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Aktuelles aus dem Landkreis

 

 Kinder- und Jugendcamp 2.0 der Gartenfreunde war ein voller Erfolg

aktueller Presseartikel



Im vergangenen Jahr verlangte die Premiere des Kinder- und Jugendcamps den Mitgliedern im Territorialverband Thüringer Becken der Gartenfreunde e.V., besonders dem Team der Arbeitsgruppe „Schreberjugend“, wegen der kühlen und regnerischen Witterung viel Improvisationstalent ab. In diesem Jahr stand die Neuauflage vom 14. bis 16. Juni wettertechnisch unter einem guten Stern. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten 23 Mädchen und Jungen im Alter von 8 bis 13 Jahren drei erlebnisreiche Tage auf dem Gelände des Bürgerzentrums „Bertha von Suttner“ in Sömmerda.

Anliegen war es, den Kindern, deren Eltern Mitglieder von Kleingartenvereinen der Region sind, im Rahmen eines Erlebniswochenendes das Thema „Kleingarten“ näher zu bringen, die vielfältige Umgebung eines Kleingartens als idealen Ort zum Trainieren der Sinne und bewussten Wahrnehmen der Umwelt kennenzulernen und so das Interesse am Kleingärtnerdasein zu wecken. Und das Programm, welches sechs Betreuer begleiteten, war vielfältig und interessant. Für das leibliche Wohlergehen sorgten sechs weitere Gartenfreunde.

Nach dem Kennenlernen und der Kinderdisco am Freitagabend machten die Teilnehmer am Samstag eine Stippvisite in den Kleingartenanlagen „An der Salzstraße“ und „1945“. Hier erfuhren die Kinder Wissenswertes über das ökologische und naturgemäße Gärtnern, über die Bedeutung von Bienen, Insektenhotels, Totholzhaufen und lernten den Aufbau eines Kleingartens und die dortigen Anpflanzungen kennen. Mit Unterstützung des Kanu-Clubs Sömmerda e.V. ging es anschließend per Boot von Schallenburg zurück nach Sömmerda.

Zurück im Bürgerzentrum konnten die Mädchen und Jungen mit Harald Henning und Ralf Hauboldt den Landrat des Landkreises und den Bürgermeister von Sömmerda begrüßen. Beide waren gekommen, um den Gartenfreunden ihre Anerkennung für diese ehrenamtliche Initiative im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit auszusprechen und mit den Teilnehmern ins Gespräch zu kommen. So wie der Landkreis und die Stadt haben weitere Sponsoren mit finanziellen und materiellen Spenden zum Gelingen beigetragen.

Auch hoheitlicher Besuch hatte sich mit Thüringens Erdbeerkönigin Lisa I. unter die Mädchen und Jungen gemischt. Sie hatte drei Stiegen Erdbeeren im Gepäck und gestaltete ein Erdbeerquiz. Und natürlich konnte aus ihrem Körbchen nach Herzenslust von den süßen roten Früchten genascht werden.
Nach einer weiteren Nacht in den Zelten des Territorialverbandes auf dem Freigelände des Bürgerzentrums ging es für die in drei Gruppen eingeteilten Kinder am Sonntagvormittag süß und lecker weiter, denn sie konnten miterleben, wie Honig gewonnen wird. Bevor es ans Packen und Abschiednehmen ging, stand noch eine heimatkundliche Naturexkursion nach Rohrborn auf dem Programm.

Für die 23 Mädchen und Jungen waren es drei erlebnis- und lehrreiche Tage. Die Gartenfreunde vom Territorialverband, die diese Freizeit ehrenamtlich mit viel Engagement organisiert und durchgeführt haben, konnten ein positives Fazit ziehen und sind sicher schon in Gedanken bei der Planung des Kinder- und Jugendcamps 3.0 im kommenden Jahr.



Stand: 24.06.2019



ThAFF-Pendlertage bieten breites Beratungsangebot


ThAFF-Veranstaltung informiert während des Thüringentags über Berufs- und Karrierechancen im Landkreis Sömmerda

Schluss mit Pendeln und zurück in die Thüringer Heimat – wer mit diesem Gedanken spielt, sollte sich unbedingt die Pendlertage vom 28. bis 30. Juni 2019 vormerken. Integriert in die Meile „Thüringer Talente“ während des 17. Thüringentags werden Fachkräfte im Volkshaus Sömmerda, Weißenseer Straße 33/35 individuell durch die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) zu aktuellen Jobs und Perspektiven in der Region beraten.

Rund 125.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus Thüringen pendeln in ein anderes Bundesland oder gar ins Ausland, um außerhalb des Freistaates einem Job nachzugehen. Wie Sie Ihren beruflichen Weg zurück in den Landkreis Sömmerda finden, zeigt Ihnen das ThAFF-Team gemeinsam mit Vertretern der Handwerkskammer Erfurt, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Thüringen e. V. und dem Arbeit und Leben Thüringen e.V. Fachkräfte aller Berufsgruppen können sich am Freitag, den 28. Juni von 9.00 bis 18.00 Uhr, am Samstag, den 29. Juni von 10.00 bis 18.00 Uhr und am Sonntag, den 30. Juni von 10.00 bis 14.00 Uhr über die Chancen des regionalen Arbeitsmarktes informieren und Tipps zur Jobsuche und der Gestaltung von Bewerbungsunterlagen erhalten.

Der ThAFF-Pendlertag ist ein Beratungsangebot für alle, die sich über das Thema Leben und Arbeiten in Thüringen informieren möchten. Bei verschiedenen regionalen und überregionalen Jobmessen, wie zum Beispiel der academix am 21. November 2019 in Erfurt, können Interessierte Unternehmen kennenlernen und direkt über die angebotenen Jobmöglichkeiten ins Gespräch kommen.

