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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Nunmehr 22 „Bewegungsfreundliche Kindergärten“ im Landkreis

aktueller Presseartikel


„Kita „Pusteblume“ Großneuhausen erhielt erstmals das Qualitätssiegel

Zu den sieben Kindertagesstätten in Thüringen, die in diesem Jahr erstmals das Qualitätssiegel „Bewegungsfreundlicher Kindergarten“ erhielten, gehört auch die Kindertagesstätte „Pusteblume“ Großneuhausen. Damit tragen 22 Kindergärten im Landkreis dieses Siegel – der Spitzenwert in Thüringen. Seit dem Jahr 2011 gab es im Landkreis jährlich mindestens eine neue Verleihung.

Dass die 52 Mädchen und Jungen und ihr Erzieherteam diese Auszeichnung des Landessportbundes Thüringen zu recht bekommen haben, zeigten sie am 3. Dezember 2019 mit einem kleinen sportlichen Programm, angeleitet vom Erzieher Uwe Gericke, im Saal der Gaststätte „Am Park“ in Kleinneuhausen. Und da sie dieses Siegel zum ersten Mal verliehen bekamen, hatten sich viele Gratulanten eingefunden.

Zu ihnen gehörten u. a. der 1. Kreisbeigeordnete Hendrik Blose, Bürgermeister Torsten Köther, der Vorsitzende der Thüringer Sportjugend Robert Fischer, die Referentin im Landessportbund Thüringen e.V., Anette Weidensee, der Vorsitzende und der Vereinsberater im Kreissportbund Sömmerda e.V., Dieter Silabetzschky und Hubert Steinmetz, eine Vertreterin der Unfallkasse Thüringen, der 1. Vorsitzende des örtlichen Sportvereins SV Lossatal Großneuhausen 1990 e.V. Marcel Köhler sowie zahlreiche Eltern.

Mit der Übergabe der Urkunde und eines Schecks in Höhe von 200 Euro durch Robert Fischer an die Leiterin der Kita Sindy Strebe tragen nunmehr 22 Kindergärten im Landkreis dieses Siegel. Damit konnte der Landkreis seine führende Position im Freistaat Thüringen ausbauen. Eine Zuwendung in Höhe von ebenfalls 200 Euro nahm auch der Vorsitzende des Patensportvereins entgegen.

In dem in der Trägerschaft der Gemeinde befindlichen Kindergarten bietet das Erzieherteam den Mädchen und Jungen im Alter von einem bis sechs Jahren regelmäßig Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. In der Einrichtung ist Bewegung täglich Trumpf, ob beim Morgenkreis oder im großen Garten sowie an und mit den beweglichen Spielgeräten. Außerdem sind die Kinder bei jedem Wetter viel in der Natur unterwegs.

Wöchentlich treiben die Großen am Montag und die Kleinen am Dienstag im Sportraum der Gemeinde unter Anleitung des ausgebildeten Sportlehrers und Erziehers Uwe Gericke Sport. Ab Januar des kommenden Jahres wird Sindy Strebe den Drei- bis Sechsjährigen einen Yoga-Kurs anbieten. Eine Auswahl an Siegerurkunden und -medaillen zeigte den Gästen während der Ehrung, dass die „Pusteblume“-Kinder erfolgreiche Teilnehmer an den Bambini-Läufen im Landkreis und an den Hallenkreismeisterschaften ihrer Altersgruppen sind. Darüber hinaus haben die Mädchen und Jungen jeweils Samstag unter dem Dach des Kooperationssportvereins Gelegenheit, sich im Turnen und in der Leichtathletik auszuprobieren.

Auch eine ausgewogene Ernährung spielt im Kindergartenalltag eine große Rolle. Zu den Angeboten gehören hier die tägliche Obstpause und das gesunde Frühstück. Für so viel sportlichen Einsatz und gesunde Lebensweise erhielten die Mädchen und Jungen am 3. Dezember auch viele Geschenke. Neben T-Shirts und einer Spielkiste vom Landessportbund Thüringen e.V. und der Unfallkasse Thüringen freuten sich die sportbegeisterten Knirpse über ein Netz voller bunter Bälle, die ihnen der 1. Kreisbeigeordnete Hendrik Blose mitgebracht hatte. Er lobte die sportliche Begeisterung der Kinder und dankte den Mitarbeiterinnen der Einrichtung für ihr Engagement zum Wohle der Kinder.

Und natürlich wurde der feierliche Moment in einem Gruppenbild mit den Ehrengästen und den Kindern festgehalten.


Stand: 09.12.2019



Videoprojekt zur Zukunft des Nahverkehrs im Landkreis

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Mit der Verdichtung der transeuropäischen Eisenbahnnetze (TEN-V) entstehen gegenwärtig wichtige Verkehrsknotenpunkte. Neben großen Metropolen wie Frankfurt oder Paris ist auch Erfurt ein solcher Netzknoten. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Hauptknotenpunkten ist allerdings in vielen Fällen unzureichend, sodass Anwohner bisher nur eingeschränkt von der neuen Erreichbarkeit profitieren können.

