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Aktuelles aus dem Landkreis

 

Wer will fleißige Handwerker sehen?

aktueller Presseartikel


Schulbesichtigungen in Haßleben und Elxleben

Am Montag nach den Osterferien herrschte an der „Heinz Sielmann“-Grundschule Haßleben und der Regelschule Elxleben rege Betriebsamkeit. Und das nicht nur, weil der Unterricht wieder begonnen hat. Wer fleißige Handwerker bei der Arbeit beobachten möchte, ist derzeit an diesen Schulen genau richtig.

Neugierig waren auch die Mitglieder des Schulträger- und des Bau- und Vergabeausschusses, die sich am 9. April 2018 gemeinsam mit Landrat Harald Henning, dem 2. Kreisbeigeordneten Peter Liebe sowie Sozialdezernent Thomas Schorcht und der Leiterin des Schulverwaltungsamts Steffi Radestock von den Bauingenieuren Uwe Dittmann und Robert Möller zeigen ließen, was an den beiden Schulstandorten gerade im Entstehen ist.

„Heinz Sielmann“-Grundschule Haßleben

In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind bereits rund zwei Millionen Euro in die Sanierung der Haßlebener Grundschule geflossen. So kamen zwischen 1996 und 1998 Dach, Fußböden, Heizung, Sanitärbereich und Treppenhaus des seit 1848 als Schule genutzten Gebäudes in die Kur. Und nach der endgültigen Entscheidung für den Schulstandort Haßleben investierte der Landkreis rund 1,6 Millionen Euro in die Komplettsanierung des Schulgebäudes und den Neubau eines dreigliedrigen Neubaus mit Sport-, Werken- und Speiseraum.

Dieser Neubau besticht durch eine zeitgemäße Architektur, die im Jahr 2009 sogar beim „Tag der Architektur“ Aufnahme fand. Die Veranstalter loben die differenzierte Fassadengestaltung, welche die unterschiedliche Nutzung der einzelnen Baukörper von außen ablesbar mache. Zur Ergänzung des von der Straßenseite eher zurückhaltend wirkenden Schulgebäudes sei es gelungen, ein Gebäudeensemble zu errichten, das sich mit seinen klaren Formen und angenehmen Proportionen harmonisch in die vorhandene Struktur einfügt.

Eine Bereicherung in diesem Ensemble wird dann sicher auch das moderne Hortgebäude sein. Der eingeschossige, barrierefreie Neubau wird mit einem 20 m² großen Verbindungsbau an den bestehenden Speiseraum des Schulgebäudes angeschlossen. Auch dieser wird im Zuge der Arbeiten um 35 m² erweitert. Nach Fertigstellung stehen der Schule dann vier Hort- bzw. Klassenräume mit einer Größe zwischen 56 und 78 m², ein Differenzierungsraum, eine Bibliothek, ein Umkleideraum für insgesamt 100 Schüler sowie Büroräume zur Verfügung.
Zwei der Horträume können nach Bedarf zu einem großen Raum mit einer Raumgröße von ca. 120 m² verbunden werden. Die Hort- und Klassenräume haben einen direkten Ausgang ins Freie. Mit einer Größe von 130 m² wird das Foyer den Haßlebener Grundschülern als gemeinsamer Lern- und Spielbereich zur Verfügung stehen.

Für angenehme Temperaturen sorgt eine Fußbodenheizung, die an die bereits bestehende Heizungsanlage angeschlossen werden kann. Außerdem erhält der Neubau eine Wärmedämmfassade im Niedrigenergiestandard, dreifach verglaste Aluminiumfenster mit Verschattungsanlage und eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung.

Nach den zügig durchgeführten Tiefbau- und Gründungsarbeiten wird aktuell am Mauerwerksbau und dem weiterführenden Stahlbetonbau gearbeitet. Parallel dazu wird die Gründung für die Erweiterung des Speiseraums vorangetrieben. Während die Gewerke Elektroinstallation, Heizung-Lüftung-Sanitär, Metallbau (Fenster und Türen) und Dachdeckerarbeiten bereits vergeben sind, ist die Ausschreibung für den Trockenbau in Vorbereitung.
Schulleiterin Gabriele Blume war die Freude über den Fortschritt auf der Baustelle hinter dem Schulgebäude deutlich anzusehen. Trotz mancher Einschränkung im Schulbetrieb, die die Bauarbeiten so mit sich bringen – Lärm, Staub, beengte Platzverhältnisse und der vorübergehende Verlust des Pausenhofs – beobachten Schüler und Lehrer Tag für Tag begeistert das Geschehen und sehnen die Fertigstellung des neuen Hortgebäudes herbei.
Während der Bauphase kann die Schule das alte Hortgebäude aus DDR-Zeiten noch nutzen, bevor es anschließend abgerissen wird. Denn dessen schlechter baulicher Zustand ist der Grund, warum der Bau-und Vergabeausschuss im Oktober 2016 den Neubau an anderer Stelle auf dem Schulgelände beschlossen hat. Eine Sanierung des maroden Gebäudes hätte sich nicht gelohnt. Deshalb investiert der Landkreis rund 1,3 Millionen Euro aus Eigenmitteln, um die Bedingungen am Schulstandort nochmals zu verbessern.

Staatliche Regelschule Elxleben

„Räume erobern“ lautet das Motto der diesjährigen Projektwoche, deren Ergebnisse die Schule zum Tag der offenen Tür am 23. April präsentieren wird. Dazu passend wollen Schüler und Lehrer auch den neuen Anbau „in Beschlag nehmen“. Allerdings herrscht derzeit noch Hochbetrieb auf der Baustelle, wenngleich manche der Klassen- und Verwaltungsräume bereits fertig eingerichtet sind.

In den vergangenen Monaten ist am Schulstandort Elxleben ein dreigeschossiger, barrierefreier Neubau mit Personenaufzug entstanden, der künftig Platz bieten wird für fünf Fachunterrichtsräume einschließlich Vorbereitungsräumen, einen Mehrzweckraum, vier so genannte Differenzierungsräume, Pausen- und Foyerbereiche, Sanitärbereiche, einen Speisesaal/Aula, ein Schulleiterzimmer, das Sekretariat sowie Lehrer- und Beratungslehrerzimmer.

Eigentlich hätten Schüler und Lehrer den Neubau bereits im vergangenen Herbst beziehen sollen. Zur Grundsteinlegung Anfang Mai 2016 waren alle Beteiligten voller Hoffnung, dass der Erweiterungsbau mit Beginn des aktuellen Schuljahrs fertiggestellt sein würde. Doch unter anderem schwieriger Baugrund und Probleme bei der statischen Berechnung führten zu Verzögerungen im Bauablaufplan, die den Bezugstermin immer weiter nach hinten schoben.

„Das ist sehr, sehr ärgerlich“, beklagte Landrat Harald Henning die Bauzeitverlängerung. Nach dem Einzug in das großzügige, helle und moderne Gebäude sind die Strapazen durch die Bauarbeiten aber hoffentlich schnell vergessen. Aktuell wird mit Hochdruck an der Fertigstellung des Innenausbaus gearbeitet. Für Schüler und Lehrer hat die Zeit der Einschränkungen und des Zusammenrückens jedenfalls bald ein Ende.
Und auch wenn nicht alles so reibungslos verlief wie gewünscht, hat der Landkreis als Bauherr mit dieser Investition erneut bewiesen, wie wichtig ihm als Schulträger die räumlichen Voraussetzungen sind, um für beste Unterrichtsbedingungen an seinen Schulstandorten zu sorgen. Fast 9,5 Millionen Euro sind in den vergangenen 20 Jahren allein in die Modernisierung der Regelschule Elxleben geflossen, etwa für die Sanierung des Dachs, der Sanitäranlagen oder der Heizung. Auch mehrere Fachunterrichtsräume kamen in die Kur. Die größten Investitionen waren der Neubau einer Zweifeld-Sporthalle für rund 3,45 Millionen Euro (inkl. 1,3 Millionen Euro Fördermittel) und zuletzt der Erweiterungsbau für insgesamt 4,8 Millionen Euro, den das Land mit über 2,4 Millionen Euro bezuschusste.

