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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Nunmehr 22 „Bewegungsfreundliche Kindergärten“ im Landkreis

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„Kita „Pusteblume“ Großneuhausen erhielt erstmals das Qualitätssiegel

Zu den sieben Kindertagesstätten in Thüringen, die in diesem Jahr erstmals das Qualitätssiegel „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“ erhielten, gehört auch die Kindertagesstätte „Pusteblume“ Großneuhausen. Damit tragen 22 Kindergärten im Landkreis dieses Siegel – der Spitzenwert in Thüringen. Seit dem Jahr 2011 gab es im Landkreis jährlich mindestens eine neue Verleihung.

Dass die 52 Mädchen und Jungen und ihr Erzieherteam diese Auszeichnung des Landessportbundes Thüringen zu recht bekommen haben, zeigten sie am 3. Dezember 2019 mit einem kleinen sportlichen Programm, angeleitet vom Erzieher Uwe Gericke, im Saal der Gaststätte „Am Park“ in Kleinneuhausen. Und da sie dieses Siegel zum ersten Mal verliehen bekamen, hatten sich viele Gratulanten eingefunden.

Zu ihnen gehörten u. a. der 1. Kreisbeigeordnete Hendrik Blose, Bürgermeister Torsten Köther, der Vorsitzende der Thüringer Sportjugend Robert Fischer, die Referentin im Landessportbund Thüringen e.V., Anette Weidensee, der Vorsitzende und der Vereinsberater im Kreissportbund Sömmerda e.V., Dieter Silabetzschky und Hubert Steinmetz, eine Vertreterin der Unfallkasse Thüringen, der 1. Vorsitzende des örtlichen Sportvereins SV Lossatal Großneuhausen 1990 e.V. Marcel Köhler sowie zahlreiche Eltern.

Mit der Übergabe der Urkunde und eines Schecks in Höhe von 200 Euro durch Robert Fischer an die Leiterin der Kita Sindy Strebe tragen nunmehr 22 Kindergärten im Landkreis dieses Siegel. Damit konnte der Landkreis seine führende Position im Freistaat Thüringen ausbauen. Eine Zuwendung in Höhe von ebenfalls 200 Euro nahm auch der Vorsitzende des Patensportvereins entgegen.

In dem in der Trägerschaft der Gemeinde befindlichen Kindergarten bietet das Erzieherteam den Mädchen und Jungen im Alter von einem bis sechs Jahren regelmäßig Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. In der Einrichtung ist Bewegung täglich Trumpf, ob beim Morgenkreis oder im großen Garten sowie an und mit den beweglichen Spielgeräten. Außerdem sind die Kinder bei jedem Wetter viel in der Natur unterwegs.

Wöchentlich treiben die Großen am Montag und die Kleinen am Dienstag im Sportraum der Gemeinde unter Anleitung des ausgebildeten Sportlehrers und Erziehers Uwe Gericke Sport. Ab Januar des kommenden Jahres wird Sindy Strebe den Drei- bis Sechsjährigen einen Yoga-Kurs anbieten. Eine Auswahl an Siegerurkunden und -medaillen zeigte den Gästen während der Ehrung, dass die „Pusteblume“-Kinder erfolgreiche Teilnehmer an den Bambini-Läufen im Landkreis und an den Hallenkreismeisterschaften ihrer Altersgruppen sind. Darüber hinaus haben die Mädchen und Jungen jeweils Samstag unter dem Dach des Kooperationssportvereins Gelegenheit, sich im Turnen und in der Leichtathletik auszuprobieren.

Auch eine ausgewogene Ernährung spielt im Kindergartenalltag eine große Rolle. Zu den Angeboten gehören hier die tägliche Obstpause und das gesunde Frühstück. Für so viel sportlichen Einsatz und gesunde Lebensweise erhielten die Mädchen und Jungen am 3. Dezember auch viele Geschenke. Neben T-Shirts und einer Spielkiste vom Landessportbund Thüringen e.V. und der Unfallkasse Thüringen freuten sich die sportbegeisterten Knirpse über ein Netz voller bunter Bälle, die ihnen der 1. Kreisbeigeordnete Hendrik Blose mitgebracht hatte. Er lobte die sportliche Begeisterung der Kinder und dankte den Mitarbeiterinnen der Einrichtung für ihr Engagement zum Wohle der Kinder.

