausen und an der Thüringer Verwaltungsschule, Standort Mühlhausen, statt. Die praktische Ausbildung erfolgt im Landratsamt Sömmerda.

Ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben, Lebenslauf, die beiden letzten Schulzeugnisse, Praktikumsbeurteilungen) richten Sie bitte bis zum 18.09.2019 an das

Landratsamt Sömmerda
Personalamt
Bahnhofstraße 9
99610 Sömmerda

Bewerbungen die per E-Mail eingehen, werden nicht berücksichtigt!

Bewerbungen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten sind ausdrücklich erwünscht. Ein entsprechender Nachweis ist den Bewerbungsunterlagen beizulegen.

Bewerbungskosten werden nicht erstattet. Eingereichte Bewerbungsunterlagen können nur zurückgesandt werden, wenn der Bewerbung ein ausreichend frankierter Freiumschlag beigefügt wurde. Anderenfalls werden die Unterlagen zwei Monate nach Abschluss des Stellenbesetzungsverfahrens vernichtet.

Unsere datenschutzrechtlichen Informationen nach Maßgabe des Artikel 13 Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) können im Internet unter folgendem Link abgerufen werden: www.lra-soemmerda.de/upload/personalamt_bewerbung_datenschutz_7981.pdf. Auf Wunsch senden wir diese Informationen gern auch postalisch zu.

Henning
Landrat

 

Stand: 01.07.2019



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2019

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Die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda führen auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie sonstige an der Geschichte der Region interessierte Personen durch. Angesprochen fühlen dürfen sich insbesondere auch Lehrer und Schüler. Geplant sind zunächst zwei Veranstaltungen.

Höhepunkt der Veranstaltungen zur Heimatgeschichte im Jahr 2019 wird zweifellos die Präsentation der Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ anlässlich des Thüringentages am letzten Juni-Wochenende in Sömmerda sein. Nachdem die als dreiteiliger Zyklus konzipierte Ausstellung in den Jahren 2016-2018 mit jeweils einem Teil auf der Wirtschaftsmesse SÖM zu sehen war, wird sie zum Thüringentag erstmals als Gesamtausstellung im Volkshaus Sömmerda präsentiert.

Die diesjährige Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird am 18. Oktober in Udestedt durchgeführt. Das Thema lautet „Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda“. Auf der Tagung soll ein forschender Blick in Geschichte und Tradition des Feierns gewagt werden. Vielleicht gelingt es, die noch unbekannten Ursprünge des einen oder anderen Festes zu ergründen.

Die Veranstaltungstermine:


Freitag, 18. Oktober 2019
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda
Thema: Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda
Ort:  Dorfgemeinschaftshaus „Weimarischer Hof“ in Udestedt
Zeit:  13.00 bis 18.00 Uhr


Da wir in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Gründung der ersten Geschichtsvereine im damaligen preußischen Thüringen (Provinz Sachsen) begehen, ist für den Sommer eine entsprechende Veranstaltung in Bilzingsleben geplant. Dort hatte am 20. Juli 1819 die Stiftungsveranstaltung der ersten Gesellschaft stattgefunden.

Im Herbst 2019 wird es zudem eine dreitägige Tagung in Schulpforta geben, die sich dem aus dem Bilzingslebener Verein 1819/20 mit hervorgegangenen Thüringisch-Sächsischen Geschichtsverein widmen wird. Dazu ist eine Exkursion nach Bilzingsleben und Gorsleben in Planung. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852 erfragt werden.
Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 18. Oktober in Udestedt ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand:08.03.2019


Jetzt Antrag stellen


Antrag auf Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit noch bis zum 31. August 2019

In enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung der Thüringer Ehrenamtsstiftung fördert der Landkreis Sömmerda ehrenamtliche Tätigkeit. Noch bis zum 31. August 2019 können gemeinnützige Vereine, Verbände, Selbsthilfegruppen oder Körperschaften öffentlichen Rechts eine finanzielle Förderung ihres Ehrenamtes beantragen.

Das Antragsformular für die Förderung von Maßnahmen im laufenden Jahr steht auf der Internetseite des Landkreises Sömmerda www.landkreis-soemmerda.de zum Herunterladen und Ausdrucken bereit. Außerdem ist das Formular über die Ansprechpartnerin für die Ehrenamtsförderung im Landratsamt Stefanie Stockhaus erhältlich, die auch gern Fragen beantwortet und Hinweise gibt. Telefonisch ist sie erreichbar über die Nummer 03634 354-244 oder per E-Mail stefanie.stockhaus@lra-soemmerda.de.