An dieser Stelle setzt das Projekt „SubNodes“ (dt. „Sub-Knoten“) an. Es erarbeitet eine gemeinsame Strategie, wie die Rahmenbedingungen für die Stärkung bestimmter Knotenpunkte ausgebaut, die ÖPNV-Anbindungen der jeweiligen TEN-Knoten verbessert und Subknoten entwickelt werden können. Ziel ist die Schaffung eines attraktiven Angebots, von dem die Menschen und Unternehmen im Umland der Hauptverkehrsknoten langfristig profitieren.

Einer der Projektpartner und Modellregion für Thüringen ist der Landkreis Sömmerda. Eingebettet in das INTERREG CENTRAL EUROPE Kooperationsprogramm 2014-2020 werden im Rahmen des Projekts Erfahrungen über Regionen und Ländergrenzen hinweg ausgetauscht und der europäische Gedanke überregionaler Zusammenarbeit gelebt. Im Landkreis wird im Rahmen des Projekts erörtert, wie die Region stärker vom transeuropäischen Netz-Knoten Erfurt partizipieren kann.

Hierzu wurde untersucht, wie Sömmerda als Subknoten fungieren und zu einem Übergangspunkt zwischen Bahn- und Busverkehr gestaltet werden kann. Außerdem wurden Vorschläge erarbeitet, wie der Nahverkehr der Zukunft im Landkreis aussehen kann und welche Voraussetzungen hierfür zu schaffen sind.

Eine Möglichkeit stellt das Konzept des Integralen Taktfahrplans (ITF) dar. Dieses verfolgt die Idee eines Systems, in dem Busse und Bahnen aufeinander abgestimmt und in festen Linientakten verkehren. Im April dieses Jahres hat der Kreistag mit einem einstimmigen Beschluss die Bereitschaft für eine Umstellung auf das System signalisiert. So soll sich der neue Nahverkehrsplan des Kreises an den Zielen des ITF ausrichten.
Um auf das SubNodes-Projekt aufmerksam zu machen und den Bewohnern des Landkreises die Möglichkeiten eines Integralen Taktfahrplans näher zu bringen, finden in den kommenden Wochen in Zusammenarbeit des im Landkreis aufgewachsenen Videokünstlers Marcus Grysczok mit der Europa-AG des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Sömmerda mehrere Workshops statt, in denen im Stop-Motion-Verfahren ein Video erstellt wird. Dabei sollen vor allem persönliche Erfahrungen der Schüler – eine der wichtigsten Personengruppen im Busnahverkehr – in den kreativen Prozess einfließen. Zur Auftaktveranstaltung am 14. November 2019 wurden bereits erste Ideen entwickelt.

 

Stand: 26.11.2019


Prominenter Patenonkel für Isabella und Emilio

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Isabella und Emilio sind gerade einmal sechs Monate alt und haben nun einen prominenten Patenonkel. Als sechstes und siebtes Kind von Sandrina Hein und Steffen Kästner übernahm Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Ehrenpatenschaft für die beiden. Diese ist mit einer finanziellen Zuwendung verbunden.

Am 20. November 2019 hatte Landrat Harald Henning nun die schöne Aufgabe, stellvertretend die Patenschaftsurkunden an die Eltern zu übergeben. Er gratulierte ihnen zur Geburt ihrer Zwillinge und übergab ihnen zu ihrer Freude einen Drogeriegutschein über 100 Euro sowie eine Tüte mit Süßigkeiten für die fünf anderen Kinder der Familie Angelina (17 Jahre), Joshua (14), Luca (10), Patrice (6) und Viviana (4).

Das Licht der Welt erblickten Isabella und Emilio am 6. Mai diesen Jahres in der Sophienklinik Weimar. Da Isabella eine Minute nach ihrem Bruder geboren wurde, ist sie nunmehr das Nesthäkchen der Familie, die in Schloßvippach zuhause ist.



Stand:26.11.2019


Gefahrgutübung am 23. November 2019

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In den Morgenstunden des 23. November fand in Sömmerdaer Gewerbegebiet „Am Unterwege“ eine unangekündigte Großübung des Landkreises Sömmerda statt.


Um 7.56 Uhr war bei den Feuerwehren Sömmerda, Leubingen, und Frohndorf die Alarmierung zu einem LKW-Unfall mit einer verletzten Person eingegangen. Als die ersten Einsatzkräfte um 8.05 Uhr eintrafen, war schnell klar, dass es sich nicht nur um einen LKW-Unfall handelte, sondern auch ein unbekannter Gefahrstoff austrat.

Aus diesem Grund wurde der Gefahrgutzug des Landkreises Sömmerda nachalarmiert. Während der Anfahrt, retteten die bereitstehenden Einsatzkräfte den verunfallten Fahrer sowie eine weitere Person.

Als der Gefahrgutzug zur Verfügung stand, galt es, den Gefahrstoff zu detektieren, die Leckage abzudichten bzw. den Gefahrstoff umzufüllen. Ferner musste die Dekontaminationsstrecke aufgebaut werden, um die geretteten Personen bzw. die eigenen Einsatzkräfte zu reinigen.