Und natürlich wurde der feierliche Moment in einem Gruppenbild mit den Ehrengästen und den Kindern festgehalten.


Stand: 09.12.2019



Landkreis zeichnete wieder die besten Schulsportler aus

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Nachdem der Landrat im Frühjahr immer die besten Vereinssportler des Landkreises Sömmerda ehrt, sind es am Jahresende traditionell die Schülerinnen und Schüler, die für ihre herausragenden Leistungen im Schulsport ausgezeichnet werden. So waren am 19. Dezember 2019 wieder die Bestplatzierten des vergangenen Schuljahres nach Sömmerda in den Sparkassentreff 1a eingeladen, um ihre Auszeichnungen aus den Händen von Landrat Harald Henning entgegen zu nehmen.

Was in diesem Jahr jedoch auffiel, war die vergleichsweise geringe Zahl der Platzierten. Nachdem das vorhergehende Schuljahr mit fünf zweiten und einem ersten Platz bei den Landesfinals das erfolgreichste der letzten Jahre war, gab es in diesem Jahr „nur“ vier vordere Platzierungen. Grund dafür waren allerdings nicht schlechtere Leistungen oder fehlendes Interesse, wie Schulsportkoordinator Carsten Seeber betonte. Vielmehr sorgte der Lehrermangel dafür, dass vor allem Regelschulen nicht mehr an den Wettbewerben teilnehmen würden.

Dieser Rückgang sei auch bei den Kreisfinals von „Jugend trainiert für Olympia“ zu beobachten. Dennoch erfreuten sich die mehr als 30 Wettbewerbe mit rund 2.500 Teilnehmern großer Beliebtheit. Mit mehr als 1.000 Startern gehörten die beiden Crossläufe sowie die Fußballwettbewerbe mit rund 300 Teilnehmern wieder zu den teilnehmerstärksten Turnieren im vergangenen Schuljahr. Und bei den Wettkämpfen in den Ballsportarten Volleyball, Basketball und Handball nahmen erneut knapp 700 Teilnehmer aus den Schulen des Landkreises teil.

Ergänzt wurden die Preiswettbewerbe wieder durch eine Vielzahl eigenständiger Wettkämpfe an den Schulen sowie Schulvergleiche und Kreisjugendspiele. „Damit besteht im Landkreis ein abwechslungsreiches Angebot, das jedem Schüler Betätigungsmöglichkeiten bietet“, lobte Landrat Harald Henning in seiner Rede die hervorragende Arbeit der Fachschaften Sport an den weiterführenden Schulen wie auch die der sportbegeisterten Lehrerkollegien an den Grundschulen des Landkreises.

Schulsport, so Landrat Henning, könne nur erfolgreich sein, wenn es engagierte Lehrerinnen und Lehrer gibt, die die jungen Sportler fördern und fordern und darüber hinaus hohen Einsatz zeigen, wenn es um die Organisation und Betreuung der schulischen bzw. überregionalen Wettbewerbe geht. Deshalb ging sein besonderer Dank an die verantwortlichen Lehrkräfte und die Schulleitungen, die trotz einer knappen Personaldecke und planerischer Schwierigkeiten den Schülerinnen und Schülern die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ermöglicht haben.

In diesem Zusammenhang dankte Landrat Henning auch Olaf Silge vom ÖPNV Sömmerda, der wieder für einen reibungslosen Transport der Schülerinnen und Schüler gesorgt habe. Gleichsam dankte Henning der Sparkasse Mittelthüringen und vor allem der Sparkassenstiftung Sömmerda für ihre finanzielle Unterstützung. Ohne sie wäre es nicht möglich, den vielen sportbegeisterten Mädchen und Jungen im Landkreis eine abwechslungsreiche sportliche Betätigung zu ermöglichen.