Hintergrund:
Mangels beruflicher Perspektiven haben in den Jahren nach der deutschen Wiedervereinigung viele qualifizierte Fachkräfte den Freistaat verlassen. Angesichts der aktuell positiven Entwicklung der Thüringer Wirtschaft setzen viele Unternehmen verstärkt auf Wachstum. Um erfolgreich zu sein, benötigen sie engagierte und qualifizierte Fachkräfte. Für Pendlerinnen, Pendler und Rückkehrinteressierte bieten sich angesichts dieser positiven Entwicklung eine ganze Reihe guter Karrierechancen im Freistaat, die zu ihrer Qualifizierung und zu ihren Lebensumständen passen. Die ThAFF verzeichnet aktuell rund 4.000 Stellenangebote von Thüringer Unternehmen.

Seit 2011 ist die ThAFF bei der LEG Thüringen angesiedelt. Mit einem breiten Informations- und Serviceangebot macht sie deutschlandweit auf den Beschäftigungsstandort Thüringen aufmerksam. Die ThAFF wird aus Mitteln des Landes Thüringen sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.

Weitere Informationen unter: www.thaff-thueringen.de/pendlertage

 

Stand: 17.06.2019



Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten 2019

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Die Interessengruppe Heimatgeschichte des Landkreises und das Landratsamt Sömmerda führen auch in diesem Jahr wieder Veranstaltungen für Heimatforscher und Ortschronisten sowie sonstige an der Geschichte der Region interessierte Personen durch. Angesprochen fühlen dürfen sich insbesondere auch Lehrer und Schüler. Geplant sind zunächst zwei Veranstaltungen.

Höhepunkt der Veranstaltungen zur Heimatgeschichte im Jahr 2019 wird zweifellos die Präsentation der Sonderausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“ anlässlich des Thüringentages am letzten Juni-Wochenende in Sömmerda sein. Nachdem die als dreiteiliger Zyklus konzipierte Ausstellung in den Jahren 2016-2018 mit jeweils einem Teil auf der Wirtschaftsmesse SÖM zu sehen war, wird sie zum Thüringentag erstmals als Gesamtausstellung im Volkshaus Sömmerda präsentiert.

Die diesjährige Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten wird am 18. Oktober in Udestedt durchgeführt. Das Thema lautet „Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda“. Auf der Tagung soll ein forschender Blick in Geschichte und Tradition des Feierns gewagt werden. Vielleicht gelingt es, die noch unbekannten Ursprünge des einen oder anderen Festes zu ergründen.

Die Veranstaltungstermine:

Freitag, 28. Juni bis Sonntag 30. Juni 2019 (während des Thüringentags)
Sonderausstellung 200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda 1816/17 bis heute
Ort: Volkshaus Sömmerda, Weißenseer Straße 33/35
Zeit: Fr. und Sa. 10.00 bis 18.00 Uhr, So. 10.00 bis 14.00 Uhr

Am Freitag (28. Juni) ist die Ausstellung bereits ab 9.00 Uhr für Schulklassen geöffnet.


Freitag, 18. Oktober 2019
Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten des Landkreises Sömmerda
Thema: Kirmes, Fasching, Märkte – Dörfliches Feiern im Landkreis Sömmerda
Ort:  Dorfgemeinschaftshaus „Weimarischer Hof“ in Udestedt
Zeit:  13.00 bis 18.00 Uhr


Da wir in diesem Jahr das 200. Jubiläum der Gründung der ersten Geschichtsvereine im damaligen preußischen Thüringen (Provinz Sachsen) begehen, ist für den Sommer eine entsprechende Veranstaltung in Bilzingsleben geplant. Dort hatte am 20. Juli 1819 die Stiftungsveranstaltung der ersten Gesellschaft stattgefunden.

Im Herbst 2019 wird es zudem eine dreitägige Tagung in Schulpforta geben, die sich dem aus dem Bilzingslebener Verein 1819/20 mit hervorgegangenen Thüringisch-Sächsischen Geschichtsverein widmen wird. Dazu ist eine Exkursion nach Bilzingsleben und Gorsleben in Planung. Einzelheiten werden zu gegebener Zeit bekannt gemacht.

Nähere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen können im Kreisarchiv Sömmerda unter Tel.: 03634 354-852 erfragt werden.
Für die Tagung der Heimatforscher und Ortschronisten am 18. Oktober in Udestedt ergehen nach Feststehen des Tagungsablaufs gesonderte Pressemitteilungen bzw. Einladungen.


Stand:08.03.2019


Abwechslungsreiches Programm zum Gesundheitstag 2019

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Reges Treiben herrschte am 22. Mai 2019 im Landratsamt in der Wielandstraße 4. Das Gesundheitsamt hatte wieder dazu eingeladen, sich an bunt gestalteten Ständen und bei diversen Mitmach-Angeboten rund um das Thema Gesundheit zu informieren. Der Gesundheitstag ist seit vielen Jahren Bestandteil der Thüringer Gesundheitswoche. Im Rahmen des Präventionsauftrags des Gesundheitsamts widmet sich dieser Informationstag verschiedenen Gesundheitsthemen.

Erneut konnten viele Aktionspartner gewonnen werden, die ein abwechslungsreiches und interessantes Informationsprogramm rund um das diesjährige Motto „Sucht kennt kein Alter!“ zusammengestellt hatten. Die Besucher waren aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen und sich an den Ständen umfassend beraten zu lassen.