Gegen 10.15 Uhr war die Gefahr beseitigt, sodass die Einsatzkräfte abbauen konnten. Im Anschluss der Übung versorgte die Betreuungseinheit die Einsatzkräfte. Auch die Betreuungseinheit wurde unangekündigt alarmiert.

Insgesamt wurden an diesem Samstagmorgen beinahe 100 Einsatzkräfte aus den folgenden Feuerwehren beübt:

• Sömmerda
• Frohndorf
• Leubingen
• Straußfurt
• Weißensee
• Elxleben
• Kindelbrück
• Großrudestedt
• Kölleda
• Betreuungseinheit LK Sömmerda (DRK)

Ein besonderer Dank geht an die Einheiten, die an der Übung teilgenommen haben, sowie ans LDZ Straußfurt für die Zurverfügungstellung eines LKW.


Stand:03.12.2019


Außen alt, innen modern

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Schulbesichtigungen in Buttstädt und Vogelsberg

Der Landkreis Sömmerda konzentriert seine Bautätigkeit seit Jahren auf die Sanierung und den Ausbau der Schulen in seiner Trägerschaft. Weit über 100 Millionen Euro hat er seit 1990 in schulische Einrichtungen und Sportanlagen investiert.

Um mehr über die Unterrichtsbedingungen an den Schulstandorten zu erfahren und sich vor Ort einen Überblick über noch anstehende Maßnahmen zu verschaffen, war eine Kreistagsdelegation am 18. November 2019 gemeinsam mit Landrat Harald Henning, der Leiterin des Amtes für Schulen und Sport, Steffi Radestock, und Bauingenieurin Yvonne Janowski an den Grundschulen in Buttstädt und Vogelsberg auf Besichtigungstour.

Staatliche Grundschule „Sophienschule“ Buttstädt

Gleich zur Begrüßung nutzte Schulleiterin Anke Dolgow die Gelegenheit, ihren Gästen die „Wohlfühloase“ der Schule zu präsentieren. In einem nicht mehr genutzten Hortraum wurde erst kürzlich eine neue Bibliothek mit gemütlichen Sitzsäcken für die jungen Leseratten eingerichtet. Und auch sonst verbergen sich hinter der Backsteinfassade des altehrwürdigen Gebäudes aus dem Jahr 1892 keine verstaubten Klassenzimmer, sondern helle und einladende Räume für Unterricht und Hort.

Wie zufrieden Lehrer, Erzieher und Kinder mit den Bedingungen sind, wurde beim Rundgang durchs Schulhaus mit seinen individuell und kreativ gestalteten Fluren mehr als deutlich. Dabei gewährten Anke Dolgow und Hortleiterin Katrin Hoschke den Besuchern interessante Einblicke in die Klassenzimmer, die Aula und den sanierten Turnraum. Insgesamt hat der Landkreis in den vergangenen zwei Jahrzehnten über 1,2 Millionen Euro in die grundhafte Instandsetzung des Schulstandorts investiert. Zuletzt wurde der Brandschutz verbessert und der schadhafte Parkettfußboden der Turnhalle durch einen neuen Linoleum-Sportboden ersetzt.

Anke Dolgow und ihrem 12-köpfigen Lehrer- und Erzieherkollegium macht die Arbeit in diesem schönen Umfeld Spaß. Ihre 120 Schützlinge aus Buttstädt, Rudersdorf und Hardisleben haben ausreichend Platz zum Lernen und Spielen. Dennoch gäbe es auch noch einige wenige Dinge, die verbessert werden könnten. So wünschen sich die Buttstädter zum Beispiel eine Schallschutzdecke für ihren Speiseraum, der sich in der ehemaligen Hausmeisterwohnung befindet.

Auch der Bolzplatz auf dem Schulhof sei so ein Sorgenkind. Mangels funktionierender Entwässerung bildeten sich bei Regen große Pfützen, die das Spielen tagelang unmöglich machten. Wie schnell hier Abhilfe geschaffen werden könne, hänge von der Finanzierung ab, erklärte Landrat Henning. Zwar seien im nächsten Haushalt wieder fast drei Millionen Euro für Investitionen an den Schulen eingeplant, doch das Geld reiche nicht für alle Vorhaben. Nichtsdestotrotz versprach er, gemeinsam mit dem Amt für Schulen und Sport nach einer Lösung für dieses Problem zu suchen.

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Staatliche Grundschule Vogelsberg

Einige Wünsche hat auch die Vogelsberger Schulleiterin Danny Kürsten. Gleichwohl man dem Schulhaus mit dem weitläufigen Außengelände seine bald 60 Jahre (fast) nicht ansieht. 1961 gebaut, diente die Vogelsberger Schule erst als Polytechnische Oberschule für die Klassen 1 bis 10. Ab 1973 wurde hier nach dem Zusammenschluss mit der POS Großbrembach die Oberstufe unterrichtet. 1991 folgte die Umwandlung zur Thomas-Müntzer-Regelschule. Und seit 2005 wird der Standort als Grundschule genutzt. Rund 140 Kinder aus Vogelsberg, Großbrembach, Kleinbrembach, Großneuhausen, Kleinneuhausen und Sprötau lernen aktuell hier.