Die Preisträger 2019:

die erfolgreichen Teilnehmer des Crosslaufs der Grundschulen Maja Nagel (stellvertretend für die GS Straußfurt), Mathilda Habermann und Robert Warz (beide GS Weißensee) sowie Marek Hähnel, der die Läufe als sogenannter „Hase“ anführte

die Zweitplatzierten des Landesfinals Zweifelderball mit ihrem engagierten Schulleiter und Sportlehrer der Grundschule Walschleben, Peter Seifert: Emilia Kurz, Romy Benser, Leonard Schäfer, Florian Helwig, Kaisa Ziegler, Josephine John, Vanessa Schie, Till Elmrich, Tim Olivieri, Julius Herrling, Cedrik Schicke, Finn Schenke, Marlon Schäfer


die Zweitplatzierten im Landesfinale Handball der WK IV von der Gemeinschaftsschule Sömmerda mit ihrer Betreuerin und Fachschaftsleiterin Sport, Evelyn Müller: Ben Weise, Marcel Günther, Paul Dostal, Willi Bierbach, Fabien Franz, Niclas Müller, Jamie Müller, Larry Weißhuhn, Maxim Mundt, Luca Herzog


die Zweitplatzierten im Landesfinale Fußball der WK III vom Gymnasium Kölleda mit ihrer Betreuerin Manuela Trummer: Hannah Kämmer, Stella Götte, Enie Rudolph, Elena Zeiße, Lena Marie Kästner, Antonia Rauch, Nele Gast, Jette Gast, Michelle Bachmann

die Drittplatzierten im Landesfinale Fußball der WK III Jungen vom Gymnasium Sömmerda mit ihrem Lehrer und Fachschaftsleiter Sport, Roland Tittlus: Moritz Habermann, Marvin Hellmund, Luca Elias Berk, Nils Beer, Max Ehrhardt, Bastian Weidich, Antonio Rothe, William Anthony Hartling, Levi Finn Tokarski, Enrico Johann Lahr, Björn Heyne, Jacob Krebs, Henry Schwittay, Philipp Stein

Musikalisch umrahmt wurde die Schulsportlerehrung von Hanna Stockhaus und Karl Hofmeister, mehrmalige Teilnehmer beim Musikwettbewerb „Alles außer Klassik“.

 

Stand: 06.01.2020


Landrat empfing Sömmerdaer Sternsinger

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„Frieden! Im Libanon und weltweit“ lautet das Motto der Sternsingeraktion 2020

Hanna, Emma, Franziska, Xenia, André und Maxim besuchten Landrat Harald Henning, der sich gern in die Sängerschar einreihte.

Rund um den Jahreswechsel waren in ganz Deutschland wieder die Sternsinger unterwegs. „Segen bringen, Segen sein“ lautete dabei wieder das Leitwort der nunmehr 62. Aktion Dreikönigssingen, bei der in allen deutschen Bistümern Kinder und Jugendliche in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige von Tür zu Tür zogen.

Festlich gewandet und mit einem Stern vorneweg machten die jungen Mitglieder der katholischen St. Franziskus-Gemeinde Sömmerda am 7. Januar 2020 abermals Landrat Harald Henning ihre Aufwartung, um mit dem Kreidezeichen „C+M+B“ den Segen „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ zu bringen und für Not leidende Gleichaltrige in aller Welt sammeln.

Der Landrat unterstützte die Aktion erneut mit einer Spende. Für die jungen Sänger hielt er außerdem wieder eine süße Aufmerksamkeit bereit.

Beispielland der 62. Aktion Dreikönigssingen ist der Libanon. Nach dem Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 gelingt in dem kleinen Land im Nahen Osten ein weitgehend demokratisches und friedliches Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen und Konfessionen.
Doch der gesellschaftliche Frieden steht vor großen Herausforderungen, denn das Zusammenleben ist nach wie vor von Ressentiments geprägt. Zudem hat der Libanon seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien im Jahr 2011 rund 1,2 Millionen Flüchtlinge aufgenommen. Diese machen nun etwa ein Viertel der Gesamtbevölkerung aus.