Schulleiterin Susanne Quiering lobte die vorbildliche Investitionspolitik des Landkreises. Zwar hätten die vergangenen zwei Jahre Schülern und Lehrern viel abverlangt, dennoch überwiegt die Vorfreude auf das neue Unterrichtsgebäude. Nun sei es an ihnen, dieses mit Leben zu füllen, gab Landrat Henning der Schulleiterin mit auf den Weg. In Anbetracht des motivierten und engagierten Lehrerteams mache er sich hier aber wenig Sorgen. In diesem Zusammenhang hob Sozialdezernent Thomas Schorcht die geringe Schulabbrecherquote der Regelschule Elxleben hervor. Sie sei ebenfalls ein deutliches Zeichen des guten Schulklimas, von dem sich Landrat Harald Henning dann am Tag der offenen Tür selbst ein Bild machen möchte.


Stand: 17.04.2018




Jubiläumsveranstaltung am 3. und 4. November 2018


Wenn am 3. und 4. November zahlreiche Unternehmen ihre Leistungskraft präsentieren und aktuelle Innovationen vorstellen, ist die Unstruthalle in Sömmerda wieder Anziehungspunkt für Tausende von Besuchern. Seit 1994 ist die SÖM – die Leistungsschau der Wirtschaft im Landkreis Sömmerda – fester Bestandteil im wirtschaftlichen Leben der Region. In diesem Jahr ist es die nunmehr 25. Veranstaltung dieser Art in Folge. Sowohl die stabile Ausstellerzahl als auch das ungebrochene Besucherinteresse bestätigen das Konzept und die Bedeutung der SÖM für den Landkreis.

Traditionsgemäß wird die SÖM durch das Landratsamt Sömmerda in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Sömmerda, der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda und dem Regionalen Service Center der IHK Erfurt organisiert. In Vorbereitung ist der dritte und letzte Teil der Sonderausstellung „Zwei Jahrhunderte Industriegeschichte in Sömmerda“, der wichtige Etappen der beispielhaften Wirtschaftsgeschichte der Stadt und des Landkreises in der Zeit von 1945 bis heute in den Fokus rückt.

Anmeldungen ab sofort möglich

Die SÖM wird von den Ausstellern wie auch den Gästen als wertvolle Handels- und Kommunikationsplattform der Wirtschaft, des Handwerks und der Dienstleistungsbranche geschätzt. Neben der Präsentation ihrer Angebote und der Kontaktpflege mit Kunden und Partnern steht für viele Unternehmen aber auch zunehmend die Gewinnung von Fachkräften im Vordergrund. Nutzen Sie das kostengünstige Angebot und kommen Sie als Aussteller zur SÖM 2018. Die Anmeldeunterlagen finden Sie in Kürze im Internet auf unserer Homepage www.landkreis-soemmerda.de sowie auf www.ausstellung-soem.de.

Anmeldeformular

Ihre Ansprechpartner:

Landratsamt Sömmerda
Amt für Öffentlichkeitsarbeit   
Frau Trabitzsch, Tel.: 03634 354-400

Stadtverwaltung Sömmerda
Wirtschaftsförderung
Frau Fuchs
Tel.: 03634 350-302

Kreishandwerkerschaft Sömmerda  
Frau Radtke
Tel.: 03634 3176171 
  
IHK Regionales Service Center
Herr Meier
Tel.: 03634 612661


Stand: 06.04.2018

Delegierte wählten neue Führungsspitze des Kreissportbundes

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Bernd Sömmer zum Ehrenvorsitzenden ernannt

Dieter Silabetzschky ist der neue Vorsitzende des Kreissportbundes Sömmerda e.V (KSB). Ihm zur Seite stehen im Vorstand Andreas Bier (1. Stellvertreter), Christian Karl (2. Stellvertreter), Michael Kahle (Schatzmeister), Andrea Parsche (Frauensportbeauftragte), Oda Franke (Seniorensportbeauftrage), Annekathrin Gold (Jugendsportbeauftragte) sowie Dr. Konrad Mittag, Stefan Schwarzer, Gerhard Gutwasser und Jens Andreß. Kassenprüfer sind Wolfgang Gerard und Sigrid Becke. Einstimmig gewählt wurden sie beim 10. Kreissporttag am 7. April in der Unstruthalle Sömmerda von den Delegierten der 137 Sportvereine des Landkreises, die insgesamt 12.343 Mitglieder vertraten.

Vor der Wahl sowie den Ehrungen und Grußworten der Gäste, zu denen unter anderem der Vorsitzende des Landessportbundes Thüringen (LSB) Peter Gösel, Landrat Harald Henning und Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt gehörten, bilanzierte der stellvertretende Vorsitzende Andreas Bier die Arbeit des Kreissportbundes im vergangenen Jahr.

Stolz teilte er den Anwesenden mit, dass die Olberslebener Sportvereinigung 1914 e.V. zu den drei Thüringer Vereinen und zwei Fachverbänden im Freistaat gehört, die das erstmals im Jahr 2017 vom LSB vergebene Präventionssiegel „Sportverein aktiv im Kinderschutz“ verliehen bekommen haben. Von den knapp 800 Olberslebenern gehört über ein Drittel der Sportvereinigung an.

Im Landkreis gibt es 1.000 Übungsleiter, die regelmäßig das Training der Mitglieder leiten. 495 von ihnen haben eine gültige Lizenz des Deutschen Olympischen Sportbundes. Mit einem Organisationsgrad von 17,6 Prozent im selbstverwalteten Sport liege der Landkreis nach wie vor über dem Durchschnitt des LSB von 17 Prozent, so Andreas Bier. Die meisten Mitglieder (3.745) sind im Fußball organisiert. 21 Übungsleiter haben 2017 erfolgreich die Grundlagenausbildung zur qualitativen sportlichen Betreuung der Mitglieder und Vereine absolviert. In diesem Jahr findet der Lehrgang am 15. und 16. Juni sowie am 22. und 23. Juni in Sömmerda statt.

Von den 51 Kindertagesstätten im Landkreis beteiligen sich 30 mit etwa 1.000 Kindern und Jugendlichen am Projekt „Kindertagesstätte-Schule-Sportverein“, das ist eine Spitzenposition im LSB. In diesem Projekt haben 2017 die Vereine des Landkreises fast 100 Anträge auf Unterstützung gestellt. Der LSB überwies ihnen im vergangenen Jahr 9.500 Euro.

Führende Kraft im LSB Thüringen ist der KSB Sömmerda auch im Projekt „Qualitätssiegel bewegungsfreundliche Kindertagesstätte“. 20 Kindergärten im Landkreis tragen derzeit dieses Siegel. Erstmals verliehen bekamen es in den Jahren 2016 und 2017 die Kitas „Hardislebener Spatzen“, „Bummi“ Großbrembach, „Am Tafelberg“ Udestedt, „Bummi“ Ollendorf und der „Fröbel-Kindergarten“ in Gebesee. Die Verlängerung des Qualitätssiegels um weitere vier Jahre erreichten in den vergangenen drei Jahren 12 Kitas.
Eine Bereicherung für den Sport im Landkreis seien die Wettbewerbe im Rahmen von „Jugend trainiert für Olympia“, so Andreas Bier. An den 40 Wettkämpfen in acht Sportarten nahmen über 3.000 Schüler von 17 Grundschulen, acht Regelschulen und drei Gymnasien teil. Das sei ein Rekordergebnis.

Positiv benannte Andreas Bier, dass besonders Sportvereine in Kölleda, Sömmerda und Weißensee Menschen mit Migrationshintergrund aufnehmen und diese nicht nur sportlich betreuen, sondern ihnen auch Hilfe im Alltag geben. Der LSB stellte dem KSB dafür 3.680 Euro zur Verfügung.