Der Landkreis Sömmerda hat in den letzten Jahrzehnten mehr als 2,5 Millionen Euro in kontinuierliche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen an der Vogelsberger Schule investiert. Ob Sanitäranlagen, Heizung, Fenster, Fassade, Dach oder Brandschutz – alles kam in die Kur. Größte Investition mit rund 1,37 Millionen Euro war der Ersatzneubau der Einfeldhalle, die nach knapp einjähriger Bauzeit Anfang Dezember 2014 feierlich eingeweiht worden war. „Die fünf Jahre Nutzung durch Unterricht und Sportvereine sieht man der Halle gar nicht an“, lobte Landrat Henning den guten Zustand des Gebäudes.

In einem guten Zustand sind auch das lichtdurchflutete Schulhaus und der Außenbereich mit Spielplatz, Kleinsportanlage, Grünem Klassenzimmer, Schulteich und Insektenhotel. „Nur unser Schulhof müsste mal erneuert werden“, informierte Danny Kürsten. Auf der Wunschliste stehe auch die Erweiterung, wenn möglich sogar der Neubau des Speiseraums.

Kurzfristig startende Bauarbeiten konnte der Landrat aber auch hier nicht versprechen. Beide Maßnahmen stünden zwar ab 2022 in der Planung, ob dann ausreichende finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, sei aber nicht garantiert. „Oberste Priorität haben momentan Brandschutzmaßnahmen, die noch an einigen Schulen realisiert werden müssen“, betonte Landrat Henning.



Stand: 03.12.2019


Hilfsangebote sichtbar machen

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Aktion „Schau auf dein Umfeld – Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte!“

Häusliche Gewalt ist gegenwärtig und kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Der Begriff umfasst alle Formen der physischen, sexuellen, psychischen, sozialen und emotionalen Gewalt. Im Jahr 2018 hat die Thüringer Polizei 2.940 Fälle häuslicher Gewalt registriert. Im Jahr davor waren es 2.887 Fälle. In 80 Prozent der Fälle gehen Frauen als Opfer häuslicher Gewalt hervor.

Auch im Landkreis Sömmerda ist häusliche Gewalt Realität. 2018 wurde die Polizei zu 97 Einsätzen aufgrund häuslicher Gewalt gerufen. Jedoch ist das Thema „Häusliche Gewalt“ noch immer angst- und schambehaftet und die Betroffenen schweigen. In der öffentlichen Diskussion wird dieses Problem zu oft verdrängt und als Privatsache abgetan.

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen am 25. November startete am 28. November 2019 landkreisweit eine Gemeinschaftsaktion des Netzwerkes Runder Tisch gegen häusliche Gewalt im Landkreis Sömmerda, den Gleichstellungsstellen des Landkreises und der Stadt Sömmerda, der Bäckerei-Innung der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda und weiterer Bäckereien im Landkreis.


Um ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt im häuslichen Bereich zu setzen und das Thema ins Bewusstsein der Menschen zu tragen, verteilten die Aktionspartner auch vor dem Sömmerdaer Rathaus Botschaftstüten mit frischen Brötchen an Passantinnen und Passanten und informierten dabei über wichtige Hilfsangebote.

Bei dieser Aktion wurden in zahlreichen Bäckerei-Filialen Brötchentüten mit dem Botschafts-Flyer „Schau auf dein Umfeld – Häusliche Gewalt kommt nicht in die Tüte!“ über die Ladentheke gereicht. Der Flyer informiert über Telefonnummern der wichtigsten Hilfseinrichtungen und Fachberatungsstellen im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt.

Ziel der Aktionspartner ist es, Mitmenschen, Angehörige, Freunde und Nachbarn für das Thema „Häusliche Gewalt“ zu sensibilisieren und zu mehr Aufmerksamkeit im persönlichen Umfeld zu motivieren. Des Weiteren soll mit dieser Aktion die Scheu der Betroffenen, den ersten Schritt aus der häuslichen Zwangslage zu wagen und professionelle Hilfe anzunehmen, gemildert werden.


Stand:03.12.2019





25. BERUFS-INFOBÖRSE IN SÖMMERDA

Das Landratsamt Sömmerda und die Stadtverwaltung Sömmerda laden

am Mittwoch, den 1. April 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr
und
am Donnerstag, den 2. April 2020 von 9.00 bis 15.00 Uhr


wieder zum BERUFS-INFOABEND und zur BERUFS-INFOBÖRSE SÖMMERDA (BIB) in die Unstruthalle Sömmerda, Fichtestraße 23, ein. Die Veranstaltung feiert im kommenden Jahr Jubiläum – zum 25. Mal wird die Messe durchgeführt!

Ziel der Veranstalter und Organisatoren ist es, die Unternehmen bei der Gewinnung von Auszubildenden zu unterstützen und Schülerinnen und Schülern der Region die Möglichkeit zu geben, sich umfassend über diverse Berufsbilder und Karrierechancen zu informieren.

Parallel zur BERUFS-INFOBÖRSE findet der 6. Ausbildungsparcours statt. Die Aussteller laden Jugendliche ein, an ihren Ständen berufstypische Tätigkeiten vor Ort auszuprobieren und wichtige Fähigkeiten und Fertigkeiten für den jeweiligen Ausbildungsberuf kennenzulernen. Wie in den Vorjahren wird es wieder ein Parcours-Gewinnspiel geben.