Die Verbraucherzentrale Thüringen stand wieder mit dem Infomobil zur Ernährungsberatung auf dem Parkplatz bereit. Gleich nebenan richtete die Kreisverkehrswacht Sömmerda den Fokus auf das Thema Verkehrssicherheit. Und im Foyer des Landratsamtes konnte man mit dem Locodemu Weltladen fair genießen.

Beweglich und fit musste man beim Mittanzen sein, zu dem die Tanzschule Opal mit einem großen Repertoire an Gruppentänzen eingeladen hatte. Wie gut die körperliche Konstitution tatsächlich ist, konnten die Besucher an verschiedenen Test-Stationen in Erfahrung bringen. Blutdruck, Seh- und Hörvermögen oder Body Mass Index (BMI) wurden gemessen.

Neben den bekannten und beliebten Vorsorge- und Gesundheitstests hatten Jung und Alt die Möglichkeit, sich zu den Themen „Abhängigkeit und Sucht – wenn das Verlangen die Vernunft besiegt“, „Energydrinks – legale Power oder Risiko für die Gesundheit?“, Sicherheit im Straßenverkehr oder Erste Hilfe für alle Fälle zu informieren. Wer wollte, konnte seine Sinne im so genannten Sinne-Parcours schärfen oder mittels so genannter „Rauschbrille“ die physiologische Wirkung von Alkohol und Drogen erleben.




Stand:04.06.2019



53. Kreisblasmusikfest im Rahmen des Thüringentages am 29. Juni 2019 in Sömmerda


Ganz Thüringen schaut in diesen Tagen gespannt nach Sömmerda und erwartet voller Vorfreude den Thüringentag 2019. Natürlich sollen dabei auch die Freunde zünftiger Musik auf ihre Kosten kommen. Deshalb ist das diesjährige Kreisblasmusikfest eingebettet in das Festwochenende und bietet allen Besuchern am Samstag, dem 29. Juni 2019 auf der Bühne in der Bahnhofstraße einen Nachmittag im Zeichen volkstümlicher Klänge.
Natürlich haben der Landkreis und der Förderverein der Stadt- und Kreismusikschule „Wilhelm Buchbinder“ Sömmerda, die das Fest gemeinsam auf die Beine stellen, dank der freundlichen Unterstützung durch die Sparkasse Mittelthüringen neben liebgewordenen Traditionen auch einige Höhepunkte für die Gäste in petto.

Ab 13.00 Uhr wird der Fanfarenzug Bachra mit einem Standkonzert den musikalischen Startschuss für die Veranstaltung geben. Nach der offiziellen Eröffnung durch Landrat Harald Henning dürfen sich die Besucher auf weitere sieben Blaskapellen freuen, die heiter und stimmungsvoll durch einen hoffentlich sonnigen Nachmittag führen.

Die bekannte und beliebte Sängerin und Moderatorin Regina Ross wird nicht nur durch das Programm führen, sondern mit ihrer Musik, viel Witz und Charme die Besucher jeden Alters und Charakters unterhalten.

Programm zum 53. Kreisblasmusikfest am 29. Juni 2019 in Sömmerda

13.00-13.25 Uhr Musikalischer Auftakt durch den Fanfarenzug Bachra
13.30 Uhr Eröffnung des 53. Kreisblasmusikfestes 
durch Landrat Harald Henning
13.40-13.55 Uhr Musikalische Einstimmung durch Regina Ross
14.00-14.30 Uhr  Sömmerdaer Stadtorchester   
14.35-15.00 Uhr  Doomsday
15.05-15.30 Uhr  Nödaer Blasmusikanten
15.35-16.00 Uhr  Ottenhäuser Blasmusikanten
16.05-16.30 Uhr  Orlishäuser Dorfmusikanten
16.35-17.00 Uhr  Jagdhornbläser Stotternheim/Nöda
17.05-17.30 Uhr  Erfurter Blasorchester
17.35-17.45 Uhr  Ausklang mit Regina Ross 


  - Änderungen vorbehalten -



Stand: 18.06.2019


Künftige Neuntklässler werden Betriebe hautnah erleben

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Start des Modellprojekts „Praxistag“ mit Unternehmen-Schülertreffen

Niklas und Oliver interessieren sich für einen technischen Beruf, Samantha für das Bäckerhandwerk, Tim möchte einmal auf dem Bau arbeiten, Lisa mit Menschen und Max in der Verwaltung. Ab dem kommenden Schuljahr haben sie und ihre Mitschüler der dann 9. Klassen der Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ Sömmerda in Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen des Landkreises quasi hautnah die Möglichkeit zu testen, ob die Vorstellungen von ihrem Wunschberuf in der Praxis standhalten. Anstelle des bisher üblichen zweiwöchigen Betriebspraktikums werden sie im Rahmen eines Praxistages bis Mai 2020, also ein ganzes Schuljahr lang, jede Woche kontinuierlich ein Unternehmen kennenlernen und dort praktische Erfahrungen in der realen Arbeitswelt sammeln.

Der Praxistag ist ein Pilotprojekt des Landratsamts, der Stadt Sömmerda, der IHK Erfurt und der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda mit der Gemeinschaftsschule „Albert Einstein“ Sömmerda. Vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels versprechen sich beide Seiten Vorteile. Die Firmen lernen die Schülerinnen und Schüler über eine längere Zeit kennen und können so potentielle Auszubildende gewinnen. Die Schüler werden so intensive Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln, die ihnen sicher bei der Entscheidung für ihren künftigen Berufsweg hilfreich sind. In das Projekt sind Firmen und Institutionen einbezogen, die bereits Erfahrungen im Bereich Ausbildung haben. Die Palette reicht von Autohäusern über Handwerksfirmen, Verwaltungen, soziale Einrichtungen bis zu Großbetrieben.