Außerdem informierte der stellvertretende Vorsitzende des KSB, dass das Referat Leistungssport des LSB folgende Sportarten und Vereine des Landkreises aufgrund ihrer Leistungen 2017 für besonders förderwürdig halten und diese mit insgesamt 10.000 Euro von der Sparkasse Mittelthüringen unterstützt werden:

- Landesstützpunkt Kanu/Slalom Kanu-Club Sömmerda e.V.
- Talentleistungszentrum Fußball Fußballsportverein Sömmerda e.V.
- Talentleistungszentrum Gewichtheben Kraftsportverein Sömmerda e.V.
- Talentleistungszentrum Radsport Straße und Bahn Radsportverein Elxleben e.V. und Sportverein Sömmerda, Abteilung Radsport
- Talentfördergruppen Sportschießen Schützenverein Geratal Elxleben 1957 e.V. und Schützenverein Kleinneuhausen e.V.
- Förderung Ringen  Sportverein Sömmerda, Abteilung Ringen

Andreas Bier schloss seine Ausführungen mit einem Dank an die Politik, den Landessportbund, die Kommunen, Sponsoren und Spendern für die Unterstützung des Vereinssports im Landkreis. Er verband das mit der Bitte, den Vereinen auch weiterhin die Sportstätten kostenlos zur Nutzung zu überlassen und bei der Sportförderung keine Abstriche zuzulassen.

Diese Bitte griff Harald Henning in seinem Grußwort auf. Auch künftig werde der Landkreis den Sportvereinen die Hallen und Sportanlagen kostenlos zur Verfügung stellen, „denn wir wissen, warum wir die Sportvereine in dieser Form unterstützen“, betonte der Landrat. Der Landkreis habe in den vergangenen Jahren im Sportbereich Werte in Millionenhöhe geschaffen. Alle Schulsporthallen seien in einem tadellosen Zustand. Wie kaum ein anderer Landkreis in Thüringen könne man eine flächendeckende Versorgung mit ausgezeichneten Sportstätten vorweisen.

Im Kreishaushalt seien auch 2018 wieder 100.000 Euro zur Unterstützung der Sportvereine im investiven Bereich eingestellt. Harald Henning rief auf, diese Fördermöglichkeit zu nutzen. 2017 habe man damit zehn Projekte, unter anderem den Bau einer neuen Flutlichtanlage in Kölleda oder einer Ballfanganlage am Sportplatz Sprötau, mit einer Gesamtsumme von 94.000 Euro anschieben können.
Der Landrat dankte allen, die sich ehrenamtlich in den Sportvereinen engagieren. Sporttreiben im Verein sei mehr als nur eine sinnvolle und nützliche Freizeitbeschäftigung. Sein besonderer Respekt gelte der breitensportlichen Arbeit in den Vereinen, vor allem im Kinder- und Jugendbereich. Gerade hier werde Unentbehrliches geleistet, indem jungen Menschen Tugenden wie Fleiß, Disziplin oder Mannschaftsgeist vermittelt werden.

Auch der LSB-Vorsitzende Peter Gösel dankte den Sportvereinen des Landkreises für ihren Einsatz. Der KSB Sömmerda habe einen beachtlichen Anteil an den sportlichen Erfolgen und Ergebnissen im Freistaat Thüringen.
Peter Gösel, Harald Henning und Andreas Bier nutzten den 10. Kreissporttag, um engagierte und langjährige Mitglieder der Sportvereine zu ehren. Ausgezeichnet wurden mit der

Ehrennadel des Kreissportbundes in Bronze: Sabrina Schulze (CV 1894 Guthmannshausen e.V.), Dirk Hesse (SV Vogelsberg e.V.), Stefan Klein (SV B-W Gangloffsömmern/Schilfa e.V.), Dietmar Merk (Schützengilde 91 Rastenberg e.V.), Dirk Springer (Kraftsportverein Sömmerda 1910 e.V.), Steffen Tschiche (SV Witterda e.V.), Marcel Bauer (Drehstäbe Sömmerda e.V.)

Ehrennadel des Kreissportbundes in Silber: Uwe Schlegel (SV 1921 Ottenhausen e.V.), Frank Jäger (SV Zur Linde Sprötau e.V.), Heiko Koch (Reit- und Fahrverein Witterda e.V.), Andrea Parsche (SV Aerobic Nöda e.V.)

Ehrennadel des Kreissportbundes in Gold: Hans-Jürgen Schneider (Seesportverein Sömmerda e.V.), Ines Lamm (Hobbysportverein Eßleben/Teutleben e.V.), Michael Winzer (Kegelverein Udestedt e.V.), Dieter Teich (Schützenverein Walschleben 1999 e.V.)

Ehrennadel des Landessportbundes: Erich Mayer (Sport- und Kulturverein Scherndorf e.V.), Tobias Schmidt (SV 1909 Schloßvippach e.V.), Manfred Dölle (Zucht-Reit- und Fahrverein Birkenhof e.V.), Dieter Schironski (Schützen Union e.V.), Veit Neblung (Shotokan-Karate-Dojo Sömmerda e.V.)

GutsMuths-Plakette in Bronze: Jörg Kaiser (DLRG Sömmerda e.V.), Lutz Brandt (Heimat- und Schützenverein Teutleben e.V.)

GutsMuths-Plakette in Silber: Peter Edling (Freizeitsportverein Beichlingen e.V.)

GutsMuths-Plakette in Gold: Günther Habermann (FC Weißensee 03 e.V.) und Dieter Silabetzschky (HSV Sömmerda 05 e.V.)

In einer emotional bewegenden Abstimmung folgten die Delegierten dem Antrag des Vorstandes und ernannten einstimmig den scheidenden Vorsitzenden Bernd Sömmer zum Ehrenvorsitzenden des Kreissportbundes Sömmerda e.V. Er gehörte 1990 zu den Gründungsmitgliedern des KSB e.V. und war ab 1996 dessen Vorsitzender. Gesundheitliche Gründe zwangen ihn, nicht mehr für dieses Amt zu kandidieren. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit und Hochachtung erhoben sich alle Anwesenden von ihren Plätzen und dankten Bernd Sömmer mit herzlichem Applaus. Der ebenfalls scheidende Schatzmeister Dirk Schedensack wurde Ehrenmitglied des KSB.


Stand:17.04.2018




 

Sorbus aucuparia schmückt künftig den Beizberg

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Obwohl er fast vollständig im Territorium der Gemeinde Nöda liegt, ist der größte der so genannten „Erfurter Seen“ unter dem Namen des Nachbarorts bekannt. Dessen ungeachtet ist der Alperstedter See aber auch für viele Nödaer ein beliebtes Ausflugsziel. So auch für Landrat Harald Henning, der sich in den vergangenen Jahren darüber geärgert hatte, dass für einen von Randalierern zerstörten Baum auf dem Aussichts- und Rastplatz Beizberg am Westufer des Sees kein Ersatz geschaffen worden war. Um dieser unbefriedigenden Situation ein Ende zu bereiten, spendierte Henning kurzerhand einen neuen Baum.

Unterstützt vom Landschaftspflegeverein Weißensee und der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft Erfurter Seen, die sich künftig um das Gießen kümmern soll, wurde die junge Vogelbeere am Nachmittag des 4. April 2018 in die Erde gebracht. Rechtzeitig vor dem aufkommenden Gewitter hatten Landrat Harald Henning, Andrea Fritsche, Rolf Schulz und Nödas Bürgermeister Stefan Berth das Bäumchen in die Erde gebracht, in der Hoffnung, dass es gut anwachse, es vor Vandalismus verschont bleiben möge und den Besucher des Alperstedter Sees, egal aus welchem Ort sie kommen, noch lange Schatten spenden möge.


Stand: 17.04.2018

Heimische Natur im Fokus

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Ausstellung „Tierfotografie – Zugang zur heimischen Tierwelt“ noch bis 13. April im Foyer des Landratsamts in der Wielandstraße zu sehen

Nicht nur für seinen Beruf ist Ulrich Krämer auf der ganzen Welt unterwegs. Auch für sein Hobby, die Tier- und Naturfotografie, nimmt der vielbeschäftigte Inhaber eines Unternehmens für Kunststoff- und Gerätetechnik in Sömmerda ausgedehnte Reisen auf sich. Um die Objekte seiner Begierde – Schneeleoparden, Grizzlybären oder Wale – vor die Linse zu bekommen, war ihm bislang kein Weg zu weit.