Der BERUFS-INFOABEND findet wieder im Vorfeld der BERUFS-INFOBÖRSE am 1. April 2020 von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Unstruthalle statt. Eltern erhalten gemeinsam mit ihren Kindern hier die Gelegenheit, direkt mit Vertretern der Ausbildungsunternehmen bzw. weiterführenden Bildungseinrichtungen ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren können sie mit Vertretern der Kammerverbände sowie der Agentur für Arbeit, dem Jobcenter und dem Staatlichen Schulamt Mittelthüringen wichtige Themen zu Ausbildung und Studium besprechen. Außerdem wird es Vorträge zu einzelnen Berufsfeldern geben.

Interessierte Unternehmen, die sowohl an der BERUFS-INFOBÖRSE als auch am 3. BERUFS-INFOABEND teilnehmen wollen, können sich bis 31. Januar 2020 anmelden. Die Anmeldeformulare liegen an den Servicepunkten des Landratsamtes Sömmerda und der Stadtverwaltung Sömmerda bereit. Außerdem können die Dokumente auf www.landkreis-soemmerda.de unter der Rubrik „Wirtschaft“ abgerufen werden.

Bei Fragen können Sie gerne eine E-Mail an wifoe@lra-soemmerda.de senden oder unter der Telefonnummer 03634 354-408 anrufen.

Die Veranstalter und Organisatoren freuen sich über reges Interesse und vielfältige Ideen, die BERUFS-INFOBÖRSE, den BERUFS-INFOABEND und den Ausbildungsparcours mitzugestalten.



Stand: 03.12.2019



Fotoausstellung „Diversité“ des Frauenhauses Erfurt gastiert im Landratsamt Sömmerda

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Häusliche Gewalt ist gegenwärtig und kommt in allen gesellschaftlichen Schichten vor. Der Begriff umfasst alle Formen der physischen, sexuellen, psychischen, sozialen und emotionalen Gewalt. Seit 1991 finden Frauen und deren Kinder, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, im Frauenhaus Erfurt Schutz und Unterkunft. Im größten Frauenhaus Thüringens stehen 24 Plätze für Betroffene aus Erfurt, dem Landkreis Sömmerda und dem Ilmkreis zur Verfügung. Fünf Mitarbeiterinnen bieten psychosoziale Beratung und Begleitung, um einen Weg aus der erlebten Gewalt zu finden.
Trotz ihrer Brisanz bleibt die Thematik in der Öffentlichkeit vielfach unbeachtet. Um auf das Problem aufmerksam zu machen und Betroffene wie die Gesellschaft zu sensibilisieren, hat das Frauenhaus Erfurt anlässlich seines 25-jährigen Bestehens eine Fotoausstellung konzipiert, die im Herbst 2016 erstmals im Kunstraum des Erfurter Speichers zu sehen war.

Anlässlich des Internationalen Tages zur Beseitigung von Gewalt an Frauen am 25. November 2019 wurde die Ausstellung im Foyer des Landratsamts Sömmerda in der Wielandstraße eröffnet. Alexandra Meckling, Gleichstellungsbeauftragte im Landratsamt, Marjana Dunkel vom Erfurter Frauenhaus und Ellen van Hooff von der Erfurter „Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt“ freuten sich über die Gelegenheit, die großformatigen Porträts der Erfurter Fotografin Carolin Pfleger in Sömmerda zeigen zu können. Das Thema Gewalt gegen Frauen erfahre so die notwendige Öffentlichkeit, ohne klischeehaft oder plakativ zu wirken.

Unter dem Titel „Diversité“ entstanden gleichermaßen kunstvolle wie sensible Inszenierungen, die Erfurter Frauen in ihrer Vielfältigkeit in den Bildfokus stellen. Die Protagonistinnen wurden ausdrucksstark und würdevoll in Szene gesetzt und aktiv am Entstehungsprozess des Bildes beteiligt. Jede der Teilnehmerinnen konnte für sich die Aspekte „Schutz, Sicherheit, Stärke“ interpretieren und damit die Bildgestaltung beeinflussen. Durch die Inszenierung von Frauen mit und ohne Gewalterfahrungen soll ein Zeichen für gelebte Vielfalt und damit gegen jedwede gewaltsame Unterdrückung innerhalb von Partnerschaften gesetzt werden.

Noch bis Freitag, den 13. Dezember 2019, ist die Ausstellung im Landratsamt in der Wielandstraße 4 zu sehen.

 


Stand:03.12.2019



Investitionen, die sich lohnen

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Sömmerdaer Lindenschule und Salzmann-Regelschule können sich sehen lassen


Der Kreistag und die Kreisverwaltung setzen sich seit fast drei Jahrzehnten für die Inwertsetzung und Sanierung der Schulen in Trägerschaft des Landkreises ein. Weit über 100 Millionen Euro wurden seit 1990 für die Modernisierung von Gebäuden und Sportanlagen aufgewendet. Um sich über die Investitionstätigkeit und die Unterrichtsbedingungen an den Schulen des Landkreises zu informieren, lädt Landrat Harald Henning die Mitglieder des Kreistags, dabei vor allem die Vertreter des Schulträger- sowie des Bau- und Vergabeausschusses, regelmäßig zur Besichtigung ein. Am 4. November 2019 gingen die Kommunalpolitiker erneut auf Informationstour durch zwei Sömmerdaer Schulen.