Bei der Vergabe der Fördermittel orientiert sich der Landkreis an den Grundsätzen der Thüringer Ehrenamtsstiftung. Danach können gefördert werden:

• Maßnahmen, die dazu dienen, Menschen für das Ehrenamt zu gewinnen und zu motivieren, bei der Ausübung des Ehrenamtes zu unterstützen und diese dauerhaft zu sichern sowie neue Formen des Ehrenamtes zu fördern,
• die Durchführung von Veranstaltungen, auf denen Personen oder Personengruppen, die ehrenamtliche Tätigkeiten verrichten, öffentlich ausgezeichnet werden
• Würdigungen ehrenamtlich Tätiger, z.B. durch Ehrungen und Preise
• Öffentlichkeitsarbeit zur Förderung von ehrenamtlicher Tätigkeit
• Aus-, Fort- und Weiterbildungen, die der ehrenamtlichen Tätigkeit von Nutzen sind
• die Förderung der Entwicklung und Betreuung von Vernetzungsprojekten von Trägern gemeinnütziger ehrenamtlicher Tätigkeit
• die Förderung von Modellprojekten

Die geförderten Personen müssen ihren Wohnort oder ständigen Aufenthalt im Landkreis Sömmerda haben, bzw. ihre ehrenamtliche Tätigkeit nachweislich hier ausüben.

Ein Rechtsanspruch auf Gewährung der Zuwendung besteht nicht.



Stand:02.08.2019



Seefest in Großbrembach

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Am 13. Juli 2019 fand am Stausee in Großbrembach das 19. Seefest statt.

Im Vordergrund standen Spaß und Spiel und besonders das Kutterrudern. Fünf Mannschaften mit je 10 Ruderern und einem Steuermann kämpften über eine Strecke von 1.000 Metern um die Pokale.

Der Start der Kutter erfolgte hintereinander und im Wechsel mit Frauen und Männern. Die Großbrembacher Mannschaften, das Yellow-Team (Männer) und die Yellow-Bienen (Frauen), nutzten wieder ihren Heimvorteil und gewannen das dritte bzw. zweite Mal in Folge. Hier zahlte sich das sonntägliche Training aus.

Platz Mannschaft Ergebnis


1. Yellow-Team (m) 7:18:28
2. Team Harry (m) 7:42:52

1. Yellow Bienen (w) 8:08:71
2. Wilden Schwäne (w) 8:23:84
3. Brigade Elend (w) 8:29:05

Das Wetter spielte bis zum Ende des Wettkampfes mit und öffnete danach erst seine Schleusen.

Zur Ehrung der Sieger und Platzierten kam Landrat Harald Henning persönlich nach Großbrembach und übernahm diese gemeinsam mit dem Vorsitzenden vom Seesportverein Jürgen Schneider sowie Seesportlegende Harald Winterfeld.

Seit diesem Wochenende kann sich der Seesportverein über einen eigenen Trinkwasseranschluss auf dem Vereinsgelände am Speicher freuen, der über die Regionale Aktionsgruppe Sömmerda-Erfurt, dessen Vorsitz der Landrat innehat, gefördert wurde. Ein herzliches Dankeschön dafür, auch an diejenigen, die dies durch Eigenleistung realisierten.

An dieser Stelle ist nicht zu vergessen, ein großes Dankeschön an die Landwirte Jens Hartig und Hans Münnighoff sowie die Gemeinde Großbrembach für die jahrelange Unterstützung bei Veranstaltungen am See.


Stand: 24.07.2019


Spatenstich für letzten Abschnitt des „Radweges in die Steinzeit“

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Mit dem Spatenstich durch Landrat Harald Henning, dem Bürgermeister der Landgemeinde Kindelbrück Roman Zachar, dem stellvertretenden Ortsbürgermeister Maik Jung, dem Geschäftsführer der Baufirma Egbert Thieme, dem 2. Beigeordneten des Kyffhäuserkreises Dietmar Strickrodt und dem Planer Martin Maus an der Alten Bogenbrücke in Bilzingsleben fiel am 17. Juli 2019 der Startschuss für den letzten Bauabschnitt des „Radweges in die Steinzeit“ im Landkreis Sömmerda.

Bisher ist der „Weg in die Steinzeit“, speziell der Abschnitt des „Wipperdurchbruchs“ kein eigenständiger Radweg, sondern die Spange zwischen dem Unstrut-Radweg bei Griefstedt und dem Werra-Unstrut-Radweg im Kyffhäuserkreis. Nach den bisher fünf Bauabschnitten und unter Nutzung landwirtschaftlicher Wege und gemeindlicher Radwege wird damit der Bau dieses im Jahr 2008 bei Griefstedt begonnenen Radweges vollendet.