In jüngster Zeit geht Ulrich Krämer aber häufiger in vertrauten Gefilden auf Fotopirsch. Ob Hainich, Kyffhäuser oder die Unstrut zwischen Sömmerda und Schallenburg – mit viel Geduld hat er hier Momentaufnahmen der heimischen Fauna und Flora eingefangen. Sie sind aktuell im Foyer des Landratsamts Sömmerda in der Wielandstraße 4 zu sehen. Unterstützt vom Naturschutzbund NABU und der Sparkassenstiftung Sömmerda zeigt Ulrich Krämer dort in einer kleinen Ausstellung Teile seiner umfangreichen Fotosammlung.

Zur Eröffnung am 14. März 2018 stand der Fotograf den Besuchern Rede und Antwort. In Vertretung von Landrat Harald Henning, der bedauerlicherweise nicht selbst dabei sein konnte, begrüßte Marcus Bals, Leiter des Amts für Öffentlichkeit, die Gäste sowie den Künstler und die Initiatoren der Ausstellung, den NABU Kreisverband Sömmerda. Er lobte dabei deren Intention, den Betrachtern Anregung zur Naturbeobachtung zu geben wie auch, sich selbst vielleicht einmal mit der Fotografie zu versuchen. „Wir müssen kennen, was wir erhalten wollen!“ Die Ausstellung mache Dinge sichtbar, die dem Spaziergänger oder Wanderer oftmals verborgen blieben.

Dass das Fotografieren in der näheren Umgebung nicht weniger spektakulär ist als die Fotopirsch in Afrika oder Asien, erläuterte Ulrich Krämer am Beispiel der Aufnahmen von Jungvögeln in einem Bussard-Nest. Hierfür habe er im Sömmerdaer Rieth drei Tage lang auf einer Hebebühne für mehrere Stunden sozusagen „auf der Lauer gelegen“. Und auch für seinen Plan, einen Biber an der Unstrut vor die Linse zu bekommen, ist wieder viel Geduld gefragt. „Am Wochenende kriege ich ihn“, war sich Ulrich Krämer seiner Sache aber sehr sicher.


Stand: 27.03.2018

Leistungsstarke und moderne Landwirtschaft im Landkreis 

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Betriebsbesuch des Landrats bei der Agrargenossenschaft Weißensee e.G.

„In einem so landwirtschaftlich geprägten Landkreis wie unserem ist es mir wichtig, auch bei den Landwirten vorbeizuschauen“, eröffnete Landrat Harald Henning seinen Betriebsbesuch, der ihn am 26. März 2018 zur Agrargenossenschaft Weißensee führte. Er dankte dem Vorstandsvorsitzenden Jürgen Paffen für die Möglichkeit, vor Ort Einblicke in die Arbeitsweise eines modernen Landwirtschaftsbetriebs zu erhalten und sich im persönlichen Gespräch über die Perspektiven und Herausforderungen des Berufsstands zu informieren.

Dabei ist Landrat Henning das Weißenseer Agrarunternehmen nicht unbekannt. Einige Male schon war er Gast der regelmäßig stattfindenden Hoffeste und informierte sich dabei zusammen mit den Landverpächtern sowie Besuchern aus Nah und Fern über die Entwicklung und das Leistungsspektrum des Landwirtschaftsbetriebs, der 2016 sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte und mit aktuell 78 Mitarbeitern sowie rund 25 Millionen Euro Jahresumsatz der zweitgrößte Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler im Ort ist.

Nicht nur bei diesen Festen wirbt Jürgen Paffen um das Vertrauen der Menschen in die moderne Landwirtschaft und deren Erzeugnisse. Er ist Mitbegründer der Initiative „Heimische Landwirtschaft“, die seit 2011 versucht, ein realistisches Bild von der Landwirtschaft zu zeichnen und der sich mittlerweile über 1.400 große und kleine, konventionell und ökologisch arbeitende Agrarbetriebe aus ganz Deutschland angeschlossen haben. Unter anderem mit besonderen Aktionen und Werbespots im Radio sollen die Verbraucher für die Leistungen der Landwirte sensibilisiert werden, mit dem Ziel, dass deren Arbeit wieder mehr Wertschätzung erfährt.

Professionelle Öffentlichkeitsarbeit ist dabei nur eine Seite der Medaille. Gesunde Pflanzen- und Tierbestände sind die Voraussetzung für die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel. Daher haben sich die Mitgliedsunternehmen der Heimischen Landwirtschaft verpflichtet, ihre Felder nach guter fachlicher Praxis zu bewirtschaften, sich umweltbewusst und verantwortungsvoll zu verhalten und ihre Tiere anständig zu behandeln. Und das habe nichts mit der Größe oder technischen Ausstattung eines Betriebs zu tun, betonte Jürgen Paffen.

Bei der Agrargenossenschaft Weißensee wird gutes Fachwissen mit modernster Technik kombiniert. Längst hat auch hier die Digitalisierung Einzug gehalten: satellitengesteuerte Maschinen und Traktoren, die zentimetergenau auf den Feldern unterwegs sind, oder sensorgestützte Dosiertechniken für Dünge- und Pflanzenschutzmittel, die den Bedarf analysieren und auf jeder Stelle des Ackers nur noch die Menge ausbringen, die wirklich erforderlich ist. Davon profitieren Wirtschaftlichkeit wie Umwelt gleichermaßen.

Aktuell bewirtschaftet die Agrargenossenschaft Weißensee eine Fläche von rund 4.650 Hektar und baut hier unter anderem Wintergerste, Winterweizen, Durum (Hartweizen), Sommergerste, Winterraps, Zuckerrüben und Hopfen an. Ein weiteres Standbein ist die HISTA Tankstellen, Fahrzeug- und Agrartechnik GmbH, wo sich 39 Mitarbeiter, darunter 4 Azubis, um den Vertrieb sowie die Wartung und Reparatur von Land-, Forst- und Baumaschinen kümmern. Bei Bedarf rollen die Werkstatt- oder Tankwagen direkt aufs Feld.

Die fortschreitende Technisierung der Landwirtschaft stellt die Unternehmen aber auch vor neue Herausforderungen. So fällt es vielen Agrarbetrieben schwer, qualifiziertes Personal zu finden. In Weißensee setzt man auf die Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses. 2012 wurde das Unternehmen vom Thüringer Landwirtschaftsministerium als „Erfolgreicher Ausbildungsbetrieb“ ausgezeichnet. Zur örtlichen Regelschule besteht eine langjährige Kooperation, um die Schüler der Klassenstufen 8 und 9 für den Beruf Landwirt zu begeistern. Betriebsbesichtigungen und Praktika gehören genauso zu den Angeboten wie die Unterstützung der Schüler bei Projektarbeiten oder Bewerbungen. Die Eltern können sich ebenfalls über die Anforderungen in der Ausbildung informieren.

Unterstützung durch die Agrargenossenschaft Weißensee erfahren aber auch die örtlichen Vereine, Kindergärten, Feuerwehren und Kirchen. Für sein umfassendes soziales Engagement konnte sich das Unternehmen über den „Thüringer Engagementpreis 2013“ freuen. Darüber hinaus beteiligt sich der Betrieb an verschiedenen Landschaftspflege- und Umweltschutzmaßnahmen in der Stadt und der Flur.

Dass die Agrargenossenschaft Weißensee nicht nur Verantwortung für die eigenen Mitarbeiter, sondern gleichfalls für den ländlichen Raum und die hier lebenden Menschen übernimmt, erkannte auch Landrat Harald Henning an. Angesichts der sich verschlechternden Rahmenbedingungen durch die zunehmende Bürokratie und gestiegene gesetzliche Anforderungen an die Landwirte auf der einen sowie schwer zu beeinflussende Preisentwicklungen auf der anderen Seite sei der Einsatz für das Gemeinwohl und die Umwelt nicht hoch genug zu würdigen. Er ermutigte Jürgen Paffen, dieses Engagement fortzusetzen und wünschte ihm weiterhin viel Erfolg.


Stand: 10.04.2018



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2018 

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Auch in diesem Jahr führen die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda mehrere Veranstaltungen für Heimatforscher und Orts-chronisten durch.

Den Auftakt macht der bundesweite Tag der Archive am 3. März, zu dem das Kreisarchiv und das Stadtarchiv Sömmerda einladen. Er steht in diesem Jahr unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte“.