Die Bildungs- und Gesundheitsstrukturen des Landes reichen nicht aus, um den Bedürfnissen der geflüchteten Menschen gerecht zu werden. Die Hilfsbereitschaft der Libanesen ist teilweise in Ablehnung umgeschlagen. Auch unter Kindern und Jugendlichen kommt es zu Spannungen und Ausgrenzungen.

Die Projektpartner der Sternsinger arbeiten vor diesem Hintergrund mit einheimischen Kindern und mit Kindern aus Flüchtlingsfamilien. Ein wichtiges Ziel ist es, Frieden und Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion im Libanon zu fördern. Dabei stehen Bildung und Dialog im Fokus.

Unter anderem wurde ein Bildungsprogramm für Schulen erarbeitet, das Kindern die gemeinsamen Werte der Weltreligionen sowie Wissen über die eigene Religion und Geschichte vermittelt. Neben der Hilfe bei der schulischen Integration und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge gibt es Kurse in gewaltfreier Kommunikation und respektvollem Umgang miteinander. Organisiert wurde auch ein Hausaufgaben- und Freizeitprogramm für Kinder unterschiedlicher Herkunft und Religion.

Hintergrund

Das Sternsingen in Deutschland ist die weltweit größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder. In ihren prächtigen Gewändern greifen die Sternsinger einen alten Brauch auf. Bereits im Mittelalter zogen junge Menschen in der Nachfolge der Heiligen Drei Könige durch die Städte und verkündeten die Geburt Jesu.

Getragen wird die Aktion Dreikönigssingen vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). 2004 wurden die Sternsinger in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. 2015 erfolgte die Aufnahme des „Sternsingens“ in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes.

Seit dem Start der Aktion 1959 haben die Sternsinger rund 1,14 Milliarden Euro gesammelt. Mehr als 74.400 Projekte für Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa wurden unterstützt. Bei der 61. Aktion zum Jahresbeginn 2019 sammelten die 300.000 Mädchen und Jungen aus 10.226 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten rund 50,2 Millionen Euro, das höchste Ergebnis in der Geschichte der Aktion Dreikönigssingen. Mit den Mitteln fördert die Aktion weltweit Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pastoral, Ernährung und soziale Integration.


Stand:14.01.2020



Gefahrgutübung am 23. November 2019

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In den Morgenstunden des 23. November fand in Sömmerdaer Gewerbegebiet „Am Unterwege“ eine unangekündigte Großübung des Landkreises Sömmerda statt.


Um 7.56 Uhr war bei den Feuerwehren Sömmerda, Leubingen, und Frohndorf die Alarmierung zu einem LKW-Unfall mit einer verletzten Person eingegangen. Als die ersten Einsatzkräfte um 8.05 Uhr eintrafen, war schnell klar, dass es sich nicht nur um einen LKW-Unfall handelte, sondern auch ein unbekannter Gefahrstoff austrat.

Aus diesem Grund wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Sömmerda nachalarmiert. Während der Anfahrt, retteten die bereitstehenden Einsatzkräfte den verunfallten Fahrer sowie eine weitere Person.

Als der Gefahrgutzug zur Verfügung stand, galt es, den Gefahrstoff zu detektieren, die Leckage abzudichten bzw. den Gefahrstoff umzufüllen. Ferner musste die Dekontaminationsstrecke aufgebaut werden, um die geretteten Personen bzw. die eigenen Einsatzkräfte zu reinigen.

Gegen 10.15 Uhr war die Gefahr beseitigt, sodass die Einsatzkräfte abbauen konnten. Im Anschluss der Übung versorgte die Betreuungseinheit die Einsatzkräfte. Auch die Betreuungseinheit wurde unangekündigt alarmiert.

Insgesamt wurden an diesem Samstagmorgen beinahe 100 Einsatzkräfte aus den folgenden Feuerwehren beübt:

• Sömmerda
• Frohndorf
• Leubingen
• Straußfurt
• Weißensee
• Elxleben
• Kindelbrück
• Großrudestedt
• Kölleda
• Betreuungseinheit LK Sömmerda (DRK)

Ein besonderer Dank geht an die Einheiten, die an der Übung teilgenommen haben, sowie ans LDZ Straußfurt für die Zurverfügungstellung eines LKW.