Die Planung geht auf Ideen aus dem Jahr 2006 zurück. Entstehen wird ein rund 1.380 Meter reiner Radweg mit einer Breite von 2 bis 2,5 Metern und ein 1.884 Meter langer landwirtschaftlicher Weg mit einer Breite von 3,50 Meter. Er beginnt am Forellenhof als reiner Radweg, führt über den vorhandenen und einen neu anzulegenden landwirtschaftlichen Wege in Richtung Kreisgrenze. Die letzten 350 Meter werden wieder als reiner Radweg ausgebaut. Mit dem Kyffhäuserkreis wurde am Gemarkungswechsel Bilzingsleben/Günserode ein Übergabepunkt definiert.

Neben dem Wegebau werden umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen (Baumpflanzungen) durchgeführt. Außerdem soll in Abstimmung mit der TLUG die Wipper in einem Bereich wieder ihren Altarm „in Besitz nehmen“ können und so zahlreiche geschützte Tieren Lebensraum bieten.
Als problematisch erwies sich im Vorfeld der Zustand der Alten Bogenbrücke. Diese wurde deshalb für Baustellentransporte ausgeschlossen. Eine neu entstandene Überfahrt sichert den Baustellen- und den landwirtschaftlichen Verkehr während der Bauzeit.

Die Kosten für diesen Abschnitt im Landkreis Sömmerda, inklusive des Baubehelfs, betragen rund 670.000 Euro (ohne Baunebenkosten). Getragen werden sie anteilig durch den Landkreis Sömmerda, die Thüringer Aufbaubank und das Amt für Landesentwicklung und Flurneuordnung Gotha. Realisiert wird das Bauvorhaben von der Meliorations-, Straßen- und Tiefbau GmbH aus Laucha.

Eine Radzählstelle im Bereich Forellenhof soll später nachweisen, dass die Entscheidung zum Bau dieser Spange richtig war und natürlich wird der Radwanderweg nach seiner Fertigstellung auch umfassend ausgeschildert.

Spatenstich für das fünf Kilometer lange letzte Teilstück im Kyffhäuserkreis ist am 15. August 2019. Bis Ende Oktober sollen die Bauarbeiten im Landkreis Sömmerda abgeschlossen sein. Geplant ist, dass man ab kommenden Jahr auf dem „Radweg in die Steinzeit“ von der Landeshauptstadt Erfurt auf Rad- und landwirtschaftlichen Wegen bis in den Kyffhäuserkreis radeln können.


Stand: 24.07.2019


Neue Rettungszelte für die Mitglieder des DRK-Betreuungszuges

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In seiner Doppelfunktion als Landrat und Präsident des DRK Kreisverbands Sömmerda/Artern e.V. hatte Harald Henning am 31. Juli 2019 die schöne Aufgabe, den Aktiven im Katastrophenschutz des Landkreises neue Ausrüstung zur Erleichterung ihrer wichtigen Aufgabe zu übergeben. Die Kameradinnen und Kameraden des DRK-Betreuungszuges erhielten zwei moderne aufblasbare Rettungszelte inklusive technischer Ausstattung und Heizung. Noch vor Ort starteten sie einen ersten Freiluft-Probelauf, sodass sich der Landrat sogleich von den Vorteilen der Investition überzeugen konnte.

Insgesamt beschaffte der Landkreis vier solcher Rettungszelte in den Abmessungen 5,65 mal 5,60 Meter. Hinzu kamen außerdem vier sogenannte Adaptionsplanen, vier Beleuchtungssätze, vier elektrische Gebläse sowie zwei Zeltheizungen. Damit verfügt auch der Sanitätszug im ASB Kreisverband über zwei Zelte inklusive Ausrüstung.

Die Rettungszelte können innerhalb von 150 Sekunden mittels elektrischem Gebläse aufgebaut werden. Anschließend ist eine Ausleuchtung mit dem Beleuchtungssatz möglich sowie eine eventuelle Verbindung der Zelte mit der Adaptionsplane. Ebenso können die Zelte der Witterung entsprechend durch die Zeltheizungen mit Wärme versorgt werden.