Lindenschule Sömmerda

Erste Station war die Staatliche Grundschule „Lindenschule“, wo die Delegation von Schulleiterin Kati Eckardt begrüßt wurde. Sie lud die Besucher zunächst ins Computerkabinett, um ihnen einen kurzen Überblick über die allgemeinen Unterrichtsbedingungen und den Schulalltag zu geben. Für einen der Gäste, den Vorsitzenden des Ausschusses Schulen, Kultur und Sport Klaus Günther, war diese Präsentation zugleich ein Blick zurück auf sein erfolgreiches Wirken als langjähriger Leiter der Lindenschule. Nach 28 Dienstjahren hatte er erst im Juli dieses Jahres das Amt an Kati Eckardt übergeben.

Übergeben hat er auch eine Schule, die inhaltlich wie funktionell passende Rahmenbedingungen für Unterricht und Hort bietet. Neben einem ganzheitlichen Schulkonzept, das das eigentliche Lernen mit zahlreichen Aktivitäten und Angeboten am Nachmittag sowie einer fairen und offenen Elternmitarbeit ergänzt, sorgt auch der Landkreis als Schulträger seit vielen Jahren dafür, dass sich die aktuell 273 Schülerinnen und Schüler in 12 Klassen, die 15 Lehrer und 14 Erzieher in der Lindenschule wohlfühlen.

Seit 1992 wurden rund 4,45 Millionen Euro am Schulstandort investiert. Hier hat der Landkreis zum Beispiel seinen ersten Turnhallenneubau realisiert. Auch Haupt- und Hortgebäude der Schule kamen gründlich in die Kur. Zu den Ertüchtigungsmaßnahmen zählen auch die bislang erfolgten zwei Bauabschnitte der Schulhofsanierung und die Herrichtung der Außenanlagen. So entstanden hinter dem Hortgebäude eine neue Laufbahn mit Sprunggrube und ein eingezäunter Ballspielplatz, der vor allem bei den fußballbegeisterten Jungen hoch im Kurs steht.

Stolz berichtete Kati Eckardt von den vielen Nutzungsmöglichkeiten für Unterricht und Nachmittagsbetreuung an ihrer Schule. Neben den Klassenräumen stehen diverse Fachräume, z.B. für Werken, Musik, Tanz, Medien und Englisch zur Verfügung. Gern genutzt werden auch der Schulgarten, die kleine Bibliothek, die Schülerküche oder der Multifunktionsraum, wo unter anderem die Schulanfänger im ersten Schulhalbjahr noch die Möglichkeit zum Mittagsschlaf haben. Schön findet Kati Eckardt auch, dass nicht jeder Klassenraum zugleich Hortraum ist, sondern die Hortkinder nach dem Unterricht zum Teil in eine Umgebung mit spielerischer und kreativer Atmosphäre wechseln können.
Obwohl sie mit den Bedingungen sehr zufrieden ist, hat die Schulleiterin dennoch einige Wünsche. So bat sie, den dringend nötigen Schallschutz für den Speisesaal mit in die Maßnahmenplanung aufzunehmen. Hier stehen schon für die nächsten Jahre der 3. Bauabschnitt der Schulhofsanierung sowie die Wärmedämmung der Fassade des Hortgebäudes. Leider sehe sich der Landkreis stets gefordert, Prioritäten für den Einsatz der vorhandenen Mittel zu setzen, erklärte der Landrat. Kleinere Reparaturen, etwa die Beseitigung von Schäden am Parkett des Werkenraums, sollten aber zeitnah erfolgen, versprach er.

Staatliche Regelschule „Christian Gotthilf Salzmann“

Die älteste und „schönste Schule des Landkreises“ präsentierten Schulleiter Michael Vogel und seine Stellvertreterin Claudia Panier. Das altehrwürdige Gebäude war 1913 eingeweiht worden und erstrahlt heute dank des erheblichen finanziellen Aufwands seitens des Landkreises in neuem Glanz. Mehr als acht Millionen Euro sind seit 1992 in die grundhafte Sanierung des unter Denkmalschutz stehenden Schmuckstücks im Zentrum der Kreisstadt geflossen. In mehreren Bauabschnitten kamen unter anderem Heizung, Fassade, Fenster, Toiletten, Dach- und Sockelgeschoss in die Kur.

Auch der Umbau und die Modernisierung der alten Turnhalle zu einer Ein-Feld-Halle, der Einbau der Bibliothek in der ehemaligen Hausmeisterwohnung und der Lehrküche im Keller sowie die Einrichtung der Mensa im Verbinder zwischen Turnhalle und Schulgebäude zählen zu den zahlreichen Maßnahmen. Realisiert wurden zudem der Bau eines Kleinsportfeldes und einer Laufbahn sowie die Gestaltung der Außenanlagen mit Pausenhof, Fahrrad- und PKW-Stellplätzen. Auch die behindertengerechte Ausstattung der Schule freut Schulleiter Michael Vogel. Als erste Schule im Landkreis wurde hier zum Beispiel ein Aufzug installiert.