Im 13. April findet ein Vortag zum Thema historische Hochwasser statt, der von der Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie und vom Landratsamt Sömmerda veranstaltet wird. Referent ist der ausgewiesene Fachmann für Hochwasserereignisse Dr. Mathias Deutsch.

Die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 7. September in Kindelbrück steht in Verbindung mit dem Themenjahr des Freistaats Thüringen „Industrialisierung und soziale Bewegung“. Sie greift das Thema in Bezug auf den ländlichen Bereich auf und korrespondiert ebenso mit der Leitausstellung des Freistaates in Pößneck „Erlebnis Industriekultur - Innovatives Thüringen seit 1800“.

Anfang November findet die Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte“ während der Regionalen Wirtschaftsmesse SÖM 2018 mit dem 3. Teil ihre Fortsetzung.



Die Veranstaltungen im Einzelnen:

Freitag, 7. September 2018

Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda

Thema:  Industrialisierung im ländlichen Bereich im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts
Ort:  Rathaus Kindelbrück
Zeit:  13:00 bis 18:00 Uhr

Sonnabend/Sonntag, 3./4. November 2018
Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“

Teil 3 „Vom sozialistischen Großbetrieb zu einer mittelständischen Unternehmenslandschaft. 1945 bis heute.“
Unstruthalle Sömmerda, Fichtestraße 23 (während der Regionalen Wirtschaftsmesse SÖM 2018)


Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen erhalten Sie im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852.

Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 7. September in Kindelbrück ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand: 20.02.2018

Neuer Leiter für die PI Sömmerda

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Im Beisein von Landrat Harald Henning, Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt sowie zahlreichen künftigen Kollegen wurde Polizeioberrat Torsten Donner am 3. April 2018 offiziell als neuer Leiter der Polizeiinspektion (PI) Sömmerda begrüßt. Wie Jens Kehr, Vizepräsident der Landespolizeidirektion Thüringen bei der Vorstellung betonte, lasse man Torsten Donner mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Sömmerda gehen. Bereits im Oktober 2015 zum Dienstellenleiter berufen, hatte er in Erfurt noch anderweitige Aufgaben wahrzunehmen und war in den vergangenen Monaten unter anderem als Leiter des Inspektionsdienstes Erfurt-Süd, als Führungsgruppenleiter der Landespolizeiinspektion sowie als für Technik und Logistik zuständiger Sachbereichsleiter tätig.

So verliere man auf der einen Seite einen kompetenten und geschätzten Kollegen, andererseits wisse man die PI Sömmerda in den nächsten Jahren in guten Händen. Diese Einschätzung teilte auch Jürgen Loyen, Leiter der Landespolizeiinspektion Erfurt, der Torsten Donner ebenfalls ins Sömmerda willkommen hieß. Er nutzte den Anlass, um dem bislang kommissarischen PI-Leiter Michael Rothe für die verantwortungsvolle und professionelle Führung zu danken. Als stellvertretender Leiter wird Michael Rothe der PI Sömmerda weiterhin erhalten bleiben. Mit dessen Erfahrung, den Ideen und Vorstellungen des neuen Chefs sowie einem hochengagierten Kollegium ist die Polizeiinspektion Sömmerda stabil und zukunftsfähig aufgestellt.

Torsten Donner, der vor zehn Jahren bereits für sechs Monate als stellvertretender PI-Leiter in Sömmerda tätig war, um danach weitere Stationen für die Laufbahn im höheren Dienst zu durchlaufen, bedankte sich für das Lob und die vielen „Vorschusslorbeeren“, die auch einen gewissen Druck erzeugten. Er freue sich auf die neue Aufgabe und habe zunächst vor, sich einen Überblick über die Dienststelle zu verschaffen und die Kollegen kennen zu lernen. Nicht nur die Zusammenarbeit mit seinem Stellvertreter solle von gegenseitigem Respekt geprägt sein, auch bei den gemeinsamen Anstrengungen für einen sicheren Landkreis setze er auf das vertrauensvolle Zusammenwirken aller Beteiligten aus Behörden und Kommunen. Eine Durchgangsstation solle Sömmerda diesmal jedenfalls nicht sein, betonte Torsten Donner zum Schluss. „Ich habe die Absicht zu bleiben“, erklärte der in Kölleda lebende Familienvater.



Stand: 10.04.2018




Schultheatertage

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Die 26. Regionalen Schultheatertage des Landkreises Sömmerda gingen in Weißensee erfolgreich über die Bühne

„Bühne frei für die 26. Schultheatertage des Landkreises Sömmerda“ hieß es am Morgen des 13. März im Palmbaumsaal in Weißensee. Rund 150 Schülerinnen und Schüler waren mit ihren einstudierten Stücken im Gepäck nach Weißensee gekommen, um sie auf der Bühne zu präsentieren. Drei Tage wurde hier Theater gespielt und Theater gesehen, wurde gelacht, mitgefiebert und applaudiert.

Mit einem mitreißend rhythmischen Eröffnungsprogramm stimmten die Schülerinnen und Schüler der gastgebenden Regelschule „Geschwister Scholl“ Weißensee die Besucher auf drei Tage voller Theater ein. Mitten unter ihnen Schulleiter Carsten Winkler, der sein ungeahntes Talent zur Body-Percussion unter Beweis stellte, bevor er die Teilnehmer, Spielleiter, Förderer und Gäste willkommen hieß.

Eine Premiere auf den Brettern, die die Welt bedeuten, erlebte Hendrik Blose, der als 1. Kreisbeigeordneter die Vertretung für Landrat Harald Henning übernahm und erstmals die Schultheatertage eröffnete.

In der Grußrede brachte er seine Freude darüber zum Ausdruck, dass es so viele theaterbegeisterte und spielfreudige Mädchen und Jungen an den Schulen unseres Landkreises gibt, dass die Faszination an der Schauspielerei hier gelebt und ausgelebt wird, – kurzum, dass Schultheater Platz im Bildungsangebot findet.

Ein großes Dankeschön richtete Hendrik Blose an die gastgebende Schule. Denn vor dem ersten Auftritt hatte diese bereits mehrere Tage lang „Theater“. Zu den aufwendigen organisatorischen Vorbereitungen gehört ein Regieplan von der Bühnendekoration bis zur Versorgung. Viele halfen: die Schulleitung und das Lehrerkollegium der Regelschule, vor allem die Leiterinnen der „Darstellen und Gestalten“-Kurse Heike Scherre und Elke Schönborn. Dazu kamen der Hausmeister, die Techniker, das Moderatorenteam, die Thepra, die Firma Menü-Mobil, der Schulförderverein und Mitarbeiter des Landratsamtes. Finanzielle Unterstützung kam vom zuständigen Ministerium, näher der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel und Theater und vor allem vom großzügigen Förderer der Kulturarbeit im Landkreis Sömmerda: der Sparkasse Mittelthüringen.

Eine besondere Wertschätzung schickte Hendrik Blose in seiner Eröffnung zudem in Richtung der Spielleiterinnen, die es mit Engagement und Idealismus unter nicht immer einfachen Bedingungen möglich machen, dass Schultheater im Landkreis Sömmerda gelebt und ausgelebt wird.
Mit diesen Dankesworten gab er die Bühne frei für den DG-Kurs der Klasse 7 der Regelschule „Geschwister Scholl“ Weißensee, die als Gastgeber traditionell die Eröffnung bestritten.

Ihrem beeindruckenden Stück „Gänsehaut und Seitenstiche“ folgten noch elf Inszenierungen, jede für sich unbedingt sehenswert und einzigartig.
Wie bereits in den vergangenen Jahren konnten sich die teilnehmenden Schultheatergruppen auf die konstruktive Kritik der Beratergruppe verlassen. Katrin Heinke, Claudia Kirchhof und Elisabeth Schröder verteilten viel Lob und gaben den Gruppen gute Ratschlägen sowie praktische Tipps zur weiteren Theaterarbeit auf den Weg.