Der offizielle Startschuss für den Praxistag fiel am 23. Mai 2019 in der Gemeinschaftsschule im Beisein von Landrat Harald Henning, Sömmerdas Bürgermeister Ralf Hauboldt, Markus Heyn von der IHK Erfurt und Katja Preuss von der Kreishandwerkerschaft Weimar-Sömmerda. Die Resonanz der Firmen zeige, wie wichtig ihnen das Thema Fachkräftenachwuchs ist, betonte Harald Henning. Er rief die Jugendlichen auf, dieses Angebot zu nutzen. „Die Firmen sind wegen Euch da. Es geht um Eure Zukunft.“

Zahlreiche Geschäftsführer und Personalleiter hatten sich für diese zweistündige Begegnung Zeit genommen, um selbst in einer Art Speed-Dating erstmals mit den Schülerinnen und Schüler ins Gespräch zu kommen. Im Vorfeld konnten sich die Achtklässler über die Firmen informieren und drei Favoriten benennen, bei denen sie ihren Praxistag absolvieren möchten. Ausgerüstet mit einem Bewerbungsschreiben, ihrem Lebenslauf und einer Kopie ihres Halbjahreszeugnisses nahmen sie Kontakt mit den Firmenvertretern auf, erfuhren Interessantes und Wissenswertes über das Unternehmen und trafen schon die ein oder andere Absprache.

Im Nachgang wird über den Einsatzort entschieden. Ziel ist, dass jeder Schüler bis zu den Sommerferien einen Praktikumsvertrag hat. Mit Beginn des Schuljahres 2019/2020 werden die dann Neuntklässler einmal pro Woche für jeweils sechs Stunden in einem der Unternehmen tätig sein. Dieser Tag wird dann Bestandteil des Stundenplans und wie ein Unterrichtsfach bewertet.



Stand: 04.06.2019


Neue Fahrzeuge für den Rettungsdienst des ASB

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Tagtäglich sind im Landkreis Rettungsassistenten sowie Rettungs- und Notfallsanitäter unterwegs, um Menschenleben zu retten. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe erfüllen zu können, brauchen sie nicht nur eine hohe Qualifikation und Motivation, sondern auch Fahrzeuge, die mit modernster Medizintechnik und Rettungsgeräten ausgestattet sind. Gleich vier neue Rettungswagen konnte der ASB Kreisverband Sömmerda e.V. jetzt in Dienst stellen.

Die Hilfsorganisation wurde zusammen mit dem DRK Kreisverband Sömmerda/Artern e.V. vom Landkreis als Träger des Rettungsdienstes mit dessen Durchführung beauftragt. Deshalb war auch Landrat Harald Henning der Einladung von ASB-Geschäftsführer Christian Karl zur offiziellen Übergabe am 22. Mai 2019 gern gefolgt. Im Beisein des ASB-Vorstands sowie Mitarbeitern des Rettungsdienstes und des Brand- und Katastrophenschutzes brachte Christian Karl seine Freude über die nach langen Verhandlungen mit den Krankenkassen schließlich geglückte Investition zum Ausdruck.

Rund 500.000 Euro kosten die zwei neuen Rettungstransportwagen, die in den Rettungswachen Dermsdorf und Guthmannshausen stationiert sind, ein neuer Krankentransportwagen und ein geräumiges Notarzteinsatzfahrzeug. Die Fahrzeuge sind nicht nur größer geworden und bieten damit mehr Platz zum Arbeiten. Auch eine hochwertigere Ausstattung durch zusätzliche Medizintechnik, wie etwa ein so genannter Treppensteigerstuhl für den leichteren Patiententransport, sorgt für verbesserte Arbeitsbedingungen und umfangreiche Versorgungsmöglichkeiten für die Patienten.

Auch Landrat Henning betonte, wie wichtig die Anschaffung für den Rettungsdienst im Landkreis sei. Um den steigenden Anforderungen und der technischen Entwicklung zu folgen, ist es nötig, die Technik regelmäßig zu erneuern. Sie sei die Voraussetzung für schnelle und professionelle Hilfe. Er nutzte den freudigen Anlass auch, um den engagierten Mitarbeitern des Rettungsdienstes dafür zu danken, dass die Versorgung der Patienten im Landkreis auf solch einem hohen technischen wie fachlichen Niveau gelinge.

Dazu passte auch die Ankündigung von Christian Karl, dass der ASB Rettungsdienst in den vergangenen Monaten wieder durch die Zertifizierungsgesellschaft „Well Done“ geprüft worden sei. Das Überwachungsaudit wurde positiv abgeschlossen, so dass der Landkreis auch weiterhin mit den ASB über einen zertifizierten Rettungsdienst verfügt.


Stand:04.06.2019





Europa zu Gast im Landkreis Sömmerda

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Mit der Verdichtung der transeuropäischen Eisenbahnnetze (TEN-V) entstehen gegenwärtig wichtige Verkehrsknotenpunkte. Neben großen Metropolen wie Frankfurt oder Paris ist auch Erfurt ein solcher Netzknoten. Die Nahverkehrsanbindung des Umlandes zu diesen Hauptknotenpunkten ist allerdings in vielen Fällen unzureichend, sodass Anwohner bisher nur eingeschränkt von der neuen Erreichbarkeit profitieren können.