Stand:03.12.2019


Außen alt, innen modern

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Schulbesichtigungen in Buttstädt und Vogelsberg

Der Landkreis Sömmerda konzentriert seine Bautätigkeit seit Jahren auf die Sanierung und den Ausbau der Schulen in seiner Trägerschaft. Weit über 100 Millionen Euro hat er seit 1990 in schulische Einrichtungen und Sportanlagen investiert.

Um mehr über die Unterrichtsbedingungen an den Schulstandorten zu erfahren und sich vor Ort einen Überblick über noch anstehende Maßnahmen zu verschaffen, war eine Kreistagsdelegation am 18. November 2019 gemeinsam mit Landrat Harald Henning, der Leiterin des Amtes für Schulen und Sport, Steffi Radestock, und Bauingenieurin Yvonne Janowski an den Grundschulen in Buttstädt und Vogelsberg auf Besichtigungstour.

Staatliche Grundschule „Sophienschule“ Buttstädt

Gleich zur Begrüßung nutzte Schulleiterin Anke Dolgow die Gelegenheit, ihren Gästen die „Wohlfühloase“ der Schule zu präsentieren. In einem nicht mehr genutzten Hortraum wurde erst kürzlich eine neue Bibliothek mit gemütlichen Sitzsäcken für die jungen Leseratten eingerichtet. Und auch sonst verbergen sich hinter der Backsteinfassade des altehrwürdigen Gebäudes aus dem Jahr 1892 keine verstaubten Klassenzimmer, sondern helle und einladende Räume für Unterricht und Hort.

Wie zufrieden Lehrer, Erzieher und Kinder mit den Bedingungen sind, wurde beim Rundgang durchs Schulhaus mit seinen individuell und kreativ gestalteten Fluren mehr als deutlich. Dabei gewährten Anke Dolgow und Hortleiterin Katrin Hoschke den Besuchern interessante Einblicke in die Klassenzimmer, die Aula und den sanierten Turnraum. Insgesamt hat der Landkreis in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 1,2 Millionen Euro in die grundhafte Instandsetzung des Schulstandorts investiert. Zuletzt wurde der Brandschutz verbessert und der schadhafte Parkettfußboden der Turnhalle durch einen neuen Linoleum-Sportboden ersetzt.

Anke Dolgow und ihrem 12-köpfigen Lehrer- und Erzieherkollegium macht die Arbeit in diesem schönen Umfeld Spaß. Ihre 120 Schützlinge aus Buttstädt, Rudersdorf und Hardisleben haben ausreichend Platz zum Lernen und Spielen. Dennoch gäbe es auch noch einige wenige Dinge, die verbessert werden könnten. So wünschen sich die Buttstädter zum Beispiel eine Schallschutzdecke für ihren Speiseraum, der sich in der ehemaligen Hausmeisterwohnung befindet.

Auch der Bolzplatz auf dem Schulhof sei so ein Sorgenkind. Mangels funktionierender Entwässerung bildeten sich bei Regen große Pfützen, die das Spielen tagelang unmöglich machten. Wie schnell hier Abhilfe geschaffen werden könne, hänge von der Finanzierung ab, erklärte Landrat Henning. Zwar seien im nächsten Haushalt wieder fast drei Millionen Euro für Investitionen an den Schulen eingeplant, doch das Geld reiche nicht für alle Vorhaben. Nichtsdestotrotz versprach er, gemeinsam mit dem Amt für Schulen und Sport nach einer Lösung für dieses Problem zu suchen.

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Staatliche Grundschule Vogelsberg

Einige Wünsche hat auch die Vogelsberger Schulleiterin Danny Kürsten. Gleichwohl man dem Schulhaus mit dem weitläufigen Außengelände seine bald 60 Jahre (fast) nicht ansieht. 1961 gebaut, diente die Vogelsberger Schule erst als Polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10. Ab 1973 wurde hier nach dem Zusammenschluss mit der POS Großbrembach die Oberstufe unterrichtet. 1991 folgte die Umwandlung zur Thomas-Müntzer-Regelschule. Und seit 2005 wird der Standort als Grundschule genutzt. Rund 140 Kinder aus Vogelsberg, Großbrembach, Kleinbrembach, Großneuhausen, Kleinneuhausen und Sprötau lernen aktuell hier.