Beeindruckt zeigten sich die Besucher beim Rundgang von der zeitgemäßen Ausstattung der großzügigen Klassenräume und der modern eingerichteten Fachunterrichtsräume. In den Fluren verschmelzen Elemente aus Edelstahl und Glas mit dem Charme des über 100 Jahre alten Gebäudes. Nur noch der unsanierte Flachbau aus DDR-Zeiten stört etwas das Gesamtbild. Das ehemalige Hortgebäude der einstigen POS und jetzige Domizil des Schülercafés ist nicht sanierungswürdig.

Größere Sorgen bereitet Schulleiter Michael Vogel allerdings die angespannte Personalsituation. Über den eigentlich positiven Zuwachs an Schülerzahlen kann er sich nicht wirklich freuen, gibt es doch nicht genügend Lehrer dafür. Aufgrund Dauererkrankungen einiger Kollegen würden wöchentlich bis zu 50 Unterrichtsstunden ausfallen. Man versuche zwar, die Abschlussklassen sowie die Hauptfächer Mathematik, Deutsch und Englisch davon auszunehmen. Dennoch könne man nur den größten Notstand beseitigen, das eigentliche Problem sei langfristiger Natur. Allein der hohe Altersdurchschnitt seines Kollegiums und der fehlende Lehrernachwuchs vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern stellen die Schule künftig vor riesige Herausforderungen, so Vogel.

Hoffnungsvoller stimmte Harald Henning die Auskunft des Schulleiters, dass ein Medienkonzept, das jede Schule im Rahmen des „DigitalPakts Schule 2019 bis 2024“ vorlegen muss, vorhanden sei. Denn neben der energetischen Sanierung und Modernisierung treibt der Landkreis die Digitalisierung an seinen Schulen weiter voran. Zur Bewilligung von Fördergeldern von Bund und Land werden unter anderem eine Bestandsaufnahme bestehender und benötigter Ausstattung sowie ein technisch-pädagogisches Einsatzkonzept gefordert. „Wir wissen, was wir vorhaben und welche Voraussetzungen wir dafür benötigen“, erklärte der Schulleiter auf Nachfrage des Landrats.


Stand: 19.11.2019


Empfang von E-Rechnungen ab 27.11.2019


Ab 27.11.2019 ist der Landkreis Sömmerda gemäß § 14 des Thüringer Gesetzes zur Förderung der elektronischen Verwaltung (ThürEGovG) zum Empfang und zur Verarbeitung von „E-Rechnungen“ verpflichtet.

Die Ausstellung, Übermittlung und der Empfang der Rechnungen müssen demnach in einem strukturierten elektronischen Format erfolgen, welches die automatische und elektronische Verarbeitung ermöglicht. Diesen Anforderungen entsprechen derzeit die E-Rechnungs-Standards „xRechnung“ und „ZUGFeRD 2.0“.

Eine durch das Landratsamt Sömmerda beauftragte Leistung oder Lieferung kann ab dem 27.11.2019 mittels einer solchen E-Rechnung abgerechnet werden.

Die Übermittlung ist per E-Mail an das Postfach rechnung@lra-soemmerda.de zulässig. Ebenso kann die E-Rechnung mittels De-Mail an das Postfach rechnung@lra-soemmerda.de-mail.de übermittelt werden. Auch eine Übermittlung über das E-Rechnungs-Portal des Freistaates Thüringen ist zulässig.

Vorsorglich weisen wir darauf hin, dass inhaltlich oder semantisch fehlerhafte Rechnungen nicht verarbeitet werden, sondern nach Aufforderung in korrigierter Form erneut zu übermitteln sind.

Die zentrale Rechnungseingangsplattform des Freistaates Thüringen wird ab dem 27.11.2019 freigeschaltet. Sie ist über https://xrechnung-bdr.de erreichbar.



Stand: 19.11.2019


Die Opfer sind Mahnung für die Zukunft

aktueller Presseartikel


Mit einem Gottesdienst und einer Kranzniederlegung gedachte der Landkreis am Volkstrauertag, dem 17. November 2019, in Alperstedt all jenen, die in den beiden Weltkriegen im 20. Jahrhundert starben sowie den Opfern von Gewalt, Terror und Rassismus.

In der Sankt Martin-Kirche konnten Landrat Harald Henning, Bürgermeister Peter Hehne und Pfarrer Matthias Polney neben Vertretern der Landes- und Kommunalpolitik auch Einwohner sowie Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr des Ortes begrüßen.