Zur Vertiefung boten sie Workshops zu den Themen „Improvisation“ und „Sprecherziehung und Gromolo“ an. Unterstützung erhielten sie von Heike Scherre, die einen Workshop „Spiel und Bewegung“ leitete und von Jonas Pawelski, der in seinem Workshop Grundlagen der „Clownerie“ vermittelte. Mit der Abschlussveranstaltung, zu der jede Gruppe mit einem Förderpreis, einer Urkunde, einem Erinnerungsfoto und Präsenten bedacht wurde, endeten drei prall gefüllte Theatertage mit allem was dazugehört: Lampenfieber, Spielfreude und natürlich ganz viel Beifall.


Stand: 27.03.2018




Chinesischer Botschafter besuchte Weißensee

aktueller Pressesartikel


„Ich fühle mich wie zuhause“, freute sich Shi Mingde, Botschafter der Volksrepublik China in Deutschland, während seines Rundgangs durch den Chinesischen Garten in Weißensee. Dieser und eine Besichtigung des Mubea-Werks Weißensee standen unter anderem auf dem Besuchsprogramm des Diplomaten am 6. April 2018 im Freistaat Thüringen.

Herzlich begrüßt wurde der höchste Repräsentant Chinas in Deutschland von Landrat Harald Henning und Bürgermeister Matthias Schrot. Shi Mingde zeigte sich begeistert vom „Garten des ewigen Glücks“. Er sei unter den in Deutschland existierenden chinesischen Gärten nicht nur der größte, sondern auch der einzige in einer Hanglage.

Von Matthias Schrot auf notwendige Werterhaltungsmaßnahmen in der Weißenseer Attraktion aufmerksam gemacht, versprach der Diplomat, den Kontakt zu der Firma in Shanghai, die 2011 maßgeblich am Aufbau beteiligt war, zu vermitteln. Shi Mingde regte außerdem den Aufbau einer Partnerschaft mit einer Stadt in China an und sicherte, sofern Interesse vorhanden ist, auch dabei seine Unterstützung zu.
Im Hochzeitspavillon trug sich der chinesische Botschafter ins Goldene Buch der Stadt ein. Harald Henning informierte dabei, dass bereits elf Unternehmen des Landkreises Sömmerda geschäftliche Kontakte nach China haben und man interessiert sei, die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern weiter auszubauen.

Er nutzte zugleich die Gelegenheit und lud Shi Mingde zu einem erneuten Besuch des Landkreises ein. Dann wolle er ihm mit der Ausgrabungsstätte Steinrinne Bilzingsleben ein weiteres touristisches Highlight der Region präsentieren. Schließlich zeige der Fund des homo erectus bilzingslebenenis, dass die Beziehungen zu China bereits über 370.000 Jahre bestehen, denn dieser sei der westliche Verwandte des Pekingmenschen, so Harald Henning augenzwinkernd.

Nach dem touristischen Exkurs standen beim Besuch der Mubea KG Weißensee Fragen des Ausbaus der wirtschaftlichen Zusammenarbeit und möglicher Kooperations- und Geschäftsbeziehungen im Mittelpunkt. Werkleiter Dr. Hartmut Saljé begrüßte die chinesischen Gäste und erläuterte ihnen das Know how und die Produktpalette des Weißenseer Unternehmens, in dem Federn, Stabilisatoren und Tailor Rolled Products für viele Autotypen hergestellt werden. Zu China pflege man nicht nur gute Kontakte, sondern sei dort auch schon mit zwei Standorten vertreten.
Während eines Rundgangs durch die Fertigungshallen machten sich Shi Mingde und seine Begleiter schließlich ein Bild von den modernen Produktionsmethoden und dem hohen technischen Können der Mitarbeiter des Weißenseer Betriebs.



Stand: 17.04.2018

BIB war wieder gefragter Anlaufpunkt für die Berufsorientierung

aktueller Presseartikel


Die Frage nach der richtigen Berufswahl ist für viele Schülerinnen und Schüler nicht einfach zu beantworten. Unterstützung finden junge Leute aus dem Landkreis Sömmerda seit nunmehr 23 Jahren durch die jährlich stattfindende Berufsinfobörse – kurz BIB. Der Landkreis und die Stadt Sömmerda treten hierbei als gemeinsame Veranstalter auf.


Was einmal als relativ überschaubares Angebot im Sömmerdaer Volkshaus angefangen hat, entwickelte sich mittlerweile zu einer breit gefächerten und gut nachgefragten Messe. Und so strömten am 12. April 2018 wieder viele hundert Schülerinnen und Schüler in die Unstruthalle, um sich bei mehr als 60 Unternehmen und Bildungseinrichtungen über technische, kaufmännische, handwerkliche und landwirtschaftliche Ausbildungsberufe zu informieren.

Gut angenommen wurde ebenfalls der Ausbildungsparcours. Unter dem Motto „Kennenlernen durch Ausprobieren“ hatten wieder 27 Aussteller zu Mit-Mach-Aktionen eingeladen. Und auch diesmal gab es tolle Preise zu gewinnen. Und wie schon im vergangenen Jahr führte die Jugendberufsagentur eine Umfrage durch, diesmal zum Thema „Praktikum“.

Die Schülerumfrage auf der BIB 2017 hatte übrigens ergeben, dass für Jugendliche in der Phase der Berufsorientierung die eigenen Eltern die wichtigsten und einflussreichsten Ansprechpartner sind. Dieses Ergebnis nahmen die Veranstalter zum Anlass, am Vorabend der BIB eine gesonderte Informationsveranstaltung für die Mütter und Väter zu organisieren.

47 Unternehmen und Institutionen waren mit Infoständen präsent und standen als Gesprächspartner zum Thema Ausbildung und Studium zur Verfügung. Zu Beginn des Elterninfoabends gaben außerdem Vertreter der verschiedenen Kammerverbände, der Agentur für Arbeit und der Schulen Tipps, wie Eltern ihre Kinder in dieser wichtigen Lebensphase unterstützen können.

Landrat Harald Henning zeigte sich erfreut über das große Interesse der Eltern, die an diesem Abend die nicht alltägliche Gelegenheit nutzten, alle Fragen zum Thema Berufswahl an die anwesenden Fachleute zu richten und dem eigenen Nachwuchs am nächsten Morgen vielleicht noch den ein oder anderen Tipp mitgeben konnten. Auch den Ausstellern dankte der Landrat für ihr Engagement und verband dies mit der Hoffnung, dass beide Veranstaltungen für alle Beteiligten ein Erfolg werden.

Vielen Dank an alle Unterstützer der BIB:

Den Mitorganisatoren

o Kreishandwerkerschaft
o Industrie- und Handelskammer
o Agentur für Arbeit Erfurt
o Jobcenter Sömmerda
o Staatliches Schulamt Mittelthüringen

Und den Sponsoren

o Hauptsponsor: Sparkasse Mittelthüringen
o Nordthüringer Volksbank
o Kreishandwerkerschaft
o Agentur für Arbeit Erfurt

o Jobcenter Sömmerda


Stand: 17.04.2018



Gute Bedingungen drinnen wie draußen

aktueller Presseartikel

 

Schulbesichtigungen in Schloßvippach und Großrudestedt

Am 19. März 2018 setzten die Mitglieder des Bau- und Vergabeausschusses und des Schulträgerausschusses den Reigen der Schulbesichtigungen fort. An der Regelschule Schloßvippach und der Grundschule Großrudestedt konnte sich die Delegation, zu der auch wieder die Beigeordneten das Landrats, Hendrik Blose und Peter Liebe, sowie Sozialdezernent Thomas Schorcht und Schulverwaltungsamtsleiterin Steffi Radestock gehörten, über die Investitionstätigkeit an den Schulen des Landkreises informieren.

Staatliche Regelschule Schloßvippach

Schulleiterin Gabriele Schmelz hat Sorgen. Die Grippe hat auch vor der Schloßvippacher Regelschule nicht Halt gemacht. Erst hätte es die Schüler erwischt, jetzt die Lehrer. Damit verschärfe sich ein Problem, das viele Schulen in Thüringen kennen. Doch der Lehrermangel gründe nicht nur in der aktuellen Grippewelle. Vor allem langzeiterkrankte Kolleginnen und Kollegen wie auch fehlender Lehrernachwuchs vor allem in naturwissenschaftlichen Fächern stellen die Schulen vor große Herausforderungen.