Der Landkreis Sömmerda hat in den letzten Jahrzehnten mehr als 2,5 Millionen Euro in kontinuierliche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Vogelsberger Schule investiert. Ob Sanitäranlagen, Heizung, Fenster, Fassade, Dach oder Brandschutz – alles kam in die Kur. Größte Investition mit rund 1,37 Millionen Euro war der Ersatzneubau der Einfeldhalle, die nach knapp einjähriger Bauzeit Anfang Dezember 2014 feierlich eingeweiht worden war. „Die fünf Jahre Nutzung durch Unterricht und Sportvereine sieht man der Halle gar nicht an“, lobte Landrat Henning den guten Zustand des Gebäudes.

In einem guten Zustand sind auch das lichtdurchflutete Schulhaus und der Außenbereich mit Spielplatz, Kleinsportanlage, Grünem Klassenzimmer, Schulteich und Insektenhotel. „Nur unser Schulhof müsste mal erneuert werden“, informierte Danny Kürsten. Auf der Wunschliste stehe auch die Erweiterung, wenn möglich sogar der Neubau des Speiseraums.

Kurzfristig startende Bauarbeiten konnte der Landrat aber auch hier nicht versprechen. Beide Maßnahmen stünden zwar ab 2022 in der Planung, ob dann ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, sei aber nicht garantiert. „Oberste Priorität haben momentan Brandschutzmaßnahmen, die noch an einigen Schulen realisiert werden müssen“, betonte Landrat Henning.



Stand: 03.12.2019


Hilfsangebote sichtbar machen

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Aktion „Schau auf dein Umfeld – Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte!“

Häusliche Gewalt ist gegenwärtig und kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Der Begriff umfasst alle Formen der physischen, sexuellen, psychischen, sozialen und emotionalen Gewalt. Im Jahr 2018 hat die Thüringer Polizei 2.940 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Im Jahr davor waren es 2.887 Fälle. In 80 Prozent der Fälle gehen Frauen als Opfer häuslicher Gewalt hervor.

Auch im Landkreis Sömmerda ist häusliche Gewalt Realität. 2018 wurde die Polizei zu 97 Einsätzen aufgrund häuslicher Gewalt gerufen. Jedoch ist das Thema „Häusliche Gewalt“ noch immer angst- und schambehaftet und die Betroffenen schweigen. In der öffentlichen Diskussion wird dieses Problem zu oft verdrängt und als Privatsache abgetan.

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen am 25. November startete am 28. November 2019 landkreisweit eine Gemeinschaftsaktion des Netzwerkes Runder Tisch gegen häusliche Gewalt im Landkreis Sömmerda, den Gleichstellungsstellen des Landkreises und der Stadt Sömmerda, der Bäckerei-Innung der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda und weiterer Bäckereien im Landkreis.


Um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt im häuslichen Bereich zu setzen und das Thema ins Bewusstsein der Menschen zu tragen, verteilten die Aktionspartner auch vor dem Sömmerdaer Rathaus Botschaftstüten mit frischen Brötchen an Passantinnen und Passanten und informierten dabei über wichtige Hilfsangebote.

Bei dieser Aktion wurden in zahlreichen Bäckerei-Filialen Brötchentüten mit dem Botschafts-Flyer „Schau auf dein Umfeld – Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ über die Ladentheke gereicht. Der Flyer informiert über Telefonnummern der wichtigsten Hilfseinrichtungen und Fachberatungsstellen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.

Ziel der Aktionspartner ist es, Mitmenschen, Angehörige, Freunde und Nachbarn für das Thema „Häusliche Gewalt“ zu sensibilisieren und zu mehr Aufmerksamkeit im persönlichen Umfeld zu motivieren. Des Weiteren soll mit dieser Aktion die Scheu der Betroffenen, den ersten Schritt aus der häuslichen Zwangslage zu wagen und professionelle Hilfe anzunehmen, gemildert werden.