Nach dem kurzen geschichtlichen Exkurs zur Entstehung und Bedeutung des Volkstrauertages durch den Bürgermeister betonte Pfarrer Matthias Polney in seiner Predigt, dass jeder Mensch, gleich welchen Alters, Geschlechts, Religion und Hautfarbe, Achtung und Würde verdient habe.
Landrat Harald Henning erinnerte in seiner Gedenkrede, dass sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge seit nunmehr 100 Jahren um die zahllosen deutschen Kriegstoten kümmere, deren Gräber pflege und erhalte. Nirgends sei die Botschaft „Nie wieder!“ eindrücklicher als auf den riesigen Gräberfeldern. Sie erinnern die Lebenden an die Vergangenheit und konfrontieren sie mit den Folgen von Krieg und Gewalt, so der Landrat. Die wichtigste Botschaft des Volkstrauertages sei, die Opfer niemals zu vergessen, denn ihre Schicksale seien Mahnung für die Zukunft.
Er sei froh, wie die meisten Menschen Krieg nur noch aus den Geschichtsbüchern zu kennen, so Harald Henning. Obwohl wir in einem der wohlhabendsten und stabilsten Länder der Welt leben, machten sich derzeit in der Gesellschaft Vorurteile, Neid und Unzufriedenheit bereit, stellte er fest. Eine wachsende Zahl der Menschen in unserem Land verliere das Bewusstsein dafür, welche Werte es sind, die uns Frieden und Wohlstand sichern. „Wenn wir zulassen, dass rechtsextreme Einstellungen selbstverständlich werden, menschenverachtende Parolen unwidersprochen bleiben, Hass und Gewalt wachsen, riskieren wir, dass sich Geschichte wiederholt“, so seine Mahnung.
Die entscheidende Lehre der beiden Weltkriege sei, dass nationalistische, rassistische und hetzerische Einstellungen nicht wieder an Boden gewinnen dürfen. „Wir alle tragen Verantwortung dafür, dass die Gräuel des Krieges nicht verharmlost und seine Auswirkungen nicht vergessen werden. Hass und Gewalt können niemals eine Lösung sein. Rassismus, Unterdrückung und Krieg müssen geächtet sein“, rief der Landrat auf. „Jeden Tag müssen wir dafür einstehen, dass Menschenrechte für alle gelten und dass wir aus unserer Geschichte die richtigen Schlüsse ziehen.“
Aufgabe aller sei, aus der Vergangenheit die Fähigkeit zur Versöhnung und zur Wahrung von Demokratie und Freiheit zu erhalten und diese an die nächste Generation weiterzugeben. Die Jugend müsse verstehen, dass es mit dem Gedenken am Volkstrauertag auch um ihr Leben und ihre Zukunft gehe und diese auf dem Spiel stehe, wenn sie vergisst, warum man Frieden erhalten müsse. Deshalb freue es ihn, so der Landrat, dass sich mit Anni Köllner und Leni Stöckle zwei junge Menschen bereit erklärten, das Totengedenken zu verlesen.

Unter den Klängen des Liedes „Ich hatte einen Kameraden“ legten Harald Henning und Peter Hehne sowie weitere politische Vertreter im Anschluss am Kriegerdenkmal Kränze nieder und verharrten mit den Anwesenden in einer Schweigeminute zu Ehren der Toten.
Musikalisch trugen die Nödaer Blasmusikanten sowie der Kirchenchor zur würdevollen Ausgestaltung des Gottesdienstes und des Gedenkens bei.


 
Stand: 26.11.2019

Frieda Althans ist mit 107 Jahren älteste Einwohnerin des Landkreises

aktueller Presseartikel

„Dass Sie wieder an mich gedacht haben“, freute sich Frieda Althans über die Blumen und das Präsent, mit denen ihr Landrat Harald Henning am 18. November 2019 zum tags zuvor begangenen 107. Geburtstag in Kleinbrembach gratulierte. Auch Bürgermeisterin Beate Raube und Marlies Braun vom VdK-Kreisverband Sömmerda waren gekommen, um der ältesten Einwohnerin des Landkreises Sömmerda beste Grüße und Wünsche für das neue Lebensjahr zu überbringen.

Es gehe ihr soweit ganz gut. Nur das Gedächtnis spiele ihr immer mal einen Streich, berichtete Frieda Althans dem Landrat. Das sei angesichts ihres hohen Alters nicht schlimm, trösteten sie ihre Gäste. Immerhin hat die 1912 geborene Frau viel erfahren müssen, erlebte zwei Kriege und verlor dabei in Russland ihren Mann. Halt und Geborgenheit geben ihr Sohn Bernd mit seiner Frau Sabine und Enkelsohn Peter. Vor allem seit sie nach einem Sturz im Jahr 2017 bettlägerig ist. Unterstützung und Hilfe bekommt die sympathische Seniorin auch von ihrer Nachbarin Karin Angelroth und den Schwestern der Diakonie Buttstädt. Frieda Althans ist sehr dankbar darüber, dass sie von allen so liebevoll betreut wird.
„Ich war immer freundlich zu jedem“, blickte sie auf ihr bisheriges Leben zurück. „Das hat mir meist weitergeholfen. Und außerdem bin ich ein Sonntagskind“, erzählte sie lachend.

Landrat Harald Henning verabschiedete sich herzlich von der Jubilarin und versprach, im kommenden Jahr zum dann 108. Geburtstag ganz sicher wieder zu den Gratulanten zu gehören.


Stand:26.11.2019



     
 
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