An dieser Stelle setzt das Projekt „SubNodes“ (dt. „Sub-Knoten“) an. Es erarbeitet auf transnationaler Ebene eine gemeinsame Strategie, wie die europäischen Rahmenbedingungen für die Stärkung bestimmter Knotenpunkte ausgebaut, die ÖPNV-Anbindungen der jeweiligen TEN-Knoten verbessert und Subknoten entwickelt werden können. Ziel ist die Schaffung eines attraktiven Angebots, von dem die Menschen und Unternehmen im Umland der europäischen Hauptverkehrsknoten langfristig profitieren.

Einer der Projektpartner und Modellregion für Thüringen ist der Landkreis Sömmerda. Eingebettet in das INTERREG CENTRAL EUROPE Kooperationsprogramms 2014-2020 werden im Rahmen des Projekts Erfahrungen über Regionen und Ländergrenzen hinweg ausgetauscht und der europäische Gedanke überregionaler Zusammenarbeit gelebt. Unter der Führung des Thüringer Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft arbeitet der Landkreis dabei mit Behörden, Forschungsinstituten, Universitäten und Infrastrukturbetreibern aus Deutschland, der Tschechischen Republik, Slowenien, der Slowakei, Italien und Polen zusammen.

Im Landkreis Sömmerda wird im Rahmen des Projekts erörtert, wie die Region stärker vom transeuropäischen Netz-Knoten Erfurt partizipieren kann. Hierzu wird untersucht, wie Sömmerda als Subknoten fungieren und zu einem Übergangspunkt zwischen Bahn- und Busverkehren gestaltet werden kann. Es werden außerdem konkrete Vorschläge erarbeitet, wie der Nahverkehr der Zukunft im Landkreis Sömmerda aussehen kann und welche Voraussetzungen hierfür zu schaffen sind.

Eine Möglichkeit stellt das Konzept des Integralen Taktfahrplans dar. Dieses verfolgt die Idee eines Systems, in dem Busse und Bahnen aufeinander abgestimmt und in festen Linientakten verkehren. Die Überprüfung, wie ein Integraler Taktfahrplan im Landkreis Sömmerda aussehen kann, begann mit einer Voruntersuchung im vergangenen Jahr und wird gegenwärtig weiter betrachtet. Grundlage hierfür bildete ein einstimmiges Votum des Kreistags vom 10. April dieses Jahres.

Internationale „SubNodes“-Projektpartner tauschten sich über Weiterentwicklung des Nahverkehrs aus
Im Anschluss an die Europäische Nahverkehrskonferenz „Mobilität schafft Chancen“ in Erfurt hatte das Landratsamt Sömmerda am 22. Mai die SubNodes-Projektpartner der sechs beteiligten EU-Länder nach Sömmerda zum Austausch eingeladen. Die verschiedenen Akteure der Verkehrsbranche lernten dabei sowohl Stadt als auch Landkreis kennen.

Nach einem Einblick in das Portfolio von Geräten und Software-Lösungen der in Sömmerda beheimateten Systemtechnik GmbH – Marktführer bei verschiedenen technischen Lösungen der Nahverkehrsbranche – unternahmen die Teilnehmer eine Bustour mit Zwischenstopps am Sömmerdaer Busbahnhof, dem Betriebshof der Verwaltungsgesellschaft (VWG) des ÖPNV Sömmerda sowie das Gewerbegebiet Kölleda-Kiebitzhöhe. Dabei wurden Einblicke in die Arbeit der VWG, in Entwicklungen der vergangenen Jahre sowie Pläne für zukünftige Maßnahmen gegeben.

Am 23. Mai lag der Fokus auf dem Pilotprojekt im Landkreis Sömmerda. Erste Erkenntnisse über einen möglichen Integralen Taktfahrplan wurden den Projektpartnern vorgestellt und erörtert. Ergänzt wurde dies um eine Diskussion zum Verkehrsverbund Mittelthüringen. Dabei wurden Potenziale sowie Risiken einer Vergrößerung des VMT-Gebietes sowie Chancen durch neue digitale Lösungen (e-Ticketing) diskutiert. Weitere Gesprächsrunden hierzu folgen in den nächsten Monaten.



Stand: 04.06.2019




Ein großes Dankeschön für die Pflegeeltern

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5 Jahre Pflegekinderdienst im Landkreis

Über 50 Pflegefamilien betreuen derzeit im Landkreis 75 Pflegekinder. Ihren Einsatz einmal zu würdigen, war das Anliegen der Veranstaltung, zu dem die Mitarbeiter des Jugendamtes im Landkreis am 15. Juni 2019 ins ASB Familienzentrum Sömmerda eingeladen hatten. Neben dem Dankeschön nutzte das Team des Jugendamtes den Nachmittag zugleich, um auf die Arbeit des seit fünf Jahren im Landkreis tätigen Pflegekinderdienstes zurückzublicken.
Bei schönstem Sommerwetter wurden die Pflegeeltern, Kinder und Gäste auf der als liebevoll gestaltete Kaffeetafel hergerichteten Terrasse musikalisch vom Chor der Evangelischen Grundschule Sömmerda und von der Solistin Marthe Weise-Watzek begrüßt.

Landrat Harald Henning würdigte in seiner Rede die schöne, aber auch anstrengende Arbeit der Pflegeeltern, die dann für Kinder da sind, wenn deren Eltern mit deren Erziehung überfordert sind.

Zwar sei es traurig, dass die Eltern von 75 Kindern und Jugendlichen nicht in der Lage sind, ihre Kinder selbst zu betreuen, jedoch sei es erleichternd, sie in Pflegefamilien zu wissen. „Eine familiäre Einbindung von Kindern – ganz gleich ob in Verwandten- oder Fremdpflege -, die nicht bei ihren eigenen Eltern leben können, ist in jedem Fall die bessere Alternative“, so der Landrat.