Insgesamt beziffern sich die Anschaffungskosten auf 35.024 Euro. Hierbei erfolgte eine 70-Prozent Förderung über das Thüringer Landesverwaltungsamt an die Landesverbände der beiden Hilfsorganisationen, welche diesen Betrag an die Kreisverbände ausgereicht haben. Die restlichen 30 Prozent wurden hälftig durch die jeweilige Hilfsorganisation und den Landkreis Sömmerda getragen.

Landrat Harald Henning nutzte die Gelegenheit, allen Beteiligten für ihr Engagement zu danken. Zum einen betonte er, dass die Verhandlungen mit dem Landesverwaltungsamt und die Zusage der Landesförderung sehr schnell gegangen seien. Vor allem aber würdigte er die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer, die durch die neue Ausrüstung eine wichtige Unterstützung erfahren, aber dadurch auch stets gefordert sind, sich weiterzubilden und fleißig zu üben. Damit im Ernstfall, den sich zwar keiner wünscht, schnelle und professionelle Hilfe gewährleistet werden kann.



Stand:02.08.2019





Sprechtag des Thüringer Bürgerbeauftragten im Landratsamt Sömmerda

Donnerstag, 12. September 2019
ab 9.00 Uhr
Landratsamt Sömmerda, Wielandstr. 4, Raum 2.39

Der Thüringer Bürgerbeauftragte, Dr. Kurt Herzberg, lädt die Bürgerinnen und Bürger am 12.09.2019 zu einem Sprechtag in Sömmerda ein. Die Gespräche finden ab 9.00 Uhr im Landratsamt Sömmerda, Wielandstraße 4, 99610 Sömmerda (Raum 2.39) statt.
Interessierte werden aus organisatorischen Gründen gebeten, einen persönlichen Gesprächstermin unter der Telefonnummer 0361 57 3113871 zu vereinbaren.

„Im Gespräch mit den Menschen versuche ich, ihre Anliegen zu klären und sie im Umgang mit Behörden zu unterstützen. Gerade der Dialog, das Miteinanderreden, das Interesse für die Dinge der Bürger und der ernste Wille ihnen zu helfen, sehe ich als die Kernpunkte meiner Arbeit“, so Dr. Kurt Herzberg. Wichtig ist es ihm auch, so Dr. Herzberg weiter, regelmäßig in den Thüringer Kommunen vor Ort zu sein, denn nicht jeder Bürger hat die Möglichkeit zu einem Sprechtag nach Erfurt zu kommen.

Unterlagen, etwa Bescheide oder Schreiben der Behörden, die die Anliegen betreffen, sollten zu den Gesprächsterminen mitgebracht werden.
Der Thüringer Bürgerbeauftragte hilft Bürgern in allen Fällen, in denen sie von einer Handlung der öffentlichen Verwaltung betroffen sind. Jeder hat das Recht, sich mit seinem Anliegen an den Bürgerbeauftragten zu wenden. Der Bürgerbeauftragte befasst sich mit den von Bürgern herangetragenen Wünschen, Anliegen und Vorschlägen und hilft ihnen im Umgang mit Behörden. Er wirkt auf eine schnelle, unbürokratische und einvernehmliche Erledigung der Bürgeranliegen hin. Sofern der Bürgerbeauftragte nicht zuständig ist, leitet er das Anliegen an die entsprechende Stelle weiter. Die Beratung ist kostenlos.

Weitere Informationen sowie Termine für Gespräche im Büro des Bürgerbeauftragten in Erfurt sind unter www.buergerbeauftragter-thueringen.de zu finden. Bürgeranliegen können auch schriftlich an post@buergerbeauftragter-thueringen.de sowie postalisch an das Postfach 90 04 55, 99096 Erfurt gerichtet werden.



Stand: 02.08.2019




Agra GmbH Frohndorf/Orlishausen feierte Hoffest

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„Ich hätte heute gern bei Regen gefeiert“, begrüßte Sylvio Key, Geschäftsführer der Agra GmbH Frohndorf/Orlishausen, Landrat Harald Henning am 6. Juli 2019 zum Hoffest und machte damit gleich auf die schwierige Situation im Feldbau durch die heißen und vor allem trockenen Sommer im vergangenen und diesem Jahr aufmerksam. Trotzdem hatte das 50-köpfige Team der Agra GmbH (ehemals Agra-Milch eG Frohndorf/Orlishausen) und des neugegründeten Tochterunternehmens Frohndorfer Landmilch GmbH wieder Geschäftspartner, Verpächter, die Mitarbeiter und deren Familien sowie Interessenten zum „Tag der offenen Hoftür“ eingeladen.