Stand:03.12.2019





25. BERUFS-INFOBÖRSE IN SÖMMERDA

Das Landratsamt Sömmerda und die Stadtverwaltung Sömmerda laden

am Mittwoch, den 1. April 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr
und
am Donnerstag, den 2. April 2020 von 9.00 bis 15.00 Uhr


wieder zum BERUFS-INFOABEND und zur BERUFS-INFOBÖRSE SÖMMERDA (BIB) in die Unstruthalle Sömmerda, Fichtestraße 23, ein. Die Veranstaltung feiert im kommenden Jahr Jubiläum – zum 25. Mal wird die Messe durchgeführt!

Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, die Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden zu unterstützen und Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über diverse Berufsbilder und Karrierechancen zu informieren.

Parallel zur BERUFS-INFOBÖRSE findet der 6. Ausbildungsparcours statt. Die Aussteller laden Jugendliche ein, an ihren Ständen berufstypische Tätigkeiten vor Ort auszuprobieren und wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten für den jeweiligen Ausbildungsberuf kennenzulernen. Wie in den Vorjahren wird es wieder ein Parcours-Gewinnspiel geben.

Der BERUFS-INFOABEND findet wieder im Vorfeld der BERUFS-INFOBÖRSE am 1. April 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Unstruthalle statt. Eltern erhalten gemeinsam mit ihren Kindern hier die Gelegenheit, direkt mit Vertretern der Ausbildungsunternehmen bzw. weiterführenden Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren können sie mit Vertretern der Kammerverbände sowie der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Staatlichen Schulamt Mittelthüringen wichtige Themen zu Ausbildung und Studium besprechen. Außerdem wird es Vorträge zu einzelnen Berufsfeldern geben.

Interessierte Unternehmen, die sowohl an der BERUFS-INFOBÖRSE als auch am 3. BERUFS-INFOABEND teilnehmen wollen, können sich bis 31. Januar 2020 anmelden. Die Anmeldeformulare liegen an den Servicepunkten des Landratsamtes Sömmerda und der Stadtverwaltung Sömmerda bereit. Außerdem können die Dokumente auf www.landkreis-soemmerda.de unter der Rubrik „Wirtschaft“ abgerufen werden.

Bei Fragen können Sie gerne eine E-Mail an wifoe@lra-soemmerda.de senden oder unter der Telefonnummer 03634 354-408 anrufen.

Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich über reges Interesse und vielfältige Ideen, die BERUFS-INFOBÖRSE, den BERUFS-INFOABEND und den Ausbildungsparcours mitzugestalten.



Stand: 03.12.2019



Aktion Wunschbaum 2019

aktueller Pressesartikel


Unter der Schirmherrschaft von Landrat Harald Henning führte das Jugendamt Sömmerda in diesem Jahr zum bereits 5. Mal die Aktion „Wunschbaum“ durch. Deren Ziel ist es, bedürftigen Kindern und Jugendlichen mit der Erfüllung eines Wunsches vor Weihnachten eine kleine Freude zu bereiten und auf die in Thüringen vorhandene Kinderarmut aufmerksam zu machen.

Insgesamt 47 Kinder und Jugendliche im Alter bis 15 Jahre, die nicht bereits in den Vorjahren an der Aktion teilgenommen haben, hatten einen Wunschzettel ausgefüllt und diesen dann an den Weihnachtsbaum auf dem Flur des Jugendamts gehängt. Erneut fanden sich viele Spender, die sich einen dieser Wunschzettel vom Baum abpflückten und die Kinderwünsche erfüllten.

Mit Spannung fieberten die Mädchen und Jungen am 9. Dezember der Geschenkübergabe im Familienzentrum des ASB Kreisverbands Sömmerda e.V. entgegen. Doch bevor Jugendamtsleiterin Martina Weise Watzek die liebevoll verpackten Präsente überreichte, stimmte sie gemeinsam mit den Kindern, Eltern und Großeltern das Lied „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ an und sorgte so für die passende Stimmung.