„Eingebunden in die soziale Struktur einer Familie finden Pflegekinder wieder Halt oder erleben meist erstmalig, was es heißt, sicher und gut in einer intakten Familie aufzuwachsen. Nicht selten sind die Kinder gezeichnet durch Erfahrungen von Gewalt, Vernachlässigung in der Herkunftsfamilie und Alkohol- oder Drogenkonsum.“ Mit diesem Engagement würden die Pflegeeltern nicht nur maßgeblich die Arbeit des Jugendamtes unterstützen, sondern auch mit an der Zukunft des Landkreises bauen, dankte Harald Henning den Anwesenden.

Kinder zu erziehen sei eine große Verantwortung und Herausforderung, vor allem, wenn es sich nicht um die eigenen handelt und man oft deren schwierige Vergangenheit nur aus Akten und Erzählungen kenne. „Was Sie leisten, auch emotional, ist bewundernswert. Und darum will ich, dass Sie jede Unterstützung bekommen, die sie benötigen“, versprach der Landrat.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes würden immer ein offenes Ohr für die Pflegeeltern haben. Neben der Kontrolle und Optimierung der Leistungen für Pflegeeltern wurde aufgrund der stetig steigenden Fälle im März 2014 der Pflegekinderdienst spezialisiert und im Januar 2017 eine zweite Personalstelle geschaffen.

Harald Henning würdigte das ehrenamtliche Engagement der Pflegeeltern, von denen einige bereits 20 Jahre in der Betreuung tätig sind, „denn was Sie den Kindern geben, könnten wir mit allem Geld der Welt nicht bezahlen.“

Während die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen ins Gespräch kamen und einen gemütlichen und entspannten Nachmittag verbrachten, konnten die Kinder und Jugendlichen auf dem Spielplatz toben oder gemeinsam auf eine Piratenschatzsuche gehen. Um Hunger und Durst zu stillen, waren auch noch Grillspezialitäten vorbereitet.



Stand:24.06.2019



Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ vom 3. Juli bis 2. August im Landratsamt Sömmerda

Eröffnung am Mittwoch, 3. Juli 2019, 10.00 Uhr, Foyer in der Wielandstraße 4

Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahre 2009 hat sich die Bundesrepublik Deutschland verpflichtet, Teilhabegerechtigkeit für Menschen mit Behinderungen herzustellen. Damit hat sich Deutschland auch im Bereich der Kunst dazu bekannt, Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit zu geben, ihr kreatives, künstlerisches und intellektuelles Potenzial zu entfalten und zu nutzen.

Die Wanderausstellung „Inklusion im Blick“ des Berliner Vereins Sozialdenker e.V. leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Sie soll den Menschen im wahrsten Sinne des Wortes einen anderen Blick auf Inklusion geben. Seit Januar dieses Jahres reist die Wanderausstellung auf Initiative des Thüringer Beauftragten für Menschen mit Behinderungen, Joachim Leibiger, durch Thüringen.

Nächste Station wird in Kooperation mit dem Landratsamt Sömmerda und dem Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. vom 3. Juli bis 2. August 2019 das Landratsamt in der Wielandstraße 4 sein. Zur Eröffnung am Mittwoch, 3. Juli 2019 um 10.00 Uhr sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Begleitet wird die Eröffnung am 3. Juli von 11.00 bis 16.00 Uhr durch einen Aktionstag „Sehen und Hören“ im Landratsamt, organisiert durch das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft e.V. Gemeinsam mit verschiedenen Akteuren, wie der Behindertenberatung und dem Gesundheitsamt des Landratsamts Sömmerda, der unabhängigen Teilhabeberatung, dem Blinden- und Sehbehindertenverband, der AOK Thüringen sowie verschiedenen Hilfsmittelanbietern und Beratungsstellen, wollen wir diese Handicaps „anfassbar“ machen. Betroffene und Interessierte sind herzlich eingeladen, sich an den verschiedenen Ständen zu informieren.

Menschen mit Sehbehinderung können sich per Audiodeskription durch die Ausstellung führen lassen. Laden Sie dazu einfach die App „Inklusion im Blick“ (Version 1.1) aus Ihrem App-Store herunter. Die App ist unter den ersten Suchergebnissen und Sie können sie am Icon und dem Untertitel „Die App zur Ausstellung“ erkennen. Weitere Informationen und die Anleitung zur Nutzung sendet Ihnen das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft gern zu. Kontaktieren Sie die zuständige Projektleiterin Katrin Keller unter Telefon 0361 24139-22 oder per E-Mail an keller@bwtw.de.
Für Vertreter der Unternehmen bietet das Bildungswerk der Thüringer Wirtschaft Beratungen rund um das Thema „Einstellung und Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen“ an.

Ein weiteres ausstellungsbegleitendes Highlight wird am Donnerstag, den 18. Juli 2019 die Buchlesung „Asperger – Mein Leben zwischen Intelligenz und Gefühlsleben" mit dem Autor Leo M. Kohl sein. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Stadt- und Kreisbibliothek im Dreyse-Haus. Einlass ist ab 19.00 Uhr. Um Anmeldung wird gebeten. Diese ist direkt in der Bibliothek möglich.


Stand:04.06.2019




Agrargenossenschaften feierten Hoffeste

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Das vergangene Jahr war mit dem langen und vor allem heißen und trockenen Sommer eine Herausforderung besonders für die Landwirtschaft. Trotz aller damit verbundenen Probleme und Sorgen hatten die Terra Sömmerda GmbH und die LEAG AGRAR AG Leubingen am 15. Juni 2019 zu ihren traditionellen Hoffesten eingeladen. Neben den Verpächtern, Geschäftspartnern und vielen Interessenten konnten beide Genossenschaften auch Landrat Harald Henning als Gast begrüßen.