In seiner Begrüßung blickte Sylvio Key auf die vergangenen zwei Jahre zurück. Mit Sorge stelle man die zunehmende Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Unternehmen fest. Neben der aktuell extremen Trockenheit belaste die GmbH der wahrnehmbare Imageverlust der deutschen Landwirtschaft.

Den Landwirten sei bewusst, dass ohne funktionierende Lebensräume für Mensch, Tier und Pflanzen keine Landwirtschaft mehr bestehen kann. Jedoch seien dafür Ideen notwendig, wie man es besser machen kann, und keine Verbote oder den Abbau staatlicher Forschungsanstalten. Dazu brauche es, so Key, Mitarbeiter, die diese Ideen mit Inhalten zum Leben erwecken und keine politischen Imagekampagnen, die den Beruf in der Landwirtschaft uncool machen, aber auch Kapital, um die damit verbundenen Investitionen (Fördermittel, öffentliche Bürgschaften und privates Kapital) zu finanzieren. Wichtig seien zudem Behörden, die geschult, motiviert und mit Rechtssicherheit die Belange mittragen sowie Geschäftspartner, die ihr wirtschaftliches Know how im Sinne dieser Ideen ausrichten und die Investitionen begleiten. Und schlussendlich seien es die Verbraucher, die den geleisteten Mehrwert unserer heimischen Lebensmittel honorieren sollten.

Trotz aller Sorgen, Probleme und kritischer Worte lud Sylvio Key die Gäste zu unbeschwerten Stunden bei der Agra GmbH ein. Und dafür hatte sein Team viele Angebote vorbereitet. Eine Tier- und Technikschau gab Einblicke in die Tätigkeit der Agrarbetriebe. Während Flurfahrten konnte man sich von den Auswirkungen der Trockenheit überzeugen. 

Neben lukullischen Köstlichkeiten vom Grill und aus der Pfanne konnten sich die Besucher aus einer Kranarmgondel in luftiger Höhe einen Überblick über das Gelände verschaffen. Ein Kremser lud zu Rundfahrten ein. Musikalisch sorgten die „Original Thüringer Oldies“ für Stimmung. Auch für die Jüngsten war allerlei Kurzweil vorbereitet.

Viele Besucher verließen das Fest mit einer kleinen Kühltasche, die sie für 2,50 Euro erworben hatten. Sie enthielt die Molkereiprodukte vom Geschäftspartner der Agra GmbH, der Allerstedter Käserei. Der Erlös aus dem Verkauf wird der Jugendfeuerwehr Frohndorf/Orlishausen zugutekommen.



Stand:16.07.2019








18. Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehren auf dem Campingplatz Weißensee

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Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Sömmerda trafen sich vom 11. bis 14. Juli 2019 zu ihrem inzwischen 18. Kreiszeltlager auf dem Campingplatz in Weißensee. Zur Eröffnung konnte Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Ortlepp Landrat Harald Henning, Weißensees Bürgermeister Matthias Schrot, den Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes Peter Schmidt und Katrin Hauer vom THEPRA Landesverband Thüringen e.V. begrüßen.

Landrat Henning verwies auf die Wichtigkeit der Nachwuchsarbeit in den Jugendfeuerwehren, um später den Dienst in den Einsatzabteilungen sicher zu stellen. Gleichzeitig dankte er den Betreuern, die ihre Freizeit und ihren Urlaub opfern, um den Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen. Alle wünschten den 129 Teilnehmern und ihren Betreuern von den Jugendfeuerwehren Bilzingsleben, Burgwenden, Frömmstedt, Großneuhausen, Kindelbrück, Kölleda, Straußfurt, Vogelsberg, Weißensee und Witterda viel Spaß für die nächsten Tage.

Zur Eröffnung wurde Sina-Louis Vollmer (Betreuerin Jugendfeuerwehr Weißensee) die Ehrenspange der Thüringer Jugendfeuerwehr in Bronze verliehen.
Am Freitagvormittag begannen die Wettbewerbe im Schwimmbad. So durften die Kleinen (6-9 Jahre) ihr Können im Schlauchbootfahren unter Beweis stellen. Für die Großen (10-18 Jahre) galt es, gemeinsam mit einem Betreuer eine Schwimmstaffel zu meistern. So konnte im Bootsrennen die erste Mannschaft der Jugendfeuerwehr Kölleda den Sieg für sich verbuchen. In der Schwimmstaffel konnte die Jugendfeuerwehr Weißensee mit einer hervorragenden Leistung den Sieg für sich holen.