Das waren besorgniserregende Nachrichten für die Teilnehmer der Schulbesichtigungstour. Doch auch ihnen, als politischen Entscheidungsträgern, sind hier die Hände gebunden. Was sie jedoch in der Hand haben, sind gute Rahmenbedingungen für die Lehrer und Schüler im Landkreis. Mit ihren Entscheidungen ebnen sie den Weg für die baulichen Voraussetzungen und ermöglichen damit ein optimales Lernumfeld an den Schulen. Das haben sie auch für den Schulstandort Schloßvippach in den vergangenen zwei Jahrzehnten mit Augenmaß getan.

Auf dem weitläufigen Schulgelände befinden sich drei Gebäudeteile und die Schulsporthalle. Ein 1973/74 als polytechnische Oberschule errichteter Schulbau stellt heute Haus I dar. Die Sanierung des Hauptgebäudes startete noch in Trägerschaft des ehemaligen Landkreises Erfurt-Land. Damals wurden das Dach erneuert und im Kellergeschoss bislang ungenutzte Räume zu Fachräumen für Werken und Hauswirtschaft umfunktioniert. Weiterhin wurden die Sanitär-Anlagen in den Verbindungsteil verlagert und damit zwei zusätzliche Unterrichtsräume geschaffen. Außerdem waren der Verbinder aufgestockt und die naturwissenschaftlichen Unterrichtsräume modernisiert worden.

In den folgenden 23 Jahren hat dann der Landkreis Sömmerda als Schulträger über 4,5 Millionen Euro am Schulstandort Schloßvippach investiert. So flossen beispielsweise 932.000 Euro in die Komplexsanierung von Haus I, bei der unter anderem die Heizung, die Elektrik die Fenster und die Fassade in die Kur kamen. Mehr als 1,2 Millionen Euro kostete der Neubau der Sporthalle, die seit 1997 Schul- und Vereinssportlern zur Verfügung steht. Zuletzt erfolgte hier 2017 die Umstellung auf LED-Beleuchtung.

Das Haus II ist die ehemalige Grundschule des Ortes und wird seit 2000 durch die Regelschule genutzt. Neben einem Beratungszimmer und einem kleinen Lehrerzimmer befinden sich hier die Schulbibliothek, die Essenausgabe und ein Mehrzweckraum. Außerdem stehen zwei Kunsträume, drei Kursräume und die Aula, die gleichzeitig Musikraum ist, zur Verfügung. Zwischen 2002 und 2009 erfolgte eine umfassende Sanierung, die den Landkreis über 1,4 Millionen Euro kostete. Weitere 95.000 Euro flossen in den Anschluss der Schule an das Abwassernetz.

Als letzte große Baumaßnahme läuft seit 2016 die Umgestaltung der Außenanlagen und des Schulhofs. Von vier Bauabschnitten, für die insgesamt rund 900.000 Euro aus Eigenmitteln des Landkreises veranschlagt sind, konnten bislang zwei fertiggestellt werden. So präsentieren sich der Nebenschulhof mit Bolzplatz und der Hauptschulhof in neuem Glanz. Ideen der Schüler, wie etwa Bauminseln mit Sitzrand oder Tische und Bänke vor der Cafeteria, waren bei der Planung berücksichtigt worden.

Die Sanierung des Parkplatzes und des Atriums sollen in den kommenden Jahren folgen. Es sei leider nicht möglich, alles auf einmal in Angriff zu nehmen, bedauerte Sozialdezernent Thomas Schorcht. Der Landkreis müsse Prioritäten auch bei einzelnen Bauabschnitten setzen, wobei sicherheitsrelevante Maßnahmen stets Vorrang hätten. In der langfristigen Planung fände die Schloßvippacher Regelschule jedoch weiterhin Berücksichtigung.

Für die geplante Verschönerung von Haus III greifen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Projektwoche selbst zum Pinsel. Während der Landkreis die Farbe zur Verfügung stellt, übernehmen sie das Streichen der Fassade und der Fensterrahmen. Auch die Wege erhalten einen Frühjahrsputz, damit zum Schulfest am 4. Mai, gleichzeitig auch Tag der offenen Tür, alles in tadellosem Zustand ist. Dann möchte sich die Regelschule Schloßvippach ihren Gästen, darunter hoffentlich viele zukünftige Schüler, unter dem Motto „Lernen mit Herz, Hand und Verstand“ präsentieren.

Staatliche Grundschule Großrudestedt

Dass man es hier mit einem ganz besonderen Schulstandort zu tun habe, wusste Manfred Dölle zu berichten. Wo sonst im Landkreis könne man fast 200 Jahre Thüringer Schulgeschichte studieren? Im Jahre 1821 errichtete der bekannte Architekt und damalige Weimarer Oberbaudirektor Clemens Wenzeslaus Coudray (1775-1845) in Großrudestedt ein Schulgebäude, das heute das älteste im Landkreis Sömmerda ist. Für den Unterricht wird es heute zwar nicht mehr genutzt, dient aber noch als Verwaltungsgebäude für die Grundschule.

Unterrichtet wird im 1894 erbauten Haupthaus sowie in einem modernen Neubau, der 2014 eingeweiht werden konnte. Damals investierte der Landkreis Sömmerda 1,1 Millionen Euro aus Eigenmitteln am Schulstandort, um mehr Platz für Unterricht und Hortbetreuung zu schaffen. Mit dem Neubau von drei Klassenräumen, einem Hortraum, einer Sanitäranlage, einer behindertengerechten Toilette und diversen Nebenräumen haben sich die Bedingungen für die Kinder, Lehrer und Erzieher deutlich verbessert.

Da sich der Neubau im Ensemble des unter Denkmalschutz stehenden Schulhauptgebäudes befindet, war die Einholung einer denkmalschutzrechtlichen Erlaubnis notwendig. Die Farbgestaltung am Gebäude setzt sich von den denkmalgeschützten Nachbarbauten ab. Betritt man das Gebäude über die Schulhofseite durch den Haupteingang, wird man von einem farbig gestalteten Flur-und Treppenbereich empfangen. Bunte Türen weisen den Weg in die Klassen- und Horträume. Die Konsequenz der Farbgebung setzt sich innerhalb der Räume mit Linoleum-Belag und einer Wand im gleichen Farbton fort.

Bevor der Neubau in Angriff genommen wurde, hatte der Landkreis in den Jahren zuvor bereits mehrere Hunderttausend Euro in die Instandsetzung des altehrwürdigen Hauptgebäudes investiert. So wurden beispielsweise die Treppenhäuser und Sanitäranlagen renoviert, der Schulhof an die Be- und Entwässerung angeschlossen sowie das Dach, die Fenster und die Fassade saniert. Außerdem erhielt das Gebäude eine neue Eingangstreppe und wurde brandschutztechnisch ertüchtigt.

Auch das historische Nebengebäude hat bereits eine neue Sanitär- und Heizungsanlage sowie ein neues Dach erhalten. Eine umfassende Sanierung ist ebenfalls vorgesehen und könnte im 100. Jubiläumsjahr starten. Bis dahin hat der Landkreis die Möglichkeit, kurzfristig Fördermittel für die Umwandlung eines aktuell kaum genutzten Zimmers in einen ansprechenden Multifunktionsraum inklusive neuer Möblierung einzusetzen.

Schulleiterin Ute Dahle zeigte sich zufrieden mit dem bisher am Schulstandort Geleisteten. Allerdings gäbe es noch das ein oder andere Anliegen, wie etwa ein zweiter Handlauf an den Treppenaufgängen oder Internetversorgung im Haupthaus. Für zwei weitere „offene Baustellen“ ist der Landkreis im Gespräch mit der Gemeinde Großrudestedt. Ihr gehören der Platz vor der Schule sowie der Spielplatz in unmittelbarer Nachbarschaft, den die Kinder benutzen dürfen. Während für den Platz vor der Schule noch Ideen und deren Finanzierung geprüft werden, haben Landkreis und Gemeinde für den Spielplatz bereits eine Vereinbarung geschlossen, in der die Neugestaltung und Wartung der Spielgeräte geregelt sind.