Mit seinem Besuch wollte er den landwirtschaftlichen Betrieben danken, die neben der Versorgung der Bevölkerung mit gesunden einheimischen Nahrungsmitteln ein wichtiger Arbeitgeber im Landkreis sind und zahlreiche Leistungen für die Landschaftspflege und einen intakten Lebensraum in der Region erbringen. Hoffeste seinen ein guter Beitrag, mehr Transparenz in die landwirtschaftlichen Produktionsprozesse zu bringen und notwendige Aufklärungsarbeit zu leisten, so der Landrat.

Terra Sömmerda GmbH Sömmerda

Auf dem Betriebsgelände der Terra Sömmerda GmbH auf der Erfurter Höhe stellte sich der Agrarbetrieb als modernes landwirtschaftliches Unternehmen vor, dass sich auf die Produktion von Mähdrusch- und Hackfrüchten spezialisiert hat. Auf einer Anbaufläche von rund 2.500 Hektar produzieren die 12 Mitarbeiter in großen Schlägen vor allem Winterweizen und Zuckerrüben.

Auch an der seit drei Jahren zur Südzucker AG gehörenden Genossenschaft ist der trockene Sommer 2018 nicht spurlos vorübergegangen. Reagieren wolle man darauf mit dem Anbau alternativer Getreidesorten, informierte Betriebsleiter Jörg-Ole Wesemann. Dank des Regens in den vergangenen Wochen und Monaten sei man bisher mit dem Reifestand der Zuckerrüben und des Mais zufrieden, schätzte er ein. „Wir brauchen aber noch mehr Regen“, hoffte er mit Blick auf die Ernte.

Die GmbH ist für ihre Getreideproduktion nach DIN zertifiziert. Außerdem ist der Agrarbetrieb Mitglied in der Erzeugergemeinschaft für Qualitätsgetreide und Ölsaaten Thüringen w.V. und der Initiative „Heimische Landwirtschaft“.

Die Gäste des Hoffestes bekamen während der angebotenen Flurfahrten einen Eindruck vom Reifestand der Feldfrüchte. Die zur Schau gestellten Fahrzeuge und Geräte der GmbH machte deutlich, dass moderne Technik, wie zum Beispiel Mähdrescher mit einer Einsatzbreite von 12 Metern, zum Einsatz kommt.

Viele der Gäste kamen bei kühlen Getränken, Rostspezialitäten, Eintopf oder Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre ins Gespräch. Für musikalische Kurzweil sorgte das Duo „Metronom“ und auch für die Jüngsten war für Spaß und Spiel gesorgt.

LEAG AGRAR AG Leubingen

Wie in jedem Jahr legten der Vorstand und der Aufsichtsrat der LEAG AGRAR AG Leubingen vor dem Hoffest, welches am Nachmittag stattfand, vor den Aktionären und Verpächtern Rechenschaft über die Ergebnisse, den Verlauf und die Probleme des vergangenen Jahres ab und gaben einen Ausblick auf das laufende Jahr. Das Jahr 2018 sei ein kompliziertes Jahr gewesen, schätzte Vorstand Uwe Läufer ein. Der fehlende Regen von April bis September habe zu Ertragsverlusten von ca. einem Drittel geführt. Die gute Qualität der Böden und das damals noch vorhandene Bodenwasser habe Schlimmeres verhindert. Letzteres fehle in diesem Jahr, so dass sich die Trockenheit des vergangenen Jahres auch noch auf die Fruchtfolgeplanung des Jahres 2020 auswirken kann. Man habe auf diese extremen Wetterbedingungen reagiert und auf der Anbaufläche im letzten Herbst nur in geringem Umfang Raps ausgesät, dafür aber mehr Wintergerste, Winterweizen und in diesem Frühjahr mehr Mais und Luzerne.

Trotz aller Sorgen und Probleme wurde, wie geplant, in die Technik und in den Aufbau einer Solarenergieanlage investiert. Auch die Bemühungen um den Fachkräftenachwuchs seien erfolgreich gewesen, denn ab August gehört zum LEAG-Team ein Auszubildender zum Landwirt, ist Uwe Läufer froh.
Während des Hoffestes demonstrierte die Agrargenossenschaft in einer Ausstellung eindrucksvoll, wie rasant sich in den vergangenen Jahrzehnten das Knowhow der in der Landwirtschaft eingesetzten Technik entwickelt hat. So standen neben historischen Fahrzeugen moderne Erntefahrzeuge, die den Landwirten heute die Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch effektiver und zeitsparender gestalten.

Während die Erwachsenen bei guter Musik und den Darbietungen von Square Dancern sowie Speisen und Getränken gemütliche Stunden auf dem LEAG-Gelände erlebten, umlagerten die Kinder das Feuerwehrfahrzeug und die Geräte des Spielmobils oder unternahmen eine Fahrt mit der Pferdekutsche.



Stand: 24.06.2019


 Einweihung des neuen Mehrzweckgebäudes der Grundschule Haßleben

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Trotz mancher Einschränkung im Schulbetrieb durch die Bauarbeiten – Lärm, Staub, beengte Platzverhältnisse und der vorübergehende Verlust des Pausenhofs – haben Schüler, Lehrer und Erzieher der Grundschule Haßleben Tag für Tag begeistert das Geschehen beobachtet und die Fertigstellung des neuen Hortgebäudes herbeigesehnt. Im Rahmen eines großen Schulfestes am 24. Mai 2019 konnte Landrat Harald Henning im Beisein von Schülern, Lehrern, Eltern sowie Vertretern der am Bau beteiligten Unternehmen den Neubau offiziell einweihen.