Nach der sportlichen Herausforderung gab es zum Mittag Nudeln und Jägerschnitzel aus der Feldküche. Das Mittagessen wurde durch die Betreuungseinheit des DRK zubereitet.

Im Anschluss wurde das „Spiel ohne Grenzen“ um den Wanderpokal der Kreisjugendfeuerwehr absolviert. An zehn Stationen stellten die Starter bei unterschiedlichen Aufgaben Schnelligkeit, Koordinationsvermögen, Mut und Teamarbeit unter Beweis. Der Titelverteidiger aus Vogelsberg verpasste mit Platz 2 dabei knapp den erneuten Sieg. Überraschender Sieger wurde die JF Kindelbrück vor der gemeinsamen Mannschaft aus Burgwenden und Vogelsberg.

Am Nachmittag fanden unter leichtem Regen die Ballspiele statt. So spielten die 6-10-Jährigen Zweifelderball und die 10-18-Jährigen Volleyball. Leider mussten die Ballspiele wegen des anhaltenden Regens abgebrochen werden und wurden auch während des Zeltlagers nicht nachgeholt.
Freitagabend nutzten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren die Möglichkeit, ihr in der Jugendarbeit erworbenes Wissen unter Beweis zu stellen. So wurde 22 Mal die Jugendflamme der Deutschen Jugendfeuerwehr Stufe I und 8 Mal Stufe II sowie 15 Leistungsabzeichen der Thüringer Jugendfeuerwehr 6-9 Jahre in Silber und eins in Gold verliehen.

Am Samstagmorgen starteten alle Teilnehmer frisch erholt zur Schatzsuche ins Stadtgebiet Weißensee. Die Jugendfeuerwehren mussten entlang einer Route verschiedene Dosen mit Hinweisen finden, welche zur Lösung eines Sudokos in der Fahrzeughalle der Feuerwehr Weißensee benötigt wurden. Mit der richtigen Lösung, konnte ein Zahlenschloss an der Schatzkiste geöffnet werden. Für alle Teilnehmer gab es Gummibären als Schatz. Nach Lösung der benannten Rätsel, folgte das Mittagessen in der Feuerwehr Weißensee.

Nachmittags konnten sich alle Teilnehmer in diversen Disziplinen bei der Lagerolympiade beweisen. Hierbei wurden die Einzelergebnisse der Jugendlichen an 8 Stationen gewertet. So beim Torwandschießen, Darts, Säckchen werfen, Knöpfe fädeln, Muttern stapeln, Eierlauf, Leitergolf und Dreierhopp. Dabei erhielt der Beste jeweils 100 Punkte. Gewertet wurde in 3 Altersklassen getrennt nach Jungen und Mädchen.

Noch vor dem Abendessen wurde mit dem Volleyballturnier und dem Zweifelderball für die 6-10-Jährigen begonnen. Am Abend stand der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern und Betreuern im Mittelpunkt. Nach Einbruch der Dunkelheit begann dann die von mehreren Betreuern organisierte Nachtwanderung rund um die Stadtmauer. Nach der Rückkehr auf den Campingplatz kurz vor Mitternacht fielen der Jüngsten gleich in ihre Feldbetten.

Als krönenden Abschluss entzündete der Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Ortlepp ein Lagerfeuer. Jeder konnte sich Stockbrot zubereiten und die Zeit zum Erfahrungsaustausch nutzen. Die Feuerwehr Weißensee sicherte das Lagerfeuer ab.

Undenkbar wäre so ein Kreiszeltlager ohne die ehrenamtlichen Jugendfeuerwehrwarte und Betreuer, die ihre Freizeit und ihren Urlaub opfern, um den Kindern und Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen. Auch die wieder sehr gute Essensversorgung durch den Betreiber des Campingplatzes, der THEPRA Landesverband Thüringen e.V., die Betreuungseinheit des Deutschen Roten Kreuzes und durch die Freiwillige Feuerwehr Weißensee trug dazu bei, dass sich alle in der Landgrafenstadt wohl fühlten. Lobend erwähnt sei auch Bürgermeister Matthias Schrot, der allen Teilnehmern für die Dauer des Zeltlagers freien Eintritt ins Freibad von Weißensee spendierte. Das Engagement der Kreisjugendfeuerwehr als Ausrichter des Zeltlagers unterstützte die Sparkassenversicherung wiederum mit 200 Euro. Einen entsprechenden Scheck überreichte Landrat Harald Henning dem Kreisjugendfeuerwehrwart Daniel Ortlepp bereits zur Eröffnung. Gleichsam gilt dem Jugendamt Dank für die Förderung des Zeltlagers.
 