Stand: 27.03.2018



ThAFF-Pendlertag am 20. April im Landratsamt Sömmerda


Beratung zu Berufs- und Wiedereinstiegsmöglichkeiten sowie zur Wohnungsbauförderung

Angesichts der positiven Entwicklung der Thüringer Wirtschaft sind viele Unternehmen auf Wachstumskurs. Um erfolgreich zu sein, brauchen sie engagierte und qualifizierte Fachkräfte. Für Pendlerinnen, Pendler und Rückkehrinteressierte bieten sich im Freistaat eine ganze Reihe Karrierechancen, die zu ihrer Qualifizierung und zu ihren Lebensumständen passen.

Schluss mit Pendeln und zurück in die Heimat

Unter diesem Motto findet am Freitag, den 20. April 2018 der nächste Pendlertag der Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) im Landratsamt Sömmerda, Bahnhofstraße 9, statt. Von 15.00 bis 19.00 Uhr können sich interessierte Berufspendler und Rückkehrer sowie weitere Fachkräfte, die im Freistaat arbeiten möchten, über ihre Karrierechancen in Thüringen informieren.

Hierzu berät das Team der ThAFF individuell zu konkreten Berufs- und Wiedereinstiegsmöglichkeiten sowie zu aktuellen Stellenangeboten und stellt verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten für Berufspendler und Rückkehrer vor. Auf Wunsch überprüft das Team der ThAFF an diesem Tag auch Bewerbungs-unterlagen und gibt wertvolle Tipps für eine gelungene Selbstpräsentation.

Förderberatung zum Thema Wohnen

Darüber hinaus informieren die Fördermittelexperten der Thüringer Aufbaubank und ein Mitarbeiter des Landratsamts Sömmerda zu Möglichkeiten der Wohnungs-bauförderung. Hier erfahren Interessierte, wie sie an Fördermittel für den Kauf oder Bau der eigenen vier Wände kommen, welche Förderprogramme mit Zuschüssen und Darlehen für die Sanierung vorhandenen Wohneigentums zur Verfügung stehen oder wie Familien mit besonders günstigen Förderkonditionen unterstützt werden. Dieses Angebot steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises offen.

Stand: 17.04.2018





Gute Resonanz beim Tag der offenen Tür in der Kreisvolkshochschule und Berufsschule

aktueller Presseartikel


Am 10. März luden in diesem Jahr die Kreisvolkshochschule und die Staatliche Berufsbildende Schule Sömmerda alle Interessenten und potenzielle Schülerinnen und Schüler zu einem Tag der offenen Tür in ihre Räumlichkeiten in der Rheinmetallstraße in Sömmerda ein. Von 9 bis 13 Uhr stellten beide Teams traditionell gemeinsam die vielfältigen Kursangebote sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten ihrer Einrichtungen vor. Unter die zahlreichen Besucher hatten sich diesmal auch der 1. Kreisbeigeordnete Hendrik Blose, der Sozialdezernent des Landkreises Thomas Schorcht und die Leiterin des Schulverwaltungsamtes des Landkreises, Steffi Radestock, gemischt.

Bereits die auf Tafeln im Speise- und Mehrzweckraum des Hauses aufgelistete Kursübersicht verdeutlichte die Vielfalt der Bildungsangebote der Kreisvolkshochschule. Die Palette reicht dabei von den Themenfeldern Politik-Gesellschaft-Umwelt-Recht über Kultur-Gestalten, Sprachen, Gesundheit, Informatik-Arbeit-Beruf bis zur Grundbildung/Alphabetisierung. Besonders gefragt sind laut dem Leiter der Kreisvolkshochschule Matthias Trapp Sprach-, aber auch Gesundheits- und Bewegungskurse sowie kreative Angebote. Jährlich nutzen mehr als 2.000 Teilnehmer die kostengünstigen Kurse zur Weiterbildung unter Anleitung kompetenter und erfahrener Dozenten.

Um noch mehr Menschen für die interessanten, qualitativ hochwertigen und vielfältigen Kurse zu begeistern, gaben Dozenten und Kursteilnehmer am Tag der offenen Tür Einblicke in die Kursinhalte und vermittelten nicht nur in Gesprächen, sondern auch anschaulich mit Exponaten und Aktionen den Spaß an ihrer Weiterbildung. Zudem lag der druckfrische Flyer mit dem Gesamtangebot und Infos zu einzelnen Kursen im Frühjahrssemester zum Mitnehmen bereit.

Besonders groß war das Interesse der Besucher am bunten Rahmenprogramm, bei dem vor allem Teilnehmer der bewegungsorientierten Angebote ihre Kurse in Aktion vorstellten. Sie spannten den Bogen von zum Beispiel „Qigong/Tai Chi“ über Zumba, musikalische Darbietungen bis zum Orientalischen sowie Country- und Westerntanz.

Vielfältige Einblicke in das Leben und die Kunst Chinas gaben Dozentinnen vom Konfuzius-Institut. Während Xiaomei Yu die Kunstfertigkeit chinesischer Kalligrafie demonstrierte und sich Interessenten selbst in dieser traditionellen Tuschemalerei versuchen konnten, lud Shouyi Li zu einer chinesischen Teezeremonie ein. So erklärte sie auch Hendrik Blose, Thomas Schorcht und Steffi Radestock, wie am in China Tee zubereitet und genießt. Beide Frauen bieten darüber hinaus auch in diesem Jahr einen Chinesisch-Sprachkurs und einen Chinesisch-Kochkurs an.

Das Gesamtprogramm des Frühjahrssemesters findet man im Kurskalender auf der Homepage der Kreisvolkshochschule unter www.vhs-soemmerda.de.

Hier kann man sich auch problemlos für einen Kurs vormerken lassen.

Offen waren am 10. März auch die Türen der Fachkabinette und Unterrichtsräume der Staatlichen Berufsbildenden Schule im gleichen Gebäude. Zahlreiche Jugendliche mit ihren Eltern nutzten diese Möglichkeit, um sich zu informieren, mit den Lehrern und Mitarbeitern zu sprechen und sich für einen der angebotenen Ausbildungen anzumelden.

Während eines Rundgangs mit der stellvertretenden Schulleiterin Verena Holz machten sich auch Hendrik Blose, Thomas Schorcht und Steffi Radestock ein Bild von den modernen Lern- und Lehrbedingungen. So gewährleistet die Schule den berufstheoretischen Unterricht in der dualen Ausbildung zur Verkäufer/-in, Kaufmann/-frau im Einzelhandel, zum Industriekaufmann/-frau, Fachlagerist/-in, Werkzeugmechaniker/-in, Maschinen- und Anlagenführer/-in, Ofen- und Luftheizungsbauer sowie Hauswirtschaftshelfer/-in.

Außerdem besteht die Möglichkeit, in Vollzeit den gleichwertigen Hauptschul- bzw. Realschulabschluss oder die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. Zum Leistungsprofil der Schule gehören auch:

- Berufsvorbereitungsjahr/ein Schuljahr/gleichwertiger Hauptschulabschluss  Bildungsgang: Ernährung/Hauswirtschaft oder Metall-/Elektrotechnik
- Berufsvorbereitungsjahr Sprachen/ein Schuljahr Bildungsgang: Metalltechnik/Hauswirtschaft
- Einjährige Berufsfachschule/ein Schuljahr Bildungsgang: Wirtschaft/Verwaltung oder Technik
- Zweijährige Berufsfachschule/zwei Schuljahre/gleichwertiger Realschulabschluss Bildungsgang: Wirtschaft/Verwaltung oder Technik
- Berufliches Gymnasium/drei Schuljahre/allgemeine Hochschulreife Schulform: Berufliches Gymnasium (BG), Fachrichtung Wirtschaft

Hervorhebens Wert sei dabei, so die stellvertretende Schulleiterin Verena Holz, die konstruktive Zusammenarbeit und Kooperation mit Firmen der Region, nicht nur bei der inhaltlichen Gestaltung des Unterrichts, sondern auch bei der Ausgestaltung von Schulprojekten und Veranstaltungen.
Bisher haben sich 67 Schülerinnen und Schüler angemeldet, um ab dem Schuljahr 2018/19 an dieser Schule zu lernen, sieben für das Berufsvorbereitungsjahr, 25 für die Berufsfachschule und 35 für das Berufliche Gymnasium.



Stand: 20.03.2018
 



     
 
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