Stand: 16.12.2019


Traditionelle Weihnachtsvisite in der KMG-Klinik Sömmerda

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„Landrat dankte allen, die zum Erhalt des Sömmerdaer Krankenhauses beigetragen haben

In entspannter Atmosphäre trafen sich am Vormittag des 24. Dezember 2019 Landrat Harald Henning, der Ärztliche Direktor und Chefarzt des Sömmerdaer Krankenhauses, Dr. med. Peter Brand, sowie die leitenden Ärzte der Fachbereiche zur Weihnachtsvisite. Gemeinsam mit den Herren des Männergesangverein Sömmerda e.V. wollten sie diese schon langjährige Tradition fortsetzen.

Vor dem Rundgang blickten der Ärztliche Direktor und der Landrat auf das turbulente und für das medizinische und pflegerische Personal mit vielen Unsicherheiten verbundene Jahr zurück. Dr. med. Brand nannte 2019 ein bewegtes Jahr. Aufgrund der Insolvenz habe man lange Zeit nicht gewusst, ob und wie es weitergehen wird. Umso mehr freue es ihn, dass mit den KMG Kliniken ein neuer Träger gefunden wurde, der den Bestand des Hauses sichere und Planungen für Um- und Ausbauten des Krankenhauses in Sömmerda angekündigt habe.

Im vergangenen Jahr habe er wegen der Insolvenz Bauchweh ob des Weiterbestands des Hauses gehabt, so Landrat Harald Henning. Deshalb freue er sich besonders, auch in diesem Jahr die Tradition der Weihnachtsvisite fortsetzen zu können. Er dankte allen, die geholfen haben, das Krankenhaus zu erhalten. Mit den KMG Kliniken als Partner sehe er Licht am Ende des Tunnels. Die vom Träger geplanten erheblichen Investitionen stimmen ihn optimistisch, dass es weitergehen werde. „Ich bin stolz auf die Ärzte und die im Pflegebereich tätigen Mitarbeiter und werde alles für die Weiterentwicklung des Hauses tun“, versprach der Landrat. Er dankte nicht nur dem Klinikteam, sondern auch den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren, dem Rettungsdienst, der Polizei und allen, die an den Feiertagen ihren Dienst leisteten.

Zusammen mit Dr. med. Peter Brand und den leitenden Ärzten besuchte Harald Henning im Anschluss jede Station, um den ca. 60 großen und kleinen Patienten, die aufgrund gesundheitlicher Probleme Weihnachten nicht zu Hause sein konnten, Trost und aufmunternde Worte zu spenden, sie mit einem kleinen Präsent zu erfreuen, ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und baldige Genesung zu wünschen. Währenddessen sang auf den einzelnen Stationen der Männergesangverein Sömmerda bekannte Weihnachtslieder.

Während des Rundgangs lobten viele Patienten die gute medizinische und pflegerische Betreuung. Auf der Kinderstation freuten sich Sam und seine Mutter Mandy Gunkel aus Großenehrich über das Geschenk des Landrates. Der zweieinhalbjährige Junge hat das Williams Beuren-Syndrom, einen Gendefekt, und wurde über das Fest im Krankenhaus betreut.

Der gute Ruf der Klinik hatte Bruno Friedrich aus Bretleben bewegt, hier sein Knie operieren zu lassen. Auch er war des Lobes voll über die Versorgung und bereitete sich auf die Reha vor, in der er, begleitet von seiner Frau, weiter genesen wolle.

Ins Gespräch kamen Harald Henning und Dr. med. Brand während der Visite auch mit Renate Wicht aus Straußfurt. Gemeinsam mit ihrer Tochter, dem Schwiegersohn und dem Enkel, die sie gerade besuchten, erfreute sie sich auf dem Stationsgang an den weihnachtlichen Liedern des Chores.

Leider blieb jedoch der Wunsch nach einem Weihnachtsbaby 2019 im Sömmerdaer Krankenhaus unerfüllt.



Stand:06.01.2020





     
 
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