Ergebnisse:

Bootsrennen

1. Kölleda I 63,0 Sek.
2. Kölleda III 77,0 Sek. 

3. Straußfurt 82,0 Sek. 
4. Bilzingsleben/Kindelbrück 116,0 Sek.
5. Weißensee 133,0 Sek.
6. Burgwenden / Vogelsberg 134,0 Sek. 
6. Witterda I 134,0 Sek. 
7. Witterda II 201,0 Sek.   
8. Kölleda II 235,0 Sek.

Schwimmstaffel

1. Weißensee 351,0 Sek.
2. Vogelsberg/Burgwenden 361,0 Sek.
3. Straußfurt/Großneuhausen 374,0 Sek.
4. Großneuhausen 379,0 Sek.
5. Bilzingsleben/Kindelbrück 383,0 Sek.
6. Frömmstedt 419,0 Sek.
7. Kölleda 503,0 Sek.

Lagerolympiade  

Altersklasse 6 – 9 Jahre weiblich
1. Lapsch, Leonie Weißensee 604 Punkte
2. Göttlicher, Joceline Weißensee 472 Punkte
3. Schwade, Frieda Witterda 458 Punkte

Altersklasse 6 – 9 Jahre männlich
1. Jeske, Oskar Vogelsberg 532 Punkte
2. Böser, Lines Kölleda 514 Punkte
3. Hofmann, Jakob Kölleda 488 Punkte

Altersklasse 10 – 13 Jahre weiblich
1. Sonneberger, Lena Großneuhausen 554 Punkte
2. Hohmann, Florentine Vogelsberg 553 Punkte
3. Schneeberg, Jamie Straußfurt 531 Punkte

Altersklasse 10 – 13 Jahre männlich
1. Schöler, Jannik Straußfurt 574 Punkte
2. Mönning, Konstantin Kölleda 533 Punkte
3. Weicht, Nico Vogelsberg 517 Punkte

Altersklasse 14 – 18 Jahre weiblich
1. Müller, Lusia Frömmstedt 580 Punkte
2. Kaufmann, Nina Weißensee 488 Punkte
3. Rothe, Annalena Großneuhausen 451 Punkte

Altersklasse 14 – 18 Jahre männlich
1. Kruse, Ahmad Faran Straußfurt 483 Punkte
2. Lange, Toni Großneuhausen 469 Punkte
3. Koch, Michael Burgwenden 467 Punkte

Spiel ohne Grenzen


1. Kindelbrück 101,00 Punkte
2.Vogelsberg/Burgwenden 100,00 Punkte
3. Straußfurt 98,00 Punkte
4. Frömmstedt 83,00 Punkte
5. Weißensee 81,00 Punkte
6. Kölleda I 78,00 Punkte
7. Bilzingsleben 75,00 Punkte
8. Großneuhausen 73,00 Punkte
9. Witterda 64,00 Punkte
10.Kölleda II 63,00 Punkte

Adrian Hesse


Stand: 24.07.2019


 Am 24. August starten die Kreiskulturwochen 2019

aktueller Presseartikel


Nur noch wenige Tage und die Kulturwochen des Landkreises Sömmerda beginnen. Bis in den November hinein sind die Einwohner des Landkreises Sömmerda und natürlich auch Gäste von überall her herzlich eingeladen, auf Kultur-Tour durch die Region zu gehen. Der bunte Veranstaltungskalender bietet für jeden Geschmack das passende Programm: von klassischer Chormusik bis Blues und Jazz, von Malerei bis zum Märchenerzähler, vom Kabarett bis zur Lesung, vom Theater bis zur Blasmusik.

Gemeinsam mit den aktiven Gestaltern vor Ort – seien es die Vereine, die Kirchgemeinden oder Kommunen – hat der Landkreis über 90 einzelne Veranstaltungen zu einem ansprechenden Programm zusammengestellt. „In den nächsten Wochen warten wieder interessante, spannende, amüsante und anspruchsvolle Kulturerlebnisse auf kleine und große Besucher. Es ist uns gelungen, den Veranstaltungskalender der Kreiskulturwochen 2019 mit vielfältigen Angeboten zu füllen, die erneut Bewährtes und Neues im harmonischen Miteinander vereinen“, freut sich Landrat Harald Henning.

Kurze Wege und erschwingliche Kulturerlebnisse mit Niveau – dafür stehen die Kreiskulturwochen seit vielen Jahren. Der Veranstaltungsreigen zeigt, dass Kultur auf dem Land gut funktionieren kann und gut angenommen wird. Spannende und außergewöhnliche Spielorte punkten dabei ebenso wie außergewöhnlich engagierte Akteure und Organisatoren.