An der Grundschule Haßleben hat der Landkreis Sömmerda seit 1995 bereits rund 2 Millionen Euro in die Sanierung des Schulgebäudes und einen dreigliedrigen Neubau mit Sport-, Werken- und Speiseraum investiert. Noch einmal 1,6 Millionen Euro aus Eigenmitteln wurden für den Neubau des Hortgebäudes aufgewendet. Mit dieser Investition, so Landrat Henning in seiner Ansprache, habe der Landkreis die Attraktivität der Einrichtung nochmals wesentlich erhöht und die besten Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die rund 160 Schülerinnen und Schüler wie auch das 22-köpfige Lehrer- und Erzieherkollegium an der Grundschule Haßleben wohl fühlen können.

Weil die baulichen und brandschutztechnischen Voraussetzungen am alten Hortgebäude aus DDR-Zeiten eine kosteneffiziente Sanierung unmöglich machten, hatte der Kreistag den Neubau an anderer Stelle auf dem Schulgelände beschlossen. Seit Herbst 2017 war dort ein 650 m2 großes Mehrzweckgebäude entstanden, das vier Hort- bzw. Klassenräumen, einem Differenzierungsraum, einer Bibliothek sowie Personal- und Beratungsräumen Platz bietet.

Der eingeschossige, barrierefreie Neubau wurde mit einem 20 m2 großen Verbindungsbau an den bestehenden Speiseraum des Schulgebäudes angeschlossen. Auch dieser wurde im Zuge der Arbeiten um 35 m2 erweitert. Die Hort- und Klassenräume haben einen direkten Ausgang ins Freie. Zwei der Horträume können nach Bedarf zu einem Raum mit einer Größe von ca. 120 m2 verbunden werden. Mit einer Größe von 130 m2 steht das Foyer den Haßlebener Grundschülern als gemeinsamer Lern- und Spielbereich für Hort und Schule zur Verfügung.

Für angenehme Temperaturen sorgt eine Fußbodenheizung, die an die bereits bestehende Heizungsanlage angeschlossen wurde. Außerdem erhielt der Neubau eine Wärmedämmfassade im Niedrigenergiestandard, dreifach verglaste Aluminiumfenster mit Verschattungsanlage und eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Akustikdecken und die farbenfrohe Wandgestaltung tragen zur freundlichen Atmosphäre und Ausstrahlung des Mehrzweckgebäudes bei.

Auch beim Leiter des Staatlichen Schulamts Mittelthüringen, Ralph Leipold, fand der durchdachte, nach modernstem technischen Stand und unter pädagogischen Aspekten geplante Neubau Gefallen. Nicht nur hinsichtlich der in Deutschland einzigartigen Verzahnung von Schule und Hort im Freistaat sei das Gebäude wegweisend. Mit dem großzügigen Platzangebot sowie vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sei in Haßleben ein Lernumfeld geschaffen worden, das in Thüringen nicht selbstverständlich ist. Er lobte den Landkreis als vorbildlichen Schulträger und dankte allen Beteiligten für ihre Mitwirkung am Projekt.

In den nächsten Monaten wird sich auch im Außenbereich der Schule noch einiges verändern. So werden die Freianlagen und das Schulhofgelände neu gestaltet. Und auch der Abriss des alten Hortgebäudes ist geplant. Bis Ende des Jahres, so der Landrat, soll dann alles fertig sein.


Stand: 04.06.2019



Ausstellung „200 Jahre Industriegeschichte in Sömmerda“

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Eröffnung am Freitag, 28. Juni 2019, 10.00 Uhr 
Volkshaus Sömmerda, Weißenseer Str. 33


In der vom Landratsamt und Historisch-Technischen Museum Sömmerda konzipierten Ausstellung wird die einzigartige Entwicklung der Stadt zu einem bedeutenden Industriestandort aufgezeigt. Neben informativen Ausstellungstafeln veranschaulichen zahlreiche historische Exponate, welche Bedeutung Sömmerda für die wirtschaftliche, infrastrukturelle, verkehrstechnische und soziale Entwicklung der Region hatte und noch immer hat.

Den interessierten Besucher erwartet ein umfassender Blick auf die 200-jährige, von politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen geprägte Industrie-geschichte Sömmerdas, an deren Beispiel eindrucksvoll belegt wird, was aus Gründergeist und dem Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entstehen kann.




Die Ausstellung gliedert die prägenden Phasen dieser Entwicklung in drei Etappen:

Teil 1 – Von der Metallwaren- zur Gewehrfabrik. Die Jahre 1816-1900
Teil 2 – Von der Fabrik zum Rüstungskonzern. Die Rheinmetall in Sömmerda
             von 1901 bis 1945
Teil 3 – Vom sozialistischen Großbetrieb zur Unternehmenslandschaft. 1945 bis heute

Zum Thüringentag werden die drei Teile, die von 2016 bis 2018 jeweils im Rahmen der Regionalmesse SÖM präsentiert wurden, im Sömmerdaer Volkshaus in einer Gesamtschau zu sehen sein. Gemeinsam eröffnen Landrat Harald Henning und Bürgermeister Ralf Hauboldt am 28. Juni 2019 um 10.00 Uhr die Ausstellung.

Öffnungszeiten der Ausstellung:

Freitag: 10.00 - 18.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 18.00 Uhr
Sonntag: 10.00 - 18.00 Uhr



Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Mittelthüringen


Stand:25.06.2019




     
 
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