Die Kreiskulturwochen wären natürlich auch in diesem Jahr nicht denkbar ohne die großzügige Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen. Mit ihrer umfänglichen Kulturförderung ermöglicht sie erst die Vielzahl und die Vielfalt der Veranstaltungen.

Veranstaltungkalender der Kreiskulturwochen 2019

 


Stand: 20.08.2019



Kreisstraße K 1 in Günstedt grundhaft instandgesetzt

aktueller Presseartikel


Feierliche Übergabe nach neunmonatiger Bauzeit

Für die Mädchen und Jungen der THEPRA-Kindertagesstätte „Kichererbsen“ in Günstedt waren die vergangenen neun Monate eine besonders spannende Zeit, denn die Kreisstraße K 1, an der sich auch ihre Einrichtung befindet, war im Ort eine Baustelle. Quasi täglich verfolgten sie mit, wie die Straße, die Gehwege und Parkplätze erneuert, Abwasserrohre verlegt und der Kirchplatz als Teil des Gemeindestraßennetzes neugestaltet wurden. Deshalb waren sie es auch, die am 12. Juli 2019 nach Beendigung der Bauarbeiten die feierliche Übergabe mitgestalteten.

Im Beisein von Landrat Harald Henning, Günstedts Bürgermeisterin Claudia Knirsch und Vertretern der am Bau beteiligten Firmen dankten sie mit einem kleinen Programm allen Beteiligten für die nun schöne neue Straße. Einige von ihnen durften dann auch das symbolische Band durchschneiden und so die Kreisstraße wieder für den öffentlichen Verkehr freigeben.

Aufgrund des Straßenzustands, der fehlenden Straßenentwässerung und der maroden Nebenanlagen wurde die Planung zur Erneuerung der Ortsdurchfahrt Günstedt bereits im Juli 2007 in Auftrag gegeben. Jedoch kam es nach der Grundlagenermittlung zu einer Bearbeitungspause, da Ver- und Entsorger, hauptsächlich der Abwasserzweckverband „Finne“, keine Finanzierungsmöglichkeiten zur Neuordnung des Tiefbauraums sahen. Prinzipiell war das aber nicht negativ, da so alle Ver- und Entsorger in das komplexe Bauvorhaben integriert werden konnten, einschließlich der Nebenanlagen durch die Gemeinde.

Am 29. Mai 2018 erhielt der Landkreis Sömmerda den Zuwendungsbescheid des Freistaates für die Erneuerung der Fahrbahn sowie die Gemeinde für die Nebenanlagen und die Bushaltestelle. Im Ergebnis der öffentlichen Ausschreibung erhielt das Bauunternehmen Mütze & Rätzel aus Kaiserpfalz/ Wolmirstedt den Zuschlag für die Erbringung aller Leistungen.

Baubeginn war im September 2018. Da die Umsetzung der Baumaßnahme in vier Abschnitten erfolgte, gab es für die Anwohner während der neunmonatigen Bauzeit immer nur kurzzeitig Einschränkungen bei der Befahrbarkeit ihrer Grundstücke. Trotzdem war es für die Einwohner, besonders für die Eltern der beiden ortsansässigen Kindertagesstätten nicht immer einfach, mit dem Baugeschehen zurecht zu kommen. Landrat Harald Henning dankte ihnen für ihr Verständnis. Sein Dank galt auch den Mitarbeitern des Bauunternehmens für deren Entgegenkommen. Sie zeigten sich durch viele kleine bauzeitliche Unterstützungen sehr kooperativ.  Die „Kichererbsen“-Kinder überraschte er als Dankeschön mit einem Netz voller Bälle.

Insgesamt investierten der Landkreis und die Gemeinde Günstedt inklusive der Planungs- und Baunebenleistungen rund 1,05 Millionen Euro in diese Maßnahme, ein Großteil gefördert vom Freistaat.

Damit wurde die K1 von 1992 bis 2019 zwischen den Bundesstraßen B 4, B 85 und B 86 auf rund 16 Kilometern ordentlich ausgebaut beziehungsweise im Abschnitt Büchel neu trassiert. Bisher flossen in die Instandsetzung und Sanierung dieser Kreisstraße Haushaltsmittel in Höhe von 8,5 Millionen Euro. 4,8 Millionen Euro waren Zuwendungen des Freistaates.




Stand:24.07.2019




     